Nachrichten aus der Sportwelt am Samstag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Vor WM-Flug: Sicherheitscheck für DFB-Stars auf Rollfeld

WINSTON-SALEM: Vor dem Flug nach Texas werden die Nationalspieler direkt am Flugzeug untersucht. Das sieht das FIFA-Reglement bei der WM vor. Florian Wirtz und Co. müssen auch ihre Koffer öffnen.

Dieser Sicherheitscheck ist auch für Joshua Kimmich und seine Kollegen ziemlich ungewöhnlich. Auf dem Rollfeld in Winston-Salem wurden die Fußball-Nationalspieler vor dem Abflug zum ersten WM-Spiel nach Houston kontrolliert. Torwart Manuel Neuer nahm hierfür auf einem Stuhl Platz.

Auch Jamal Musiala wurde von einem Sicherheitsbeamten mit dem Detektor direkt vor dem blauen Flieger untersucht. Zudem wurden die Silberkoffer von der Security kontrolliert. Erst danach ging es vom kleinen Smith Reynolds Airport im Ort des DFB-Basecamps nach Texas.

Das Prozedere entspricht dem FIFA-Protokoll bei der WM, wie der DFB mitteilte. Der Fußball-Weltverband organisiert die Anreise aller Mannschaften zu den Spielen, so auch den Flug der deutschen Auswahl zur Partie gegen Curaçao heute Abend (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV). Die Teams gehen dabei nicht durch die Flughafengebäude, sondern werden direkt zu den Maschinen am Rollfeld gefahren.


Deutsches Darts-Duo steht im Viertelfinale der Team-WM

FRANKFURT/MAIN: Die deutschen Darts-Profis Martin Schindler und Ricardo Pietreczko dürfen weiter vom Titel bei der Team-Weltmeisterschaft in Frankfurt am Main träumen. Die beiden siegten im Achtelfinale mit 8:6 gegen die Tschechen Adam Gawlas und Karel Sedlacek. Im Viertelfinale am Sonntag treffen Schindler/Pietreczko auf den Sieger der Partie zwischen dem Turnier-Mitfavoriten Niederlande und Außenseiter Schweden.


TSG Hoffenheim reagiert mit Wortspiel auf Gerücht um El Mala

SINSHEIM: Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat mit einem Wortspiel in einem Post auf der Plattform X auf die Gerüchte um einen möglichen Transfer des Kölners Said El Mala nach Sinsheim reagiert. «Said langer Zeit nicht mehr so eine Transfer-Ente gelesen», schrieb der offizielle Account der Hoffenheimer als Reaktion auf den Post eines X-Nutzers. Der «Kölner Express» hatte zuvor über einen möglichen Wechsel des umworbenen Offensivspielers vom 1. FC Köln zum Bundesliga-Konkurrenten aus Hoffenheim berichtet. Über einen möglichen Abgang von El Mala aus der Domstadt wird seit Wochen spekuliert.


Triathletin Tertsch holt über olympische Distanz EM-Gold

TARRAGONA: Triathlon-Weltmeisterin Lisa Tertsch hat sich auch den Europameister-Titel über die olympische Distanz gesichert. Die 27-Jährige setzte sich im spanischen Tarragona nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen mit einem fulminanten Schlussspurt in 2:00:56 Stunden knapp gegen die Belgierin Jolien Vermelyen (2:00:58) durch. Zweitbeste Deutsche wurde Franka Rust auf Rang acht. Im vergangenen Oktober hatte Tertsch im australischen Wollongong als erste deutsche Triathletin den WM-Titel über die Kurzdistanz gewonnen.


Waffe im Wagen gefunden: NBA-Star Harden festgenommen

HOUSTON: Der US-amerikanische Basketballspieler James Harden wurde nach übereinstimmenden Medienberichten wegen unerlaubten Mitführens einer Waffe festgenommen. Im Wagen des 36 Jahre alten Profis der Cleveland Cavaliers sei eine Handfeuerwaffe gefunden worden, berichten US-Medien unter Berufung auf Behördenangaben. Die Waffe habe demnach sichtbar in seinem Fahrzeug gelegen und sich nicht in dem dazugehörigen Halfter befunden. Den Berichten zufolge sei Harden in Houston bereits gegen Kaution freigelassen worden und müsse sich am 22. Juni vor Gericht verantworten.


Russell rast in Barcelona zur Pole - Antonelli nur Dritter

BARCELONA: Mercedes-Pilot George Russell ist zur Pole Position für den Grand Prix von Barcelona-Katalonien gerast. Der englische WM-Dritte sicherte sich in der Qualifikation zum siebten Saisonrennen der Formel 1 am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) zum dritten Mal in diesem Jahr den besten Startplatz. Auf den letzten Drücker verdrängte Lewis Hamilton im Ferrari WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli auf den dritten Platz. Sein bestes Ergebnis bei der Startplatzjagd in dieser Saison feierte Nico Hülkenberg. Der Audi-Pilot schaffte es in die letzte K.o.-Runde und wurde Neunter.


Blut auf weißem Trikot: Top-Talent Seixas stürzt bei Abfahrt

BERLIN: Radsport-Supertalent Paul Seixas ist auf der vorletzten Etappe der Tour Auvergne-Rhône-Alpes bei einer Abfahrt im französischen Jura-Gebirge gestürzt. Der 19-jährige Franzose war nach rund 40 Kilometern zu Fall gekommen und lag einige Zeit mit Schürfwunden und Blutflecken am Streckenrand. Der Star aus dem Decathlon-Team kämpfte sich mit Löchern und Blut auf dem weißen Trikot des besten Jungprofis zurück ans Feld und kam mit einem Rückstand von 1:21 Minuten auf dem siebten Platz am Berg Grand Colombier ins Ziel. Der Etappensieg ging an den Mexikaner Isaac del Toro. In der Gesamtwertung liegt Seixas knapp zwei Minuten hinter dem führenden Luke Tuckwell aus Australien auf dem sechsten Rang.


Finale in US-Hand: Fritz fordert Shelton in Stuttgart

STUTTGART: Taylor Fritz' Hoffnung auf die Titelverteidigung beim Tennisturnier in Stuttgart lebt. Beim 6:4, 6:4 im Halbfinale gegen Alexander Bublik aus Kasachstan bewies der US-Amerikaner einmal mehr seine Qualitäten auf Rasen. Zugleich unterstrich Fritz seine Form mit Blick auf das nächste Highlight im Kalender: das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ab Ende Juni. Im Endspiel trifft der 28-Jährige auf den an Position eins gesetzten Ben Shelton. Fritz' Landsmann setzte sich in einem fast dreistündigen Kraftakt mit 6:7 (4:7), 7:6 (16:14), 7:6 (8:6) gegen Jiri Lehecka aus Tschechien durch.


Polizei nimmt bei WM-Spiel Bosnien-Fans aus Deutschland fest

TORONTO: Kanada und Bosnien-Herzegowina trennen sich bei der Fußball-WM schiedlich-friedlich 1:1. Auf der Tribüne sieht es anders aus. Zwei in Deutschland lebende Fans werden festgenommen.

Beim ersten Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft im kanadischen Toronto sind zwei Bosnien-Fans aus Deutschland festgenommen und angeklagt worden. Wie die örtliche Polizei am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, wird den 27 und 25 Jahre alten Männern ein Angriff auf Polizeibeamte vorgeworfen. Die beiden Tatverdächtigen sollten am Samstagvormittag Ortszeit vor Gericht erscheinen.

Nach Angaben der Polizei waren Sicherheitskräfte während des Spiels Kanada gegen Bosnien-Herzegowina (1:1) wegen einer Auseinandersetzung auf der Tribüne des Stadions alarmiert worden. Bei dem Versuch, einen Anhänger aus dem Stadion zu bringen, seien die Beamten mit Gegenständen beworfen worden.

Dabei seien zwei Polizisten leicht verletzt und vor Ort behandelt worden. Erst durch den Einsatz weiterer Sicherheitskräfte habe die Situation unter Kontrolle gebracht werden können. In der Folge seien die beiden Männer aus einer Fangruppe des bosnischen Teams heraus festgenommen worden.


Trump gratuliert US-Nationalmannschaft zum Auftaktsieg

WASHINGTON: Den USA gelingt gegen Paraguay ein perfekter Start in ihre Heim-WM - doch Präsident Trump ist nicht unter den jubelnden Fans im Stadion. Nun reagiert er in sozialen Medien auf den US-Sieg.

US-Präsident Donald Trump hat der Nationalmannschaft seines Landes zu ihrem Auftaktsieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft gratuliert. «Herzlichen Glückwunsch an das Team USA zu seinem bedeutenden Sieg, 4:1, gegen eine sehr gute paraguayische Mannschaft», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. «Macht weiter so!»

Dem Co-Gastgeber USA ist zum WM-Auftakt gegen Paraguay am Freitag mit einem 4:1 (3:0) ein überzeugender Sieg gelungen. Damit etablierte sich das Team sofort als Favorit in seiner Gruppe D. Außer Paraguay bekommt es die US-Nationalmannschaft noch mit Australien und der Türkei zu tun.

Trump selbst war nicht zu dem Spiel in die Arena südlich von Los Angeles gereist - stattdessen verfolgte dort sein Außenminister Marco Rubio die Partie.


Antonelli nimmt sechsten Formel-1-Sieg ins Visier

BARCELONA: Kimi Antonelli ist der Mann der Stunde in der Königsklasse des Motorsports. In Barcelona startet er aber nicht von ganz vorn.

Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli peilt seinen sechsten Formel-1-Sieg nacheinander an. Der 19 Jahre alte WM-Spitzenreiter startet am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) aber nur von Position drei in den Grand Prix von Barcelona-Katalonien. Ins siebte Rennen des Jahres geht sein Teamkollege George Russell von ganz vorn. Direkt dahinter startet Lewis Hamilton im Ferrari als Zweiter. Nico Hülkenberg hofft von Position neun auf Punkte mit Audi.

Bis auf den Auftakt in Australien hat Antonelli alle bisherigen Grand Prix für sich entschieden. In der WM-Wertung hat er schon 66 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Hamilton.


Trump feiert 80. Geburtstag - Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus

WASHINGTON: Der US-Präsident gilt als Fan von Mixed Martial Arts (MMA), einem oft blutigen Kampfsport. An seinem Geburtstag werden die Kämpfe im Machtzentrum Washingtons ausgetragen. Daran gibt es Kritik.

US-Präsident Donald Trump wird an diesem Sonntag 80 Jahre alt. Es wird erwartet, dass er an seinem Geburtstag ein Kampfsportevent verfolgt, dass direkt vor dem Weißen Haus stattfindet. Ab 20.00 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr MESZ am Montag) richtet die Profi-Kampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC) für Mixed Martial Arts (MMA) dort sieben Käfigkämpfe aus. Bei MMA handelt es sich um einen oft blutigen Kampfsport, der Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen sowie Karate und Jiu Jitsu vereint.

Auf dem Südrasen des Weißen Hauses wurde für die Veranstaltung ein Käfig im typischen Oktagon-Format aufgebaut, umgeben von Tribünen für mehr als 4.000 Zuschauer und überspannt von einer riesigen Kuppel. Bei einem Fan-Fest im nah gelegenen Ellipse-Park werden zudem mehr als 120.000 Besucher erwartet. Offizieller Anlass sind die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA. Dieser ist allerdings auf den 4. Juli datiert.

Kritiker versuchten, das Event mit einer Klage zu verhindern, hatten damit aber keinen Erfolg. Sie werfen Trump vor, seinem Freund Dana White - dem Chef der UFC - sowie dessen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, vor dem Weißen Haus für eine private, gewinnorientierte Sportveranstaltung zu werben.

Zudem ruft die Bewegung «No Kings» («Keine Könige») etwa zeitgleich zum Beginn des Kampfspektakels landesweit zu Veranstaltungen auf - wenn auch nicht zu klassischen Straßendemonstrationen. Vielmehr sollen etwa in privaten Wohnzimmern, Gemeinschaftszentren oder Geschäften sogenannte «Watch Parties» eines in New York ausgerichteten Konzerts stattfinden. Mit diesem soll der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung gefeiert werden, der unter anderem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert.


Ex-Nationalspieler Demirel übernimmt neue Rolle im Verband

BERLIN: Der ehemalige deutsche Basketball-Nationalspieler Mithat Demirel ist einer von zwei neuen Vizepräsidenten des Deutschen Basketball-Bundes (DBB). Der 48-Jährige wurde wie Carsten Straube auf dem Bundestag des Verbandes in Berlin einstimmig gewählt, verkündete der DBB in einer Mitteilung. Demnach werde sich Demirel im Verband in Zukunft um den Bereich Leistungssport kümmern, Straube werde für die Aufgabenbereiche Bildung und Schiedsrichter zuständig sein. Straube ist seit 2005 Schiedsrichter in der Basketball-Bundesliga. Demirel absolvierte zwischen 1999 und 2007 für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft 100 Länderspiele. tig.


Berlin nach Sieg gegen Magdeburg im Champions-League-Finale

KÖLN: Die Handballer der Füchse Berlin haben das Finale der Champions League erreicht. Der deutsche Vizemeister und DHB-Pokalsieger setzte sich in einem offensiv hochklassigen deutschen Halbfinale des Final Four in Köln gegen Titelverteidiger und Erzrivalen SC Magdeburg mit 40:35 (19:17) durch. Damit bietet sich dem Hauptstadtclub nun erneut die Chance, erstmals die wichtigste Trophäe im europäischen Vereinshandball zu gewinnen. Im Endspiel treffen die Berliner, bei denen Welthandballer Mathias Gidsel mit neun Toren bester Werfer war, am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn/DAZN) auf den Gewinner der anschließenden Partie zwischen dem dänischen Club Aalborg Handbold und dem Rekordsieger FC Barcelona.


Titelverteidiger auf Kurs: Fritz in Stuttgart im Finale

STUTTGART: Taylor Fritz' Hoffnung auf die Titelverteidigung beim Tennisturnier in Stuttgart lebt. Beim 6:4, 6:4 im Halbfinale gegen Alexander Bublik aus Kasachstan bewies der US-Amerikaner einmal mehr seine Qualitäten auf Rasen. Zugleich unterstrich Fritz seine Form mit Blick auf das nächste Highlight im Kalender: das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ab Ende Juni. Im Endspiel trifft der 28-Jährige auf seinen topgesetzten Landsmann Ben Shelton oder Jiri Lehecka aus Tschechien.


NRW-Innenminister Reul: Strafen für Clubs zur Not per Gesetz

DÜSSELDORF: Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul will bei der Bekämpfung von Gewalt in Fußballstadien die Vereine verstärkt in die Pflicht nehmen. «Es kann nicht sein, dass Stadien zu den bestüberwachten Orten in Deutschland gehören mit moderner Kameratechnik und so weiter, Straftäter aber viel zu selten schnell ermittelt und verknackt werden», sagte der CDU-Politiker im Interview der «Rheinischen Post». Nach seiner Auffassung seien viele Clubs zu zaghaft, weil sie Angst vor den eigenen Ultras hätten. «Das muss sich ändern, zur Not per Gesetz mit Strafen für die Vereine bei zu langen Verfahren», erklärte Reul.


NBA-Europachef: Neues Ligasystem soll Träume erlauben

BERLIN: Die NBA will mit ihrem Europa-Ableger auch für mehr Durchlässigkeit im Club-Basketball des Kontinents sorgen. «Solange man eine sehr gute Mannschaft aufstellt und solange diese Mannschaft gut spielt, hat man das Recht zu träumen. Man hat das Recht zu träumen, dass man sich mit den Giganten, mit den Titanen unseres Kontinents messen kann», sagte NBA-Europachef George Aivazoglou der Deutschen Presse-Agentur über die Pläne. Aktuell gilt die privatwirtschaftlich organisierte Euroleague als beste Liga auf dem Kontinent. Über Erfolg in den nationalen Ligen können sich Teams dafür nicht direkt qualifizieren. Die NBA will gemeinsam mit dem Weltverband Fiba im Oktober 2027 einen Europa-Ableger an den Start bringen.


Schwärmereien nach Final-Auftakt: «Festival für Basketball»

MÜNCHEN: Der Auftakt in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft hat die beteiligten Trainer und Spieler ins Schwärmen gebracht. «Das war ein richtiges Festival für den Basketball», sagte Münchens Coach Svetislav Pesic nach dem 102:94 seines FC Bayern gegen Alba Berlin. «Das war eines der besten Spiele, die ich in der Bundesliga gesehen und erlebt habe.» Münchens Aufbauspieler Justus Hollatz schilderte grinsend: «Das war geil zum Zocken.» Durch den Erfolg in dem offensiven Schlagabtausch ist der Titelverteidiger in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung gegangen.


Deutsche Volleyballer verlieren gegen USA

QUÉBEC: Die deutschen Volleyballer haben in der Nations League ihre zweite Niederlage hinnehmen müssen. Nach dem 1:3 gegen Weltmeister Italien verlor die DVV-Auswahl am Freitagabend bei dem Turnier in Kanada gegen die USA mit 0:3 (22:25, 15, 25, 20:25). Dem Team von Bundestrainer Massimo Botti fehlten in Québec nach drei Spielen an drei Tagen gegen die physisch starken Amerikaner die Mittel, um das Spiel offen zu gestalten. Zum Abschluss der ersten Turnierwoche trifft Deutschland am Sonntag (17.00 Uhr, ZDF-Livestream) auf Olympiasieger Frankreich. Zum Auftakt hatte Deutschland gegen Gastgeber Kanada gewonnen.


Serena Williams spielt in Berlin mit Muchova im Doppel

BERLIN: Tennis-Ikone Serena Williams spielt in der kommenden Woche bei den Berlin Tennis Open im Doppel mit der Tschechin Karolina Muchova. «Es kommt nicht häufig vor, mit so einer Spielerin zusammen im Doppel anzutreten», sagte Muchova auf einer Pressekonferenz. Die 44 Jahre alte US-Amerikanerin Williams wird heute in der Hauptstadt erwartet. Ihr erster Auftritt wird noch etwas auf sich warten lassen. «Montag ist eher unwahrscheinlich, Dienstag oder Mittwoch wird es klappen», sagte Turnierdirektor Markus Zoecke.


Berichte: AC Mailand soll Krösche im Visier haben

BERLIN: Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat Berichten zufolge das Interesse vom italienischen Topclub AC Mailand geweckt. Nach Angaben der Sportzeitung «Gazzetta dello Sport» gilt Krösche als einer der Kandidaten auf einen der vakanten Posten im Verein. Laut «Kicker» wollte der 45-jährige Krösche die Gerüchte zunächst nicht kommentieren. Auch die beiden Transferexperten Matteo Moretto und Fabrizio Romano berichteten. Nach einer enttäuschenden Saison mit dem Verpassen der Champions-League-Ränge in der Serie A mussten neben Trainer Massimiliano Allegri auch der Geschäftsführer, der Sportdirektor und der technische Direktor der Mailänder gehen.


Bei US-Sieg: Videobeweis greift dank neuer Regel ein

INGLEWOOD: Erstmals wird bei der WM eine neue Videobeweis-Regel angewendet. Das Spiel läuft nach einer Gelben Karte schon wieder - und dann wird doch ein Spieler des gegnerischen Teams verwarnt. So kam es dazu.

Beim Auftakt von Co-Gastgeber USA ins Heimturnier hat der Video-Schiedsrichter erstmals bei einer WM seine neuen Befugnisse genutzt. Wenige Minuten nach der Halbzeitpause beim 4:1 der Nordamerikaner zeigte Referee Danny Makkelie US-Kapitän Tim Ream die Gelbe Karte für ein vermeintliches Foul an Paraguays Miguel Almirón. Als der anschließende Freistoß bereits ausgeführt war, meldete sich der Video-Schiedsrichter.

Video-Schiedsrichter darf mehr Szenen überprüfen

Der Niederländer Makkelie schaute sich die Szene noch einmal an, und änderte seine Entscheidung. Die Gelbe Karte für Ream wurde annulliert, stattdessen erhielt Almirón die Verwarnung wegen einer Schwalbe. Die TV-Zuschauer sahen via Einblendung, dass die Szene wegen einer Spielerverwechslung überprüft worden war.

Nach einem Beschluss der Internationalen Regelhüter (Ifab) im Frühjahr darf der Video-Assistent nun drei weitere Situationen überprüfen und bei Fehlern des Schiedsrichters eingreifen. Dazu gehören unter anderem Szenen, die zu Rot oder Gelb für einen falschen Spieler oder das falsche Team führen. Bislang besagten die Regeln, dass Fälle von Spielerverwechslung nur dann überprüft werden konnten, wenn der Schiedsrichter den falschen Spieler der gleichen Mannschaft verwarnt oder des Feldes verwiesen hatte.


Antonelli, Kardashian und das weiße Handtuch

BARCELONA: Ein weißes Handtuch macht in der Formel 1 Karriere. Alles fing vor knapp einer Woche in Monaco an. Medienpersönlichkeit Kim Kardashian fieberte beim Grand Prix im Fürstentum mit Ferrari-Superstar Lewis Hamilton mit. Nach dem fünften Erfolg in Serie von Mercedes-Pilot Kimi Antonelli ging dann ein Video viral, auf dem Kardashian an der Strecke zu sehen war, wie sie ein allem Anschein nach für Sieger Antonelli bestimmtes weißes Handtuch an sich nahm. «Handtuch-Gate» wurde in den sozialen Medien teils gespottet. In Barcelona bekam Antonelli nun eine angebliche Sonderlieferung. In der Box seines Rennstalls Mercedes wurde dem jungen Italiener beim Training ein mit einer Schleife versehenes weißes Handtuch überreicht.


Diebstahl bei Englands Team - Trainingsausrüstung gestohlen?

KANSAS CITY: Aufregung beim englischen Team um Coach Thomas Tuchel. Fahrzeuge mit Trainingsausrüstung wurden in Kansas City aufgebrochen.

Die englische Fußball-Nationalmannschaft mit Nationalcoach Thomas Tuchel ist offenbar vor ihrer Ankunft im WM-Trainingsquartier in Kansas City bestohlen worden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wurde in Fahrzeugen eingebrochen, die Trainingsausrüstung für die «Three Lions» transportieren. Der englische Verband FA prüfe derzeit, was genau entwendet wurde.

Das englische Team trifft am Samstag im WM-Quartier in Kansas City ein. Die Ausrüstung sollte dort bereits vorab bereitstehen. Das englische Team startet erst am Mittwoch gegen Kroatien (22.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in die WM.

«Wir untersuchen einen möglichen Diebstahl von Ausrüstung aus einem Mannschaftsfahrzeug, das heute Abend in Kansas City ankam, wobei Gegenstände fehlten. Die Ermittlungen dauern an», wurde ein Polizeisprecher bei der BBC zitiert. Im Zusammenhang mit dem Vorfall sollen zwei Personen festgenommen worden sein.

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