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Hansruedi Bütler 13.02.20 18:14
Wissenswertes über Pilze, Bakterien, Viren und Co.
Bakterien und Pilze sind Lebewesen, da sie über einen eigenen Stoffwechsel verfügen und sich OHNE fremde Hilfe vermehren können. Für Viren trifft dieses nicht zu. Mikroorganismen entwickelten im Laufe der Evolution verschiedene Strategien um widrige, lebensfeindliche Situationen schadlos zu überstehen. Pilze sowie Bakterien bedienen sich der Sporulation, d.h. sie begeben sich in eine Art Winterschlaf, der einer eigentlichen Trockenstarre entspricht und keine Aktivität mehr zulässt, solange sich die Lebensbedingungen nicht verbessern. Traurige Berühmtheit erlangten die Sporen von Aspergillus flavus und niger. Ihre Sporen waren verantwortlich für die tödlich verlaufende Aspergillose, besser bekannt als der Fluch der Pharaonen, oder die Pharaonenkrankheit. Bei genügender Konzentration genügte ein Atemzug, der vielen bekannten Ägyptologen nach Jahrtausenden noch den Tod brachte. Sporen von Bakterien stehen dem nicht nach! So kennt man ähnliches von Bacillus subtilis und stearothermophilus um zwei zu benennen. Stoffwechselaktivitäten sind bei solchen Sporen nicht messbar, und sie sind bemerkenswert resistent gegenüber Hitze (>100 °C), Trockenheit, UV und Röntgenstrahlung, organischen Lösemitteln und lytischen Enzymen und können mehrere 1000 Jahre überdauern bevor sie wieder zur ursprünglichen Aktivität zurückfinden. Bakterien verdoppeln sich durch Teilung ca. alle 20 Min. In diese Hinsicht sind Viren benachteiligt. Sie behelfen sich anderer Methoden.
Hansruedi Bütler 13.02.20 18:13
Wissenswertes über Pilze, Bakterien, Viren und Co.
So überdauern sie Jahrtausende in natürlichen Wirten von wo aus sie Strategien entwickeln, um Wirtswechsel vornehmen zu können. Beim Wechsel mutieren sie und stimmen ihr Dasein auf den neuen Wirt ab. Dies kann zu einer abgeschwächten als sowohl auch zu einer viel aggressiveren Form führen. Bei humanpathogenen Viren wie: HIV, Ebola, Sars, Corona, H5N1, A/H1N1 sowie Influenzaviren, ist dies bekannt. Viren benötigen mangels eines eigenen Stoffwechsels zur Reproduktion einen Wirt, also eine geeignete, lebende Zelle. Dies kann irgend eine beliebige Zelle von Pflanzen, Tieren oder Bakterien sein. Es ZWINGT die Zelle das Genom des Virus zum Kopieren und Vermehren. So entstehen pro befallene Zelle im Mittel 200 neue Viren. Dieser Vorgang dauert im Mittel 3-4 Std. Jetzt ist ersichtlich, warum bei aggressiven Viren, Menschen binnen Std. tot umfallen können. Eine der wichtigen Überlebensstrategie von Viren ist: NIE ALLE Wirte töten! Das wäre dann Selbstvernichtung! Befinden sich Viren außerhalb ihres Wirtes, sind sie sehr verletzlich d.h. empfindlich gegenüber Wärme, Trockenheit und Chemikalien. Verstecken können sich Viren in getrocknetem Blut, Serum, Fleisch und dergleichen. Sogar Räuchern hat das HIV überlebt. Da Viren chemisch sehr verletzlich sind, sind sie einfach zu inaktivieren, pH-Wechsel und Wärme deaktivieren sie, nicht aber Kälte und UV.
JOHANN MUELLER 12.02.20 23:58
@ HR. Buetler
Super & verstaendlich erklaert, vielen Dank Hr. Buetler ! Tja - man lernt eben nie aus !
Hansruedi Bütler 12.02.20 22:34
Was ich vergessen habe Herr Müller
Meine Angaben beziehen sich NUR auf Viren!!! Bakterien können auf Seifenstücken z.T. überleben, Viren nicht.
Hansruedi Bütler 12.02.20 22:32
Weiß jemand Bescheid?
Kurz geantwortet: NEIN, es kann sich nicht einnisten! Erklärung siehe nachfolgend. Herr Müller, ganz allgemein Viren sind auf gewisse Umgebungen sehr empfindlich. Eine Handseife in fester Form besteht im Normalfall aus einem Tensid mit "saurem" Rest, der mit dem Metall Natrium neutralisiert wurde. Es spielt eine untergeordnete Rolle, woher das Tensid stammt. Ölsäure, Fettsäuren oder synthetische Komponenten. An Stelle von Natrium/Kalium gelangen oft auch organische Basen (spezielle Amine) zur Anwendung. Seifen mit Kalium und Ölsäuren sind oft flüssig(Schmierseifen) und sehr stark basisch. Diese chemischen Verbindungen reagieren alle mit Feuchtigkeit basisch, welches das Virus nicht überlebt!!! Einige Tenside wie Laurylethersulfat (Laureth Sulfate, Sodium lauryl ether sulfate und dergleichen), bilden auch OHNE zusätzliche Desinfektionsmittel, eine tödliche Umgebung für Viren. Dasselbe gilt auch für sogenannte "Syndets".