Mexikanische Ente macht WM-Karriere
MEXIKO-STADT: Mit Trikot und Söckchen watschelt Ente Merlin durch Mexiko-Stadt - und wird zu einem Star der WM.
Eine weiße Ente im mexikanischen Dress mit farblich passenden Söckchen ist in Mexiko-Stadt inzwischen ein kleiner Star dieser Fußball-Weltmeisterschaft. Und auch über den Ort des Eröffnungsspiels hinaus hat Merlin schon Bekanntheit erlangt. «Unsere Ente hat für uns etwas Magisches», sagte Besitzerin Karla Ivette stolz dem Sender ESPN. Daher der Name: Merlin, der Zauberer.
Und so verzaubert Merlin mit seinem Trikot die Menschen in den Straßen von Mexiko-Stadt, wenn er sehr entspannt und quakend über Zebrastreifen oder inmitten der Fanmassen umher watschelt. So war es nach dem Auftaktsieg von «El Tri» gegen Südafrika (2:0) zu beobachten.
ESPN zufolge erlangten auch schon Merlins Vorgängerinnen Bruna und Waffle Berühmtheit. So bekannt wie der neue Edelfan der Mexikaner wurden sie aber nicht.
Gerichtstermin wegen Neujahrsspringen findet nicht statt
GARMISCH-PARTENKIRCHEN: Das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen wird doch kein Fall fürs Gericht. Vor einem für diesen Dienstag angesetzten Gütetermin vor dem Landgericht München I haben sich der Deutsche Skiverband und der für das berühmte Neujahrsspringen verantwortliche Skiclub Partenkirchen geeinigt. In dem Zwist war es um das Vertragskonstrukt zwischen DSV und dem Skiclub und die Einnahmenverteilung gegangen. Der Club hatte mehr Geld beansprucht. Details über die Einigung wurden nicht bekannt.
Zverev feiert Sieg im Doppel bei erstem Auftritt nach Paris
HALLE/WESTFALEN: Alexander Zverev hat die erste Tennispartie nach dem Titel bei den French Open gewonnen. Beim Rasenturnier im westfälischen Halle siegte der Hamburger gemeinsam mit seinem brasilianischen Kumpel Marcelo Melo in der ersten Runde des Doppelwettbewerbs. Zverev und Melo bezwangen den Kasachen Alexander Bublik und den Belgier Zizou Bergs 6:4, 6:7 (4:7), 10:5. Die Entscheidung fiel im Match-Tiebreak. Im Einzel startet Zverev in Halle am Dienstag ins Turnier. Der Hamburger trifft in der ersten Runde auf den Tschechen Vit Kopriva.
Torlos und teilnahmslos: Spaniens Oyarzabal sorgt für Novum
ATLANTA: Spaniens Mikel Oyarzabal schreibt gegen Kap Verde WM-Geschichte. Allerdings anders als von ihm und seinen Mitspielern erhofft.
Spaniens Stürmer Mikel Oyarzabal hat beim überraschenden 0:0 gegen Außenseiter Kap Verde für ein unrühmliches Novum bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gesorgt. Der 29-Jährige blieb laut Datenanbieter Opta beim Unentschieden in den ersten 30 Minuten ohne eine einzige Ballberührung und ist damit der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, dem dies «gelang».
Vor zwei Jahren im EM-Finale gegen England war Oyarzabal noch der gefeierte Held, als er den Siegtreffer zum 2:1 erzielte. Beim WM-Auftakt Spaniens gegen Kap Verde blieb der Profi von Real Sociedad San Sebastián dieses Mal aber wirkungslos - in mehrfacher Hinsicht.
Argentiniens Trainer Scaloni lässt Martínez-Einsatz offen
KANSAS CITY: Wird Argentiniens Nummer eins rechtzeitig fit? Diese Frage will der Coach des Weltmeisters noch nicht beantworten.
Argentiniens Fußball-Nationaltrainer Lionel Scaloni hat einen Einsatz von Stammtorwart Emiliano Martínez im Auftaktspiel des Titelverteidigers gegen Algerien offengelassen. «Ich habe den Spielern noch nicht gesagt, wer spielt. Wenn er sich so fühlt, wie in den vergangenen Tagen, wird er spielen. Aber wir müssen abwarten», sagte Scaloni mit Blick auf die Partie in Kansas City in der deutschen Nacht zum Mittwoch (3.00 Uhr MEZ).
Martínez hatte sich im Europa-League-Finale seines Clubs Aston Villa gegen den SC Freiburg (3:0) den Finger gebrochen und zuletzt im Training noch einige Probleme gehabt.
Alle Augen in Kansas City werden wieder auf Lionel Messi gerichtet sein. Für den Kapitän des Weltmeisters ist es seine sechste und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die letzte WM. «Es ist immer eine Ehre, mit dem größten Fußballer aller Zeiten zu spielen. Wir wollen für ihn da sein, wollen ihm dienen», sagte Routinier Nicolás Otamendi.
Tennisprofi Rybakina: Instagram-Rückzug nach Kommentaren
BERLIN: Die Tennis-Weltranglisten-Zweite Jelena Rybakina hat nach ihrem Ausscheiden beim Rasenturnier im Londoner Queen's Club vorübergehend ihr Instagram-Konto deaktiviert und dies mit Anfeindungen gegen sich begründet. Die 26 Jahre alte Kasachin hatte am vorigen Freitag nach einem mühsamen Sieg gegen die deutsche Titelverteidigerin Tatjana Maria anschließend gegen die britische Außenseiterin Katie Boulter verloren. Rybakina vermutet offenbar Wetter, die durch ihre Niederlage Geld verloren, als Urheber der Kommentare.
Weg frei für Toppmöller: Lens trennt sich von Coach
LENS: Frankreichs Vize-Meister RC Lens hat sich von Trainer Pierre Sage getrennt und damit den Weg freigemacht für eine mögliche Verpflichtung des früheren Eintracht-Frankfurt-Coaches Dino Toppmöller. Wie der Verein aus der Ligue 1 mitteilte, habe Sage um eine Vertragsauflösung gebeten, damit er als Nachfolger von Oliver Glasner zu Crystal Palace nach England wechseln kann. Eine Einigung wurde erzielt. Zuletzt hatten Medien übereinstimmend berichtet, dass der 45 Jahre alte Toppmöller zum Champions-League-Teilnehmer aus Nordfrankreich gehen soll und in dieser Woche einen Zweijahresvertrag erhält.
Saarländer schwimmt in Rekordzeit um Manhattan
NEW YORK: Durch unzählige Gewässer ist Andreas Waschburger schon geschwommen. Dabei hat er zahlreiche Medaillen gesammelt. Jetzt hat er ein ganz besonderes Rennen absolviert - und das ganz besonders schnell.
Der saarländische Extremschwimmer Andreas Waschburger ist in Rekordzeit einmal um Manhattan herumgeschwommen. Der 39-Jährige habe die rund 46 Kilometer des «20 Bridges Swim» unter 20 Brücken hindurch in den frühen Morgenstunden in rund 5 Stunden und 32 Minuten zurückgelegt, teilten sein Management und der New Yorker Freiwasserverband mit. Damit habe er den bisherigen Rekord von rund 5 Stunden und 34 Minuten geknackt, den der Mexikaner David Olvera erst im vergangenen Jahr aufgestellt hatte.
Gleichzeitig setzte sich Waschburger damit auch an die Spitze der bislang schnellsten Schwimmer der sogenannten Triple Crown: Neben dem «20 Bridges Swim» muss man dafür den Ärmelkanal zwischen Frankreich und England und den Catalina Channel zwischen Catalina Island und dem kalifornischen Festland durchschwommen haben. Waschburger schaffte all das in einer Gesamtzeit von rund 20 Stunden und 15 Minuten - schneller als jeder andere Schwimmer in der Geschichte der Wettbewerbe.
«Heute ist alles aufgegangen», sagte der Saarländer, der in seiner Karriere bereits in unterschiedlichen Disziplinen zahlreiche Medaillen gewonnen und an den Olympischen Spielen 2012 in London teilgenommen hat, nach seiner Umrundung von Manhattan. «Dass dabei gleich zwei Rekorde herausgekommen sind, macht diesen Erfolg für mich besonders.»
Zverev startet nach French-Open-Triumph in Rasensaison
HALLE/WESTFALEN: Bei den Terra Wortmann Open trifft Alexander Zverev in der ersten Runde auf den Tschechen Vit Kopriva. In Halle wartet der 29-Jährige noch auf seinen ersten Titelgewinn.
Tennisspieler Alexander Zverev schlägt nach seinem Titelgewinn bei den French Open beim Rasenturnier im westfälischen Halle auf. Der 29-Jährige trifft zum Start in die Rasensaison am Dienstag in der ersten Runde des Hauptfeldes der Terra Wortmann Open auf den Tschechen Vit Kopriva.
Zverev konnte das Rasenturnier in seiner Karriere bisher nicht gewinnen, der frisch gebackene French-Open-Sieger scheiterte im vergangenen Jahr im Halbfinale am Russen Daniil Medvedev. Das Turnier gilt als Vorbereitung für Wimbledon. Der Rasen-Klassiker in London findet in diesem Jahr vom 29. Juni bis zum 12. Juli statt.
Williams trainiert in Berlin - Lys einzige Deutsche
BERLIN: Serena Williams bereitet sich in der deutschen Hauptstadt auf ihren Einsatz beim Doppel-Wettbewerb der Berlin Tennis Open vor. Auf Instagram postete die 44 Jahre alte US-Amerikanerin Fotos und Videos vom Training auf einem Rasenplatz. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin, für die es das zweite Turnier nach ihrem Comeback ist, bestreitet mit der Tschechin Karolína Muchová die Doppel-Konkurrenz. Das erste Spiel ist aktuell für Dienstag um 17.30 Uhr terminiert. Eva Lys danke einer Wildcard die einzige Deutsche im Einzel-Hauptfeld. Ella Seidel und Tessa Johanna Brockmann schafften es nicht durch die Qualifikation.
Rasenturnier in Halle: Altmaier zieht ins Achtelfinale ein
HALLE/WESTFALEN: Der deutsche Tennis-Profi Daniel Altmaier ist bei den Terra Wortmann Open im westfälischen Halle ins Achtelfinale eingezogen. Der 27-Jährige besiegte den Georgier Nikolos Bassilaschwili am ersten Tag des Hauptfeldes in zwei Sätzen mit 7:5, 6:4. Altmaier sicherte sich mit einem Break im letzten Spiel nach knapp eineinhalb Stunden den Sieg. Der frisch gebackene French-Open-Sieger Alexander Zverev startet am Dienstag in den Einzel-Wettbewerb in Halle. Der Hamburger trifft in der ersten Runde auf den Tschechen Vit Kopriva. Auch im Doppel geht Zverev an den Start.
Sexuelle Aggression: Achteinhalb Jahre Haft für Fußballer
VALENCIA: Der spanische Fußball-Profi Rafa Mir ist wegen des Vorwurfs der sexuellen Aggression gegen eine junge Frau zu achteinhalb Jahren Gefängnis und Schadenersatz in Höhe von 64.000 Euro verurteilt worden. Der 28 Jahre alte Stürmer vom FC Valencia hatte schon im September 2024 zwei Nächte hinter Gittern verbringen müssen, nachdem ihn eine 23-Jährige angezeigt hatte. Damals kam er unter Auflagen auf freien Fuß. Mir beteuert seine Unschuld. Die sexuellen Handlungen seien einvernehmlich erfolgt, betonten er und sein Anwalt. Ob er Rechtsmittel gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil einlegen würde, war zunächst unbekannt.
Italienische Medien: Krösche vor Wechsel zu Milan
FRANKFURT/MAIN/MAILAND: Der Wechsel von Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche zur AC Mailand rückt laut italienischen Medienberichten näher. Der 45-Jährige und sein Vertrauter Timmo Hardung befinden sich laut einem Bericht der «Gazzetta dello Sport» in «fortgeschrittenen Verhandlungen» mit dem italienischen Topclub. Der hessische Bundesliga-Club will davon nichts wissen. «Vonseiten des AC Mailand gab es niemanden, der wegen Markus Krösche auf uns zugekommen ist», sagte Eintracht-Präsident Mathias Beck der «Bild». Es gebe nach Rücksprache mit Krösche auch keinen Hinweis darauf, dass er die Eintracht vor Ende seiner Vertragslaufzeit 2028 verlassen wolle.
«Gekratzt oder gebissen»: Blutendes Ohr bei Schweden-Trainer
MONTERREY: Graham Potter trägt beim 5:1 der Schweden gegen Tunesien eine blutende Wunde am Ohr davon. Er nimmt es mit Humor - genau wie der Verband zuvor seinen Auftritt als «Sheriff» beim Training.
Ob der Jubel über die 5:1-Gala zum WM-Start gegen Tunesien zu heftig ausfiel? Auf jeden Fall war bei Schwedens Fußball-Nationaltrainer Graham Potter hinterher eine blutende Wunde am rechten Ohr zu erkennen. «Ich weiß nicht, was passiert ist», sagte der 51 Jahre alte Engländer dazu laut schwedischen Medien und ergänzte scherzhaft: «Jemand hat mich gekratzt. Oder gebissen. Ich muss mir die Videoaufnahmen ansehen.»
Potter hatte schon vor dem ersten Spiel für Aufsehen gesorgt, als er bei einem Training in Dallas mit einem Cowboy-Hut erschien. «Da ist ein neuer Sheriff in der Stadt», schrieb der schwedische Verband zu einem entsprechenden Video auf der Plattform X. Das hatte der Coach, der das Team erst im Oktober des Vorjahres übernommen hatte, im Falle einer WM-Qualifikation angekündigt.
Berichte: Amorim soll neuer Trainer bei AC Mailand werden
MAILAND: Der portugiesische Fußball-Trainer Ruben Amorim steht Berichten zufolge kurz vor einem Wechsel zur AC Mailand. Wie die portugiesische Sportzeitung «A Bola» und Transferexperte Fabrizio Romano bei X berichten, haben sich beide Seiten grundsätzlich auf einen Vertrag bis 2028 mit Option auf eine weitere Saison geeinigt. Eine offizielle Bestätigung für die Berichte gibt es nicht. Amorim ist seit seiner Entlassung bei Manchester United im Januar ohne Verein. Der 41-Jährige trainierte zuvor auch die portugiesischen Clubs Sporting Lissabon, den SC Braga sowie Casa Pia AC.
FC Bayern einig mit WM-Star? Vertrag bis 2031 im Gespräch
MÜNCHEN: Der FC Bayern München steht laut Spekulationen kurz vor einer Verpflichtung von Marokkos WM-Star Ismael Saibari. Laut «Bild», Sky und Transferexperte Fabrizio Romano hat der deutsche Fußball-Rekordmeister eine Einigung mit der PSV Eindhoven erzielt. Im Gespräch ist eine Ablöse von rund 55 Millionen Euro. Demnach kann der Wechsel nun vollzogen werden. Der Mittelfeldspieler selbst soll sich zuvor schon mit den Münchnern über einen künftigen Vertrag bis 2031 geeinigt haben. Saibari war bei der Fußball-Weltmeisterschaft durch seinen Treffer gegen Brasilien (1:1) in den internationalen Fokus gerückt.
Carolina Hurricanes gewinnen den Stanley Cup: 3:0 in Las Vegas
LAS VEGAS: Die Carolina Hurricanes haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte den Stanley Cup in der NHL gewonnen. In Las Vegas holte das Team gegen die Golden Knights durch ein 3:0 im sechsten Duell den entscheidenden vierten Sieg in der Best-of-Seven-Serie. Die erste Meisterschaft hatten die Hurricanes 2006 geholt. Trainer Rod Brind'Amour war damals Kapitän der Mannschaft. Für die Golden Knights, die erst ihre neunte NHL-Saison spielen, platzten im dritten Stanley-Cup-Finale zum zweiten Mal alle Träume. Der einzige Titel bleibt der aus der Saison 2022/23.
Nagelsmann häufigster Wechsel? Eher Shirts statt Spieler
HOUSTON: Mehr als nur taktische Wechsel: Bundestrainer Nagelsmann trug beim Länderspiel gleich mehrere Shirts - und würdigte damit auch die Fans.
Noch bevor die deutsche Mannschaft alle Wechseloptionen ausgeschöpft hatte, war Bundestrainer Julian Nagelsmann schon beim dritten Outfit angekommen. Während die Nationalmannschaft sieben Tore erzielte, schien der 38-Jährige am Spielfeldrand vor allem eines zu wechseln: seine Kleidung.
Vor dem Anpfiff erschien Nagelsmann im schwarzen Adidas-Sportshirt mit Deutschland-Wappen zum TV-Interview. Zum Spielbeginn stand er dann im gestreiften Poloshirt und heller Hose an der Seitenlinie. Nach der Pause folgte Outfit Nummer drei: ein schlichtes schwarzes T-Shirt. Der Clou: Auf dem Rücken standen die Namen von Fans. Nach dem Abpfiff war der Bundestrainer dann wieder im Sportshirt vom Vorlauf zu sehen.
Auf die scherzhafte Frage der ARD, ob er damit einen Rekord für die meisten Shirtwechsel des Abends aufgestellt habe, winkte Nagelsmann ab. «Tatsächlich nur einmal», sagte er. Das schwarze Sportshirt habe er bereits vor dem Spiel getragen. Der Wechsel in der Halbzeit sei schlicht der Hitze geschuldet gewesen. Das Fan-Shirt habe er zudem bewusst angezogen: «Die Fans haben tolle Stimmung gemacht. Ich wollte das mit dem einen oder anderen Namen auf dem Shirt noch mal belohnen.»
Offiziell: Cucurella unterschreibt bei Real Vertrag bis 2032
MADRID: Der spanische Fußball-Nationalspieler Marc Cucurella wechselt vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen haben mit dem Londoner Club eine Transfereinigung erzielt, wie Real Madrid mitteilte. Cucurella unterschreibe in seinem Heimatland einen Vertrag bis zum Sommer 2032. Zuvor hatten «The Athletic» und Transferexperte Fabrizio Romano über Cucurellas Wechsel nach Madrid berichtet. Demnach wechselt der Außenverteidiger für eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt. Der 27 Jahre alte Linksverteidiger ist vielen deutschen Fans vor allem deshalb in Erinnerung, weil ihm 2024 im EM-Viertelfinale zwischen Spanien und Deutschland ein Handspiel im Strafraum unterlaufen war, das vom Schiedsrichter nicht geahndet worden war.
Bericht: Hertha und Wolfsburg bei Reese-Transfer einig
BERLIN: Der Wechsel von Hertha-Kapitän Fabian Reese zum VfL Wolfsburg rückt einem Medienbericht zufolge immer näher. Nachdem der 28 Jahre alte Offensivspieler bereits mit den Niedersachsen in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt habe, berichtet der «Kicker» von einer mündlichen Einigung zwischen den Vereinen. Zuvor hatte Sky über einen bevorstehenden Wechsel berichtet. Als Ablöse werden bis zu acht Millionen Euro genannt.
Vater aus Tunesien: Erst kein Jubel bei Schwedens Torschütze
MONTERREY: Er macht zwei Tore gegen das Land, aus dem sein Vater stammt. Zuerst jubelt Schwedens Yasin Ayari nicht. Später sieht das anders aus - nach einem weiteren Traumtor.
Schwedens Yasin Ayari traf gleich zweimal - gegen das Land, in dem sein Vater geboren wurde. Beim ersten Treffer in der WM-Partie im mexikanischen Monterrey gegen Tunesien in der siebten Minuten verzichtete Ayari noch auf Jubel.
Als der 22 Jahre alte Fußball-Profi von Brighton & Hove Albion in der Nachspielzeit des ersten Spiels der Schweden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko mit einem zweiten sehenswerten Distanzschuss den 5:1-Erfolg besiegelte, zeigte Ayari seine Freude dann doch noch. Er selbst wurde in Solna bei Stockholm geboren. Seine Mutter stammt aus Marokko.
Schwedens britischer Fußball-Nationaltrainer Graham Potter zeigte sich ob der Tatsache, dass Ayari so glänzte, nicht überrascht. «Er hat sehr viele Spiele in der Premier League gemacht», sagte der 51-Jährige: «Es ist nicht so, dass er aus dem Nichts kommt.»
Vor der für ihn brisanten Partie hatte Ayari laut der französischen Sportzeitung «L'Équipe» erklärt, warum er für Schweden spielt. «Das war für mich ziemlich einfach, da ich in Schweden geboren bin und in meiner Jugend für die dortigen Nationalmannschaften gespielt habe.» Sein Vater habe zu ihm gesagt: «'Du entscheidest'».