Senegal-Team nach Gerücht: Keine Schikane bei US-Einreise
DAKAR/SAN ANTONIO: Fans, Spieler und Schiedsrichter mehrerer Staaten stoßen bei ihrer WM-Reise in die USA auf Probleme. Im Fall Senegals haben sich Berichte über eine Schikane des Teams nun als unzutreffend erwiesen.
Das senegalesische WM-Team hat Berichte über Probleme bei der Einreise in die USA zurückgewiesen. Die Mannschaft sei nicht bei einer Sicherheitskontrolle auf dem Rollfeld schikaniert worden. In einer Mitteilung auf der Plattform X hieß es, das in sozialen Medien zirkulierende Video sei nicht bei der Landung des Teams in San Antonio entstanden, sondern beim Abflug in Raleigh.
Die Spieler seien direkt aus dem Hotel auf das Rollfeld gefahren worden, um Zeit zu sparen. Die obligatorische Sicherheitskontrolle sei daher nicht im Terminalgebäude, sondern vor dem Flugzeug vorgenommen worden. Dieses Vorgehen habe dem Team Zeit im Flughafen und im Boarding-Bereich erspart, hieß es.
Das Video hatte in Senegal Schikane des westafrikanischen Teams befürchten lassen, nachdem zuvor unter anderem dem somalischen Schiedsrichters Omar Artan die Einreise in die USA verweigert worden war. Somalia gehört zu den 39 Staaten, deren Staatsangehörige von den verschärften Einreisebestimmungen der US-Regierung von Präsident Donald Trump betroffen sind.
Bundeskanzler Merz erwartet klaren WM-Auftaktsieg
BERLIN: Bundeskanzler Merz drückt der deutschen Mannschaft zum WM-Auftakt vor dem Fernseher die Daumen. Seine Erwartungen an das Spiel gegen Curaçao sind klar.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verfolgt den deutschen WM-Start am Sonntag aus der Heimat. Gegen den WM-Neuling Curaçao erwartet Merz nach eigener Aussage einen «klaren Sieg» in Houston. «Der Bundeskanzler wird den WM-Auftakt der deutschen Mannschaft selbstverständlich verfolgen - wie Millionen Fußballfans im Land mit einer gehörigen Portion Leidenschaft», zitierte die Funke Mediengruppe eine Regierungssprecherin.
Während Merz den Beginn der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada am TV-verfolgt, plant Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) aktuell den Besuch des zweiten deutschen Vorrundenspiels gegen die Elfenbeinküste in Toronto am 20. Juni.