BMW erfasst Tuk-Tuk: Drei Tote

Fahrer mit 1,52 Promille nach Frontalcrash festgenommen

Der BMW kam nach dem Frontalzusammenstoß erst an einer Grundstücksmauer und einem Baum zum Stillstand. Ermittler sicherten noch am Unfallort Spuren. Bild: FM91 Trafficpro
Der BMW kam nach dem Frontalzusammenstoß erst an einer Grundstücksmauer und einem Baum zum Stillstand. Ermittler sicherten noch am Unfallort Spuren. Bild: FM91 Trafficpro

NONTHABURI: Bei einem schweren Verkehrsunfall in einer Wohnsiedlung im Bezirk Bang Bua Thong in der Provinz Nonthaburi sind am frühen Montagmorgen (20. Juli 2026) drei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei prallte ein BMW, der mutmaßlich von einem alkoholisierten Fahrer gesteuert wurde, frontal mit einem Tuk-Tuk zusammen.

Der Unfall ereignete sich gegen 04.10 Uhr in der Nähe der Soi 12 im Tambon Sano Loi. Einsatzkräfte der Polizei, Rettungsdienste und ein Gerichtsmediziner fanden zwei Todesopfer am Unfallort vor: die 82-jährige Lamai sowie den 37-jährigen Tuk-Tuk-Fahrer Prathumporn. Eine weitere Insassin, die 77-jährige Phattra, wurde rund 30 Minuten lang wiederbelebt, erlag jedoch später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

BMW-Fahrer kooperiert mit Polizei

Das Tuk-Tuk überschlug sich bei dem Zusammenstoß und wurde im Frontbereich schwer beschädigt. Der schwarze BMW kam erst an einem Baum zum Stillstand. Der 31-jährige Fahrer blieb am Unfallort und kooperierte mit den Ermittlern.

Trümmerteile liegen auf der Fahrbahn, während Einsatzkräfte den Unfallort absichern. Im Hintergrund ist das umgestürzte Tuk-Tuk zu sehen. Bild: FM91 Trafficpro
Trümmerteile liegen auf der Fahrbahn, während Einsatzkräfte den Unfallort absichern. Im Hintergrund ist das umgestürzte Tuk-Tuk zu sehen. Bild: FM91 Trafficpro

Nach Angaben von Angehörigen nutzten die beiden älteren Frauen regelmäßig denselben Tuk-Tuk-Fahrer, um zum Markt von Bang Bua Thong zu fahren und dort Waren zu verkaufen.

Fahrer: Tuk-Tuk nicht gesehen

Der BMW-Fahrer erklärte gegenüber der Polizei, dass er vom Eingang der Wohnsiedlung gekommen sei und das Tuk-Tuk vor der Kollision nicht gesehen habe.

Das Tuk-Tuk wurde bei dem Frontalzusammenstoß im Frontbereich schwer zerstört und überschlug sich infolge der Wucht des Aufpralls. Bild: FM91 Trafficpro
Das Tuk-Tuk wurde bei dem Frontalzusammenstoß im Frontbereich schwer zerstört und überschlug sich infolge der Wucht des Aufpralls. Bild: FM91 Trafficpro

Ein Atemalkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von 1,52 Promille (152 Milligramm Alkohol je 100 Milliliter Blut). Der in Thailand geltende Grenzwert liegt bei 0,5 Promille.

Polizei rekonstruiert den Unfall

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr das Tuk-Tuk aus der Soi 12 auf die Straße, als sich der BMW mit hoher Geschwindigkeit näherte. Es kam zu einem heftigen Frontalzusammenstoß.

Die Ermittler werten derzeit Aufnahmen von Überwachungskameras aus, um den genauen Unfallhergang zu klären. Der BMW-Fahrer wurde festgenommen und muss sich nun strafrechtlich verantworten. Die Leichen der drei Todesopfer wurden zur Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin überstellt.

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MiCHel Maillet 20.07.26 22:00
@Kowalski
Möglicherweise haben Sie sich noch nie gefragt wie das geht, dass es beim Bäcker im Ort schon morgens um 7 Uhr frische Brötchen gibt? Eventuell nur annormale Menschen die Ihnen die verkaufen? Da ja Ihre normalen Menschen das nicht dürfen? Kann es sein dass Sie, wie des öfteren hier schon bewiesen haben, keine Ahnung von irgendetwas haben?
Chris Jomtien 20.07.26 20:40
@Dieter Kowalski
Viele Erzeugermärkte, auf denen Frischwaren in großen Mengen angeboten werden, schließen in etwa zu dieser Uhrzeit bereits, während kleinere Märkte erst dann, oder noch später öffnen. Wenn ich früher in Pattaya aus der Disco oder einem Club heim nach Jomtien fuhr, kaufte ich gerne noch schnell auf dem South Pattaya Markt ein. Wer früh genug kommt, kann "frisch vom Erzeuger" kaufen. Was meinen sie wie viele Farangs, Restaurantbetreiber sowie Hobbyköche nachts auf dem Markt gehen?
Bei dem BMW Fahrer wissen wir ebenfalls nicht ob er auf dem Heimweg oder, mit noch etwas Restalkohol im Blut, auf dem Weg zur Arbeit war. 1,5 Promille alc. ist nicht sehr viel. Natürlich zu viel zum Autofahren, aber sehr wenig für eine Zechtour. Vielleicht zwei große Flaschen Bier bei einer schlanken Person?
Chris Jomtien 20.07.26 20:40
@Dieter Kowalski
Viele Erzeugermärkte, auf denen Frischwaren in großen Mengen angeboten werden, schließen in etwa zu dieser Uhrzeit bereits, während kleinere Märkte erst dann, oder noch später öffnen. Wenn ich früher in Pattaya aus der Disco oder einem Club heim nach Jomtien fuhr, kaufte ich gerne noch schnell auf dem South Pattaya Markt ein. Wer früh genug kommt, kann "frisch vom Erzeuger" kaufen. Was meinen sie wie viele Farangs, Restaurantbetreiber sowie Hobbyköche nachts auf dem Markt gehen?
Bei dem BMW Fahrer wissen wir ebenfalls nicht ob er auf dem Heimweg oder, mit noch etwas Restalkohol im Blut, auf dem Weg zur Arbeit war. 1,5 Promille alc. ist nicht sehr viel. Natürlich zu viel zum Autofahren, aber sehr wenig für eine Zechtour. Vielleicht zwei große Flaschen Bier bei einer schlanken Person?
Stefan Maiwald 20.07.26 20:30
@Kowalski
Und ich trage mich,was so manchen Floristen so umtreibt,solche Kommentare zu schreiben. 04:10 Uhr morgens ist für viele Thailänder eine übliche Zeit um zum Markt zu fahren um Waren einzukaufen,welche sie in ihrem Garküchen für das Tagesgeschäft benötigen.
Dieter Kowalski 20.07.26 20:10
Abgesehen von der Tragik dieses vermeidbaren Unfalls frage mich mich was die allesamt um 4:10 auf der Straße verloren haben. Normale Menschen schlafen um diese Zeit.
kptnblaubaer 20.07.26 15:50
@OG kush
Soweit einverstanden. Zusammen mit der offensichtlich stark erhöhten Geschwindigkeit ein tödlicher Mix, vor allem für die schwachen Verkehrsteilnehmer. "Er habe das TukTuk nicht gesehen", sagt doch schon alles aus.
OG kush 20.07.26 14:20
​Es ist unfassbar: Tag für Tag fordert Alkohol Menschenleben, während das „Besoffensein“ immer noch gesellschaftlich verharmlost wird. Dieser BMW-Fahrer hat jetzt drei Leben auf dem Gewissen.
​Es ist statistisch bewiesen, dass Alkohol eine der gefährlichsten und tödlichsten Substanzen im Straßenverkehr ist – weitaus riskanter als viele stigmatisierte Alternativen. Das kollektive Wegsehen muss endlich aufhören. Mein tiefes Mitgefühl den Angehörigen

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