Wohnmarkt-Indikator stark im Minus

Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Der Stimmungsindex für Wohnimmobilienentwickler im Großraum Bangkok ist im ersten Quartal 2025 auf den viertniedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung gefallen. Nach Angaben des Real Estate Information Center (REIC) lag der sogenannte Housing Developer's Sentiment Index bei nur 42,0 Punkten – ein Rückgang um 8,4 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Werte unterhalb der neutralen Marke von 50 deuten auf eine negative Einschätzung des Geschäftsklimas hin.

Der aktuelle Wert reiht sich in eine Liste historischer Tiefstände ein, die in Krisenzeiten verzeichnet wurden: während der schweren Überschwemmungen im vierten Quartal 2011 (37,1 Punkte), der globalen Finanzkrise Ende 2008 (37,3 Punkte) und zu Beginn der Corona-Pandemie im ersten Quartal 2020 (41,2 Punkte).

Seit Einführung der Erhebung im vierten Quartal 2007 wurde der Schwellenwert von 50 bereits 27-mal unterschritten. Die längste Periode negativer Stimmung erstreckte sich über zehn aufeinanderfolgende Quartale – von Q2/2019 bis Q3/2021 –, geprägt durch politische Unsicherheiten und pandemiebedingte Herausforderungen. Eine weitere anhaltende Negativphase wurde zwischen dem ersten Quartal 2023 und dem dritten Quartal 2024 verzeichnet.

Den jüngsten Rückgang führt das REIC auf mehrere Faktoren zurück: hohe Haushaltsverschuldung, strengere Kreditvergaberegeln, Unsicherheiten in der Wirtschaftspolitik, geopolitische Spannungen sowie die Auswirkungen wechselseitiger US-Zollmaßnahmen. Diese Entwicklungen hätten sowohl Investoren als auch potenzielle Käufer verunsichert.

Die Umfrage wurde Anfang März durchgeführt – also noch vor dem Erdbeben vom 28. März 2025.

Trotz der aktuellen Schwäche zeigt der sogenannte Erwartungsindex, der die Marktstimmung für die kommenden sechs Monate abbildet, mit 52,3 Punkten eine leichte Zuversicht. Zwar sank auch dieser Wert deutlich gegenüber dem Vorquartal (64,3 Punkte), blieb jedoch über der 50er-Marke. Die REIC-Analysten führen dies auf staatliche Fördermaßnahmen, gelockerte Beleihungsgrenzen und Immobilienanreize zurück, die noch bis zum 30. Juni 2026 gelten.

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Siegfried Kienberger 02.06.25 00:30
@Thomas Elias
Ausgezeichnete Analyse. Genau meine Meinung!
Thomas Elias 31.05.25 11:43
Antwort an Helmut Loehr
Das Klima der Angst wird im Interesse einer bestimmten Partei geschürt, die Honig daraus saugt, dass die Menschen Deutschland/Europa schei**e finden und Misstrauen gegen den Staat und seine Vertreter und Behörden sät.
Die Tatsache von Waffenlieferungen an die Urkaine ist nichts anderes, als was der Iran, China und Nord-Korea für Russland tun. Erhöht dieses die Weltkriegsgefahr?
Warum sollte es die Weltkriegsgefahr erhöhen, wenn Deutschland das gleiche tut, wie Russlands "Freunde"? Desgleichen "darf" Moskau Kiew locker massiv mit Waffen aus Nord-Korea, Iran und China angreifen, warum erhöht sich die Weltkriegsgefahr, wenn Kiew desgleichen täte?

Nein, diese Gefahr sehen nur ganz bestimmte Menschen in Deutschland nämlich die, die ein Interesse daran haben, dass deutsche Bürger sich unwohl mit der Regierung fühlen.
Diese "Gefahr" sehen auch besonders die Russen und deren Handlanger, die mit dem Klima der Weltkriegsdrohung die Unterstützung der Ukraine verhindern möchten.
Dabei hat nur Moskau es in der Hand, einen Weltkrieg auszulösen oder zu verhindern.

Ein Wort Putins reicht, um alle Invasoren aus der Urkaine in die Heimat zurück zu senden, wo es mehr als genug Aufbauarbeit zu leisten gibt (und wenn es mit den gestohlenen Waschmaschinen aus der Urkaine geschieht).
Erwin Bernhard 31.05.25 11:42
Isan Dorf
Nachbar lässt sein Grundstück erhöhen, so der Starkregen einiges wieder wegspülen kann und viel Füllmaterial auf der Straße liegenbleibt, Regensaison schmierig, Trockenzeit staubig. Die Anlässe mit starker BUMBUM Musik sind vorbei, Feldarbeit ist angesagt.
Überall beeinflusst Angebot und Nachfrage das Geschehen.
Die entsprechend Studien und Prozent erarbeite ich nicht dazu.
Hans-Jürgen Thomas Kirchner 31.05.25 09:00
@Helmut
Ruhig, ganz ruhig durchatmen. Alles, was Sie aufzählen ist soweit richtig, aber noch braucht niemand einen Luftschutzbunker.
Das Problem am thailändischen Immobiliensektor ist ganz einfach. Es wird mehr angeboten, als erforderlich ist, deutlich mehr.
Und es werden deutlich zu teure Immobilien angeboten.
Angebot und Nachfrage sollten den Markt eigentlich regeln. Würden sie auch, wenn nicht einige Wenige ausbrechen würden.
Helmut Loehr 30.05.25 13:20
Russland- Ukraine - Deutschland
Derzeit herrscht ein Klima der Angst in Europa.
Merz will Taurus Marschflugkörper in die Ukraine liefern. Diese könnten Moskau direkt treffen. Deutsche Soldaten bedienen diese Raketen.
Russland hat bereits angekündigt, sollte auch nur eine Taurus auf Russland abgefeuert werden. Russland wird Ziele in Deutschland ebenfalls beschießen.
Das wäre der dritte Weltkrieg. Die Wirtschaft würde weltweit zusammen brechen.
Auch Thailand wäre betroffen. Die Menschen geben nur Geld für nötige Dinge aus. Der Kauf, Verkauf von Immobilien sinkt rapide.
Wir können nur alle hoffen, dass es nicht dazu kommt.

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