KRABI: Der Mu Ko Lanta Nationalpark in der Provinz Krabi hat die vorübergehende Schließung von drei beliebten Touristengebieten angeordnet, nachdem zahlreiche Exemplare der hochgiftigen Portugiesischen Galeere (Portuguese man o’ war) an mehreren Stränden angespült worden waren. Die Maßnahme trat am Freitag (11. Juni 2026) in Kraft und soll Besucher vor möglichen Verletzungen schützen.
Bereits zuvor hatten die Parkbehörden in mehreren Küstenabschnitten rote Warnflaggen aufgestellt und Badeverbote ausgesprochen, nachdem die Meereslebewesen wiederholt an Land entdeckt worden waren. Aus Sicherheitsgründen bleiben nun die Bereiche Laem Tanot, in dem sich die Parkverwaltung befindet, sowie die Inseln Ko Haa und Ko Ngai bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.
Lage wird weiter genau überwacht
Nach Angaben des Nationalparks wird die Lage kontinuierlich überwacht. Die betroffenen Gebiete sollen wieder geöffnet werden, sobald keine Gefahr mehr für Touristen besteht.

Die Portugiesische Galeere zählt zu den gefährlichsten Nesseltieren in tropischen Gewässern. Besonders ihre Tentakel enthalten ein starkes Gift, das selbst nach dem Tod des Tieres oder nach dem Anspülen an den Strand noch wirksam bleibt. Ein Kontakt kann starke brennende Schmerzen, rötliche Hautausschläge ähnlich Verbrennungen, Atembeschwerden und in schweren Fällen sogar Bewusstlosigkeit verursachen.
Warnung vor Kontakt mit Nesseltieren
Die Parkverwaltung rät Besuchern dringend, angespülte Tiere oder deren Überreste unter keinen Umständen zu berühren oder für Fotos aufzuheben. Wer eine Portugiesische Galeere entdeckt, soll umgehend die Parkbehörden informieren. Zudem wird empfohlen, beim Strandspaziergang Schuhe zu tragen und das Schwimmen in gekennzeichneten Gefahrenbereichen zu vermeiden.

Sollte es dennoch zu einem Kontakt mit den Tentakeln kommen, sollten Betroffene das Wasser sofort verlassen. Die betroffene Hautstelle darf weder gerieben noch gekratzt werden. Gleichzeitig sollte der Zustand der verletzten Person genau beobachtet und schnellstmöglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen oder das Parkpersonal verständigt werden.