Tennisprofi Kyrgios überrascht bei Comeback in Stuttgart
STUTTGART: Die Tour-Rückkehr des australischen Tennisprofis Nick Kyrgios steht beim Stuttgarter Turnier mit im Fokus. Sein Comeback überrascht.
Dem Australier Nick Kyrgios ist bei seinem Comeback auf der Tennis-Tour in Stuttgart ein überraschend souveräner Auftakterfolg gelungen. Der dauerverletzte Wimbledon-Finalist von 2022 gewann bei der Rasenveranstaltung gegen den an Position acht gesetzten Franzosen Corentin Moutet 6:3, 6:4 und zog damit ins Achtelfinale ein.
«Ich freue mich riesig, wieder dabei zu sein und Tennis auf hohem Niveau zu spielen», sagte der 31-Jährige. Er wisse noch nicht, ob er sagen könne, dass er sich selbstbewusst fühle. Nach der Wiederherstellung seines Handgelenks und vier Knie-Operationen stecke er viel Arbeit in seinen Körper. «Mal sehen, wie ich mich morgen fühle», sagte Kyrgios.
Für den ehemaligen Top-20-Spieler war es erst der zweite Auftritt in diesem Jahr, der erste seit Anfang Januar. Ende Dezember hatte er mit einem Showkampf gegen die belarussische Weltranglistenerste Aryna Sabalenka für Aufmerksamkeit gesorgt und diesen klar für sich entschieden. Zuvor hatte Kyrgios ebenfalls lange pausiert und seit März 2025 kein Match mehr bestritten.
Bericht: Kandidatin zieht bei Fis-Wahl zurück
BELGRAD: Johan Eliasch ist die wohl umstrittenste Figur im internationalen Skisport. Nun plant der Funktionär seine Wiederwahl - eine Konkurrentin scheidet aus.
Im Kampf um die Macht beim Ski-Weltverband Fis hat die Britin Victoria Gosling einem Medienbericht zufolge ihre Kandidatur für die Präsidentschaft zurückgezogen. Am Donnerstag treten beim Fis-Kongress in Belgrad daher nur noch der umstrittene Amtsinhaber Johan Eliasch und Alexander Ospelt an, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet. Gosling kandidiere nun für das FIS-Council.
Der schwedisch-britische Funktionär Eliasch tritt weder für Schweden noch für Großbritannien zur Wiederwahl an - sondern für Georgien, nachdem ihn seine Heimatverbände nicht nominiert hatten. Viele Stars der Ski-Szene sowie die großen Verbände folgen dem Präsidenten nicht mehr. Das gilt auch für den Deutschen Skiverband (DSV), der sich offen gegen Eliasch stellt und dessen Wiederwahl verhindern will.
Linder und Martinez treffen - Deutschland siegt in Slowenien
LJUBLJANA: Mit einem souveränen Sieg in Slowenien schließen die deutschen Fußballerinnen die WM-Qualifikation ab. Vor der Pause offenbart die Wück-Elf aber einige Probleme.
Die deutschen Fußballerinnen haben zum Abschluss der WM-Qualifikation einen ungefährdeten Sieg in Slowenien gefeiert. Zwar glänzte die DFB-Auswahl mit dem zuvor schon gesicherten WM-Ticket in der Tasche nur selten, gewann gegen den Gruppenletzten am Ende aber souverän mit 2:0 (1:0). Sarai Linder (40. Minute) und Shekiera Martinez (50.) trafen in Ljubljana.
Bundestrainer Christian Wück, der am Spieltag seinen 53. Geburtstag feierte, hatte im Vergleich zum Norwegen-Spiel acht personelle Änderungen in der Startelf vorgenommen. Entsprechend zäh sah das deutsche Spiel vor der Pause aus. Am Ende hatte die DFB-Elf keine Mühe, die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien mit 16 von 18 möglichen Punkten abzuschließen.
Aufsteiger Schalke verlängert mit Torwart Karius
GELSENKIRCHEN: Vom vereinslosen Keeper zum Schalke-Rückhalt: Die Königsblauen setzten weiter auf Loris Karius.
Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 hat den Vertrag mit Torwart Loris Karius verlängert. Das neue Arbeitspapier des 32-Jährigen läuft nun bis Ende Juni 2028, wie die Gelsenkirchener mitteilten. In der Aufstiegs-Saison war Karius eine wesentliche Stütze der Mannschaft. Er kam in 30 Ligapartien zum Einsatz und spielte 13-mal zu null. Einem Bericht der «Bild» zufolge steigt der Keeper zu den Topverdienern bei Schalke auf.
«Insbesondere in engen Spielen hat er durch entscheidende Paraden mehrfach den Unterschied ausgemacht und wichtige Punkte gesichert», sagte Youri Mulder, Direktor Profifußball. Karius war im Januar 2025 als vereinsloser Spieler zu Schalke gewechselt. Zuvor spielte er unter anderem für den FC Liverpool, Mainz 05 und Union Berlin.
Olympia-Medaillen im Bob und Sprint: Burghardt sagt Servus
BURGHAUSEN: Sprinterin Alexandra Burghardt schafft etwas Außergewöhnliches in ihrer Karriere. Sie holt eine olympische Medaille sowohl bei den Winterspielen als auch bei den Sommerspielen. Nun ist Schluss.
Nach Olympia-Silber im Zweierbob 2022 in Peking und Bronze mit der deutschen Sprintstaffel bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris beendet Sprinterin Alexandra Burghardt nun ihre einzigartige Karriere. Zurückblickend hat die 32-Jährige jedoch ein anderes persönliches Highlight: der Start über die 100 Meter bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021. «Damit habe ich mir meinen Kindheitstraum erfüllt. Dieser Lauf hat mir am allermeisten bedeutet», sagte die Oberbayerin im Gespräch mit BR24Sport und fügte an: «Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wann der perfekte Zeitpunkt ist. Du fühlst es irgendwann. Ich bin super zufrieden mit meiner Karriere.»
«Beide Medaillen haben einen ganz großen Wert»
Die Sprinterin gehörte viele Jahre zur deutschen Spitzenklasse. Immer wieder wurde sie von Verletzungen ausgebremst. Immer wieder kämpfte sie sich zurück. «Ich habe mich am Anfang meiner Karriere nicht getraut, groß zu träumen», erzählte sie.
Am Ende wurden es vier Olympia-Teilnahmen: drei im Sommer und eine im Winter. Und jeweils eine Medaille. Das schafften nur ganz wenige. 2022 folgte der Versuch in der Eisrinne - und wurde belohnt. Als Anschieberin von Mariama Jamanka holte sie in Peking Silber im Zweierbob. Dann legte sie in Paris 2024 mit der deutschen Sprintstaffel und der Bronzemedaille nach. «Beide Medaillen haben einen ganz großen Wert für mich. Es gibt keine, die mir mehr bedeutet», sagte Burghardt.
Fan-Vergehen kosten den HSV 153.000 Euro
HAMBURG: Während des Spiels bei Borussia Dortmund haben Fans des Hamburger SV im Gästeblock viel gezündelt. Das wird nun teuer für den Club.
Der Hamburger SV ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes zu einer Geldstrafe von 153.000 Euro verurteilt worden. Hintergrund ist das Fehlverhalten von HSV-Fans während des Bundesliga-Spiels bei Borussia Dortmund am 21. März. Konkret wurden nach Angaben des Gerichts 48 Bengalische Feuer, 84 Blinker, zehn Rauchkörper, acht Sprühstifte sowie eine Rakete im Gästeblock gezündet.
Einen Anteil von 51.000 Euro können die Hamburger für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Die restlichen 102.000 Euro fließen nach Angaben des DFB an fußballnahe Stiftungen. Das Urteil des Sportgerichts ist bereits rechtskräftig.
Bericht: Hertha-Juwel Eichhorn sagt Liverpool ab
BERLIN: Nach dem FC Bayern soll nun ein weiteres Schwergewicht des europäischen Fußballs aus dem Rennen um den Berliner Youngster ausgestiegen sein. Er will wohl in der Bundesliga bleiben.
Das umworbene Hertha-Talent Kennet Eichhorn will einem Medienbericht zufolge seinen nächsten Entwicklungsschritt in Deutschland gehen und hat deshalb dem FC Liverpool abgesagt. Das berichtet «Sky Sport», ohne eine Quelle zu nennen. Zuvor soll sich bereits der FC Bayern München aus dem Werben um das 16 Jahre alte Talent von Hertha BSC verabschiedet haben.
Ein Transfer auf die Insel hätte ohnehin hohe Hürden überwinden müssen: Ein direkter Wechsel nach Großbritannien wäre nach dem FIFA-Regelwerk erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres möglich gewesen. Seit dem Brexit ist England nicht mehr Teil der EU, wodurch die Ausnahmeregelung für Jugendtransfers innerhalb der Mitgliedsländer nicht mehr greift. Eine Ausnahme hätte dann gelten können, wenn Eichhorns Eltern aus Gründen, die nichts mit dem Fußball zu tun haben, nach England ziehen würden.
Nun wird ein Zweikampf zwischen Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig um das Hertha-Juwel erwartet. Beide Vereine sind bereit, die kolportierten 20 Millionen Euro plus ein Handgeld zu zahlen. Eine Entscheidung soll nach Sky-Informationen bis zum 15. Juni fallen. Für Leverkusen könnte sprechen, dass Bayer mit Nachwuchstrainer Konstaninos Kotsifakis einen Eichhorn-Vertrauensmann verpflichtet hat. Im vergangenen Sommer war Jungstar Ibrahim Maza aus Berlin nach Leverkusen gewechselt und wurde zum Leistungsträger.
WM-Wildcards für Handballer aus der Türkei und Saudi-Arabien
HAMBURG: Die Türkei erhält für die Handball-WM 2027 erstmals eine Wildcard, Saudi-Arabien ist beim Turnier in Deutschland zum elften Mal dabei. Welche Nationen diesmal leer ausgehen.
Die Wildcards für die Handball-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland gehen an die Türkei und Saudi-Arabien. Das gab der Weltverband IHF bekannt. Damit gehen Nationen wie Ungarn, die Niederlande, Österreich oder auch die Schweiz leer aus. Insgesamt hatten 13 Nationen eine Wildcard beantragt.
Für die Türkei ist es die erste WM-Teilnahme überhaupt, Saudi-Arabien ist zum elften Mal dabei. Bei der Auslosung der Vorrunden-Gruppen, die an diesem Mittwoch im Münchner Hofbräuhaus durchgeführt wird, finden sich beide Teams in Topf 4 mit den schwächsten Mannschaften.
Die WM findet von 13. bis 31. Januar statt. Gespielt wird in Kiel, Hannover, Magdeburg, Stuttgart, Köln und München. In der bayrischen Landeshauptstadt bestreitet die deutsche Nationalmannschaft ihre Vorrundenspiele.
Die Wade: Neymars Wettlauf mit der Zeit
NEW YORK: Brasiliens Altstar Neymar macht auf dem Weg zu seinem Comeback offenbar Fortschritte. Wann genau der Stürmer wieder für den fünfmaligen Weltmeister auflaufen kann, ist aber weiter ungewiss. Ein Einsatz im ersten Gruppenspiel der Brasilianer bei der anstehenden Fußball-WM am Sonntag (0.00 Uhr/MESZ) gegen Marokko gilt als unwahrscheinlich. Eine MRT-Untersuchung habe gezeigt, dass der angeschlagene Neymar «gute Fortschritte» mache, die «im erwarteten Rahmen liegen», teilte der Verband mit. Den 34-Jährigen plagt eine Muskelverletzung in der Wade.
FIFA verkauft Fan-Grüße auf WM-Anzeigetafeln für 79 Dollar
BERLIN: Kurioses Angebot der FIFA kurz vor dem WM-Start: Der Fußball-Weltverband bietet Fans an, ihren Namen oder einen kleinen Gruß bei WM-Spielen auf der Anzeigetafel im Stadion anzeigen zu lassen. Der Spaß ist wie so viele Dinge bei dieser WM nicht kostenlos: 79 Dollar werden für einen sogenannten Super Shoutout aufgerufen, umgerechnet also knapp 68,50 Euro. Dazu hat die FIFA eine eigene Website eingerichtet. Was auf der Anzeigetafel zu sehen sein wird, ist natürlich nicht ganz frei wählbar. «Shoutouts mit beleidigender, missbräuchlicher, diskriminierender, politischer oder anderweitig unangemessener Sprache werden nicht akzeptiert», heißt es beim Weltverband. Außerdem dürfen die Botschaften unter anderem keine Emojis enthalten und müssen die vorgegebene Zeichenbegrenzung von 30 Zeichen einhalten. Ein kurzer Heiratsantrag dürfte in diesem Rahmen möglich sein.
Spurs gewinnen vor Trump: NBA-Finals bleiben spannend
NEW YORK: Die San Antonio Spurs haben in den NBA-Finals großem Druck standgehalten und in New York den ersten Sieg gegen die Knicks geholt. Durch das 115:111 im Madison Square Garden verkürzte das Team um den französischen Star Victor Wembanyama in der Final-Serie nach Siegen auf 1:2. Die Spurs verhinderten damit eine Meisterschafts-Entscheidung schon im kommenden Spiel in New York. Donald Trump, der nach Angaben der Liga als erster amtierender US-Präsident ein Spiel der NBA-Finals besuchte, sah eine Partie mit großer Dramatik, die bis zur Schlusssekunde spannend blieb. Am Ende aber setzten sich die Gäste durch, Wembanyama kam auf starke 32 Punkte, 8 Rebounds und 6 Vorlagen. Das vierte Duell in der Serie findet in der deutschen Nacht zu Donnerstag statt.
WM-Schiedsrichter aus Somalia darf nicht in USA einreisen
MIAMI: Die USA haben dem für die Fußball-WM vorgesehenen Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia die Einreise verweigert. Der Referee werde deshalb nicht bei der Weltmeisterschaft trainieren und im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA auf dpa-Anfrage mit. Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde. Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, «ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht Einreise berechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert», hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia.
Verband: Iranische Fans erhalten keine WM-Tickets
TEHERAN: Iranische Fußballfans erhalten nach Angaben des nationalen Verbands kurzfristig nicht das erwartete Ticket-Kontingent für die WM-Spiele ihres Teams in den USA. Die Verkäufe von Eintrittskarten für die Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten seien für den iranischen Verband FFI unmöglich geworden, teilte die Organisation mit. Der FFI wirft WM-Mitgastgeber USA vor, die Anwesenheit iranischer Fans auf diesem Wege verhindern zu wollen. Derzeit werden in den US-Auslandsvertretungen keine Visa für iranische Bürger ausgestellt.
«Kommunikativ fragwürdig»: Müller analysiert Torwart-Debatte
MÜNCHEN: Ex-Nationalspieler Thomas Müller sieht die Rückkehr von Torhüter Manuel Neuer in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft positiv. Die Art, wie die von Bundestrainer Julian Nagelsmann getroffene Entscheidung kommuniziert wurde, hält der Weltmeister von 2014 aber für ausbaufähig. «Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war», sagte Müller kurz vor dem WM-Start im «ran»-Interview. «Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar.»
«Guardiola des Volleyballs»: Berlin holt Coach Anastasi
BERLIN: Der deutsche Meister Berlin Volleys hat einen neuen Cheftrainer mit viel internationalem Renommee. Ab der kommenden Spielzeit wird der Italiener Andrea Anastasi den Seriensieger betreuen. Der 65-Jährige, der als Nationalspieler Welt- und Europameister wurde, kann als Trainer große Erfolge vorweisen: Mit Italien gewann er 2000 in Sydney Olympia-Bronze. Dreimal wurde er Europameister, einmal davon mit Spanien. Als polnischer Nationalcoach holte er 2011 WM-Silber.
Schröder macht Tempo: Lidberg fünfter Gladbach-Zugang
MÖNCHENGLADBACH: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat Stürmer Isac Lidberg vom Zweitligisten SV Darmstadt 98 verpflichtet. Der 27 Jahre alte Schwede unterzeichnete bei den Gladbachern einen Vierjahresvertrag. Borussias Sportchef Rouven Schröder sprach von einem «aggressiven Mittelstürmer». Laut Medienberichten sollen die Gladbacher eine Ablöse in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro plus Boni zahlen.
«Libération»: Trump verdirbt Freude an Fußball-WM
PARIS: Zur bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft schreibt die französische Zeitung «Libération»:
«Donald Trump hat zweifellos eine ganz eigene Vorstellung von Volksfeststimmung. Im Grunde gilt: Wenn es nicht darum geht, ihn selbst zu feiern, interessiert es ihn nicht - oder es muss sich finanziell lohnen. So sieht der US-Präsident die Fußball-WM, die am Donnerstag, dem 11. Juni, beginnt: als riesige Geldmaschine. (...) Er, der narzisstische Individualist, versteht nicht, inwiefern ein solches Ereignis dem Image der Vereinigten Staaten zugutekommen könnte.
Jeder andere Staatschef würde die Fußball-Weltmeisterschaft mit unverhohlener Erleichterung begrüßen - das ideale Fest, um von den militärischen Misserfolgen abzulenken. Doch nicht so Trump: Er denkt nur an seinen Geburtstag am Sonntag, der mit einem MMA-Kampf auf dem Rasen des Weißen Hauses gefeiert wird. (...)
Das Ergebnis: Diese Fußball-Weltmeisterschaft, die eigentlich die Freundschaft feiern soll zwischen den drei Gastgeberländern (Kanada, USA, Mexiko) und vor allem der spanischsprachigen Bevölkerung, die die Leidenschaft für den Fußball aus Lateinamerika mitgebracht hat, hat schon jetzt den Anschein einer verdorbenen Feier. Zwischen ausländischen Fans, die Gefahr laufen, am Zoll festgehalten zu werden, iranischen Spielern, die gezwungen sind, in Mexiko unterzukommen, und der Einwanderungsbehörde, die versucht sein könnte, die Umstände auszunutzen, um übertriebenen Eifer an den Tag zu legen. (...)»
Oranje-Sorgen um Torwart Verbruggen
NEW YORK: Die Niederlande sorgen sich kurz vor dem WM-Auftakt um Stammtorwart Bart Verbruggen. Der 23 Jahre alte Torhüter vom englischen Premier-League-Club Brighton & Hove Albion verletzte sich beim letzten Testspiel des Oranje-Teams gegen Usbekistan (2:1) an der Hüfte und musste ausgewechselt werden. Für ihn rückte Mark Flekken von Bayer Leverkusen zwischen die Pfosten. Wie schwer die Verletzung von Verbruggen ist, ist noch unklar.