Schließung aller Bars und Clubs in Pattaya

Unter Bars herrscht Unklarheit // Offizielles Schreiben blieb bisher aus

Ab Mittwoch bis zum 31. März 2020 sollen in Pattayas Entertainment-Industrie die bunten Lichter ausbleiben. Foto: epa/Diego Azubel
Ab Mittwoch bis zum 31. März 2020 sollen in Pattayas Entertainment-Industrie die bunten Lichter ausbleiben. Foto: epa/Diego Azubel

PATTAYA: Die Provinzregierung von Chonburi soll gemäß einem Bericht von „The Pattaya News“ bestätigt haben, dass alle Entertainment-Betriebe in Pattaya vom 18. März 2020 bis zum 31. März 2020 geschlossen werden.

Dabei handelt es sich um eine präventive Maßnahme, die dazu beitragen soll, einer möglichen Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Auf telefonische Rückfrage von „The Pattaya News“ wurde diese Information vom Polizeichef von Banglamung bestätigt.

Von der Schließung betroffen sind:

ALLE Bars, Kinos, Sportstätten, Karaoke-Bars, Nachtclubs, A-Go-Gos, Pubs, Massagesalons (einschließlich „Soapies“), Gentlemen-Clubs usw.

=> Die Schließung ist UNABHÄNGIG von der Größe des Veranstaltungsortes oder der Bar. Es handelt sich NICHT um ein Alkoholverkaufsverbot, alkoholhaltige Getränke sind weiterhin in Supermärkten etc. erhältlich.

Von der Schließung NICHT betroffen sind:

Restaurants, Einkaufszentren und Geschäfte.

=> Sie dürfen unter den Auflagen geöffnet haben, dass sie für angemessene Hygienemaßnahmen und einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den Kunden sorgen.

Bei der Maßnahme soll es sich NICHT um eine Abriegelung der Stadt handeln, sondern um eine präventive Schließung von Orten mit mit hohem Besucheraufkommen und potenziell engem Kontakt zwischen Menschen. Sie zielt darauf ab, das Aufeinandertreffen vieler Menschen zu verhindern, weshalb auch Großveranstaltungen und Versammlungen vorübergehend verboten werden.

Dieses für Pattaya historische Entscheidung wird im Wesentlichen eine der größten Partystädte der Welt für mehrere Wochen in Tiefschlaf versetzen und zehntausende Menschen vorübergehend arbeitslos machen, von denen mehr als 80 Prozent von der Entertainmentindustrie abhängig sind.

Anm. d. Red. (18. März 2020): Unter den Betreibern von Bars und Vergnügungsstätten herrscht auch am Mittwoch noch große Unklarheit. Da der Großteil bisher keine schriftliche behördliche Anordnung zur Schließung erhalten hat, wollen viele auch am ersten Tag des verkündeten Verbots öffnen.

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Thomas Thoenes 19.03.20 23:21
Ja genau @Kerner
wieder ein Schlauberger der Theorie nicht von Praxis und Wunschdenken nicht von Realität unterscheiden kann. Wer der von ihnen angesprochenen reichen Leute wäre bereit nur einen Bruchteil seines Vermögens für eine Grundsicherung der Armen zu geben? Die Zahl ist so nah bei Null das die mir verbleibenden 1206 Zeichen nicht ausreichen um diese aus zu schreiben. Wie wäre es wenn sie mit gutem Beispiel voran gehen und Thailand künftig fern bleiben oder es verlassen falls sie hier leben. Es sei denn ihre Frau/Freundin/Partner ist der die einzige Thai der die aus reiner Liebe mit einem Farang lebt und nicht aus vorrangig finanziellen Gründen der Absicherung einer armen Familie.
Chris Kovak 19.03.20 23:18
Corona wird kommen...
... ob die Bars pausieren oder nicht.
Es war die letzte Zeit eh schon kaum was los,
da immer weniger Touristen da sind.
@Andreas Kerner: Mal wieder die üblichen dumpfen Vorurteile.
Ja, das Wohlstandsgefälle in TH ist sehr groß.
Viele Reiche, sehr viele Arme.
Das werden sie durch Bar-Verbote aber sicher nicht ändern. Es zahlt dann auch garantiert kein Sextourist höhere Preise im Westen.
Wer sparen will zahlt sicher keine Fernreise sondern bleibt Zuhause.
Außerdem braucht man zum Anschaffen bzw. zur Kontaktaufnahme die Bars schon lange nicht mehr.
Tipp: Fragen sie Ladys mal was sie am Smartphone so machen.
Schon mal was von Digitalisierung gehört?
Vor dem populistischen Losblöken erst denken!

Jürgen Franke 19.03.20 10:13
Danke Herr Kerner, für Ihre deutlichen
Worte, die uns sicherlich weiterhelfen werden, diese Situation zu überstehen.
Klaus Berbel 19.03.20 10:11
Ohne Sextourismus?
Genau, am besten die Bars ab jetzt geschlossen halten für immer. Kein Sextourismus mehr! Das ist genau das, was die Thaiwirtschaft und der arme Teil der Bevölkerung braucht. Ich sitze just im Isaan im Haus meiner Lady. Mit das modernste hier im Dorf. Erbaut durch Farmarbeit , nicht.
Hans Huber 18.03.20 19:03
Rentner

Liebe Rentner
Schön zu Hause bleiben sonnst war dieses Monat die letzte Renten Überweisung
Redaktion 18.03.20 17:15
Anm. d. Red.:
@Hammer: Sehr geehrter Hammer, das ist kein offizielles Schreiben der Behörden, sondern lediglich der Original-Wortlaut des Artikels von "The Pattaya News", den Sie hier in der Kommentarfunktion veröffentlicht haben.

Während einige Barviertel in der Innenstadt bereits geschlossen sind, herrscht in anderen immer noch Unklarheit, da sie bisher noch keine offizielle behördliche Aufforderung zur Schließung erhalten haben.
Thomas Thoenes 18.03.20 15:57
Bin mal gespannt
wie viele Restaurants und Geschäfte es zwischen dem 18. und 31. plötzlich gibt. Ich meine eben schon gesehen zu haben das Pappe und Eddings überall ausverkauft sind.
Ulrich Herzog 18.03.20 14:57
Pattaya Bars geschlossen
Dann bietet sich BAN Chang hier sind die Bars heute noch geöffnet.
Hammer 18.03.20 13:32
Offizielles Schreiben kam gestern an !!!
Pattaya to close all entertainment venues, such as bars, nightclubs and massage shops until the end of the month
We can confirm that the Provincial Government of Banglamung and Chonburi have ordered, effective tomorrow, March 18th, 2020, that all entertainment venues must close until March 31st, 2020. The Pattaya News spoke with the Banglamung Police Chief over the phone this evening and confirmed the information.
This is a proactive measure to help reduce any potential spread of the Covid-19 Coronavirus.
This effects ALL bars, cinemas, sports venues, karaoke bars, nightclubs, gogos, beer bars, massage parlors (Including Soapies), Gentlemen clubs, etc. This is regardless of the size of the venue or bar. It is NOT an alcohol sales ban which is still available from stores.
It does NOT effect restaurants, malls or shops which may stay open, but must ensure proper hygiene measures and at least one meter between patrons.
The Pattaya News notes this is also NOT a lockdown, people are free to move about as normal, it is merely a proactive closure of places that have mass gatherings and potential close contact of others. The order is meant to increase social distancing between people and prohibit large events and groups of people temporarily.
This historic decision essentially will put one of the world’s biggest party cities to sleep for several weeks and put tens of thousands out of work temporarily in a city that depends on the nightlife industry for over 80 percent of its revenue
Ingo Kerp 18.03.20 13:23
War das schon weise Voraussicht von Buriram, das sie die Stadt geschlossen haben? Der allergroeßte Teil der Barladys in Pattaya kommt eben aus Buriram, Surin und Ubon. Da diese Städte bisher auch Massagesalons haben und Karaoke Bars mit entsprechendem Personal, werden die aus Pattaya kommenden Mädels wohl kaum Arbeit finden.
18.03.20 13:17
Was ist mit Hotels in pattaya, dann müssen die auch schließen. Es gibt sehr wenige Touristen in pattaya jetzt, Das sieht man auf der Straße in pattaya
Oliver Harms 18.03.20 05:14
Idee gut,aber nicht weiter gedacht.
Was werden die Mitarbeiter aller Geschlechter dann wohl machen?
Sie werden in ihre Home Towns fahren und da mit genau das machen weshalb man Songkran
gestrichen hat.
Den Virus schön verbreiten.

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