Sorge wegen Hundeplage am Rathaus

Dutzende Streuner sorgen für Unmut in Chiang Mai

Streunende Hunde haben sich auf dem Gelände des Rathauses von Chiang Mai angesiedelt und sorgen zunehmend für Beschwerden von Besuchern. Bild: Khaosod English
Streunende Hunde haben sich auf dem Gelände des Rathauses von Chiang Mai angesiedelt und sorgen zunehmend für Beschwerden von Besuchern. Bild: Khaosod English

CHIANG MAI: Auf dem Gelände des Rathauses von Chiang Mai wächst die Sorge über die zunehmende Zahl streunender Hunde. Wie das Nachrichtenportal „Khaosod English“ berichtet, schlagen Anwohner und Besucher Alarm, nachdem sich immer mehr Tiere auf dem weitläufigen Areal des Regierungskomplexes angesiedelt haben.

Beschwerden vom 19. Juni zufolge leben inzwischen Dutzende Hunde in und um das Rathaus. Besucher berichten, dass die Tiere teilweise aggressiv auftreten, Passanten anbellen und verfolgen. Einige Anwohner erklärten, dass die Hunde auf dem Gelände eigene Reviere gebildet hätten. Besonders sogenannte Rudelführer würden Gruppen von Tieren anführen, die sich Menschen in den Weg stellten oder diese einschüchterten.

Streuner auf dem ganzen Gelände

Bei einem Besuch vor Ort fanden Reporter zahlreiche Hunde auf dem gesamten Gelände vor. Mehrere Tiere lagen auf den Zufahrtsstraßen, andere bewegten sich frei zwischen den Verwaltungsgebäuden. Augenzeugen zufolge versammeln sich die Hunde häufig in Gruppen und jagen gelegentlich Personen nach, die das Gelände zu Fuß durchqueren.

Nach Angaben von Anwohnern suchen viele der Tiere nachts Schutz unter Gebäuden und nutzen die dortigen Freiflächen als Schlafplätze.

Zahl der Hunde wächst seit Jahren

Das Problem besteht offenbar bereits seit längerer Zeit. Als Ursachen werden unter anderem ausgesetzte Haustiere sowie regelmäßige Fütterungen durch Tierfreunde genannt. Dadurch seien die Hunde auf dem Gelände geblieben und ihre Zahl habe kontinuierlich zugenommen.

Anwohner fordern nun ein rasches Eingreifen der Behörden. Sie sprechen sich für Kastrationsprogramme, Maßnahmen zur Bestandskontrolle sowie die Einrichtung geeigneter Unterbringungsmöglichkeiten aus. Ohne Gegenmaßnahmen könne die Situation nach ihrer Einschätzung zu Verletzungen führen.

„Wir sorgen uns um die Sicherheit. Die Menschen kommen hierher, um Behördengänge zu erledigen – nicht, um von Hunderudeln verfolgt zu werden“, zitierte Khaosod English einen Beschwerdeführer.

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