Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Norwegischer Schachmeister Magnus Carlsen macht einen Zug während der fünften Runde des Tata-Stahl-Schachturniers im Philips-Stadion in Eindhoven. Foto: epa/Koen Suyk
Norwegischer Schachmeister Magnus Carlsen macht einen Zug während der fünften Runde des Tata-Stahl-Schachturniers im Philips-Stadion in Eindhoven. Foto: epa/Koen Suyk

Niederlage zum Geburtstag für Schach-Weltmeister Carlsen

BERLIN: Seinen 30. Geburtstag hat sich Magnus Carlsen wohl anders vorgestellt. Der norwegische Schach-Weltmeister verlor das Finale des ersten Turniers der mit insgesamt 1,5 Millionen Dollar dotierten Champions Chess Tour gegen Wesley So. Es war erst das zweite Onlineturnier, das Carlsen in diesem Jahr nicht gewinnen konnte.


Fußball-Regionalliga Südwest nimmt Spielbetrieb wieder auf

KARLSRUHE: Die Fußball-Regionalliga Südwest nimmt vom 11. bis 13. Dezember an ihre Spiele wieder auf. Das teilte die Liga am Montagabend mit. Grundlage der Entscheidung sei, dass gemäß Corona-Verordnung ab dem 1. Dezember auch in Rheinland-Pfalz wieder Spiel- und Mannschaftsbetrieb möglich sind. In Baden-Württemberg und Hessen war den Teams der Trainings- und Wettkampfbetrieb auch im November gestattet, bei den saarländischen Vertretern der Regionalliga Südwest war er mit einer Ausnahmegenehmigung möglich.


Novum: Französin leitet als erste Frau ein Spiel der Königsklasse

TURIN: Die Französin Stéphanie Frappart wird am Mittwoch Fußball-Geschichte schreiben. Die 36 Jahre alte Schiedsrichterin leitet bei der Begegnung Juventus Turin gegen Dynamo Kiew ab 21.00 Uhr als erste Frau ein Champions-League-Spiel der Männer. Im vergangenen Jahr hatte Frappart bereits am 14. August die Partie um den UEFA-Supercup zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea (7:6 nach Elfmeterschießen) gepfiffen.


Bochum stürmt auf Platz zwei - 5:0 gegen Düsseldorf

BOCHUM: Der VfL Bochum hat den zweiten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga erobert. Die Mannschaft von Trainer Thomas Reis siegte am Montag im West-Derby gegen Absteiger Fortuna Düsseldorf klar mit 5:0 (1:0). Danny Blum per Foulelfmeter (6.), Robert Tesche (58.), zweimal Robert Zulj (73. und 74.) und Milos Pantovic (90.+2) schossen den VfL-Sieg heraus. Für die Fortuna, die Kristoffer Peterson schon nach fünf Minuten wegen einer Notbremse verlor, war es bereits die vierte Saisonpleite.


Grosjeans Frau Marion: «Es bedurfte mehrerer Wunder»

SAKHIR: Die Frau von Romain Grosjean hat sich nach dem Feuer-Unfall des Haas-Piloten beim Formel-1-Rennen in Bahrain mit emotionalen Worten für die Anteilnahme und Hilfe bedankt. Marion Grosjean veröffentlichte am Montag ein gemeinsames Foto mit ihrem Mann, auf dem sie die gleichen grauen T-Shirts aus dem Jahr 2011 tragen, als der Franzose GP2-Meister wurde.

Sie schrieb einen Tag nach dem Unfall unter anderem: «Danke an unsere Kinder, die ihn dazu angetrieben haben, sich aus dem Flammenmeer herauszuziehen. Danke an seinen Mut, seine Hartnäckigkeit, seine Kraft, seine Liebe, seine körperliche Konstitution, die ihn wahrscheinlich auch am Leben gehalten hat.»

Die frühere Formel-1-TV-Journalistin schloss mit den Worten: «Es bedurfte nicht eines, sondern mehrerer Wunder gestern. Ich küsse dich.» Romain Grosjean hat den Feuer-Unfall mit Verbrennungen an beiden Handrücken überstanden. Er und Marion sind seit 2012 verheiratet, sie haben drei Kinder.


DHB-Spitze spricht Machtwort: Handballer fahren zur WM

FRANKFURT/MAIN: In der Debatte um eine Verschiebung der Weltmeisterschaft in Ägypten hat die Führung des Deutschen Handballbundes ein klares Machtwort gesprochen und die Teilnahme der deutschen Mannschaft an der Endrunde vom 13. bis 31. Januar 2021 zugesagt. «Die WM kann ein Mittel gegen den Corona-Blues sein», sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober in einem gemeinsamen Interview mit DHB-Präsident Andreas Michelmann der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag).


Aufatmen bei Eulen Ludwigshafen: Impfzentrum doch nicht in Halle

LUDWIGSHAFEN: Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen kann seine Heimspiele anders als bisher gedacht auch ab Dezember in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle austragen. Die Spielstätte soll nun doch nicht zum Corona-Impfzentrum in Ludwigshafen werden, wie die Stadt am Montag mitteilte. Stattdessen wurde das Einkaufszentrum Walzmühle dafür ausgewählt.


Gladbach ohne verletzten Elvedi gegen Inter Mailand

MÖNCHENGLADBACH: Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss am Dienstag im Champions-League-Gruppenspiel gegen Inter Mailand auf Nico Elvedi verzichten. «Nico hat sich gestern im Training eine Muskelverletzung zugezogen. In einer eigentlich lockeren Einheit. Nico wird morgen ausfallen», sagte Trainer Marco Rose am Montag.


Langläufer Kläbo sagt Start bei Weltcups ab - In Sorge wegen Corona

OSLO: Der dreifache Skilanglauf-Olympiasieger Johannes Kläbo hat wegen der Gefahren der Corona-Pandemie seine Teilnahme an den Weltcup-Rennen in Davos und Dresden abgesagt. Er werde bis zum Jahresende nicht mehr im Weltcup dabei sein, gab der 24 Jahre alte Norweger am Montag laut Norwegischem Rundfunk NRK bekannt. «Ich bin der Meinung, dass Skilaufen und Wettkämpfe im Zusammenhang mit der Pandemie, die derzeit auf der ganzen Welt tobt, von geringer Bedeutung sind», sagte Kläbo.

KEIN VIERTER WM-STARTER: DARTS-PROFI SCHINDLER NICHT IN LONDON DABEI ' COVENTRY: Der deutsche Darts-Profi Martin Schindler ist nicht bei der Weltmeisterschaft in London dabei. Der 24-Jährige mit dem Spitznamen «The Wall» verlor am Montag bei der letzten Quali-Chance in Coventry das entscheidende Einzel gegen den Niederländer Niels Zonneveld mit 4:7. So bleibt es im 96er-Feld bei drei deutschen Startern (Gabriel Clemens, Max Hopp und Nico Kurz).


Früherer Eisbären-Kapitän André Rankel beendet Profi-Karriere

BERLIN: Vereinslegende André Rankel von den Eisbären Berlin nimmt Abschied vom Profi-Eishockey. «Leider muss ich meine Karriere aufgrund eine Schulterverletzung beenden», sagte der langjährige Kapitän am Montag bewegt bei einer Video-Pressekonferenz. «Ich hätte gerne noch zwei, drei Jahre weitergespielt und wollte diesen Sommer eigentlich nutzen, um die Schulter so hinzukriegen, dass das möglich ist», sagte der 35-Jährige.


FC Bayern ohne Neuer, Lewandowski und Goretzka nach Madrid

MÜNCHEN: Der FC Bayern bestreitet das Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid ohne Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Leon Goretzka. Auch der angeschlagene Corentin Tolisso reist nicht mit zum Gruppenspiel am Dienstag (21.00 Uhr) in Spaniens Hauptstadt. Die länger verletzten Joshua Kimmich und Alphonso Davies fehlen ebenso wie der gesperrte Marc Roca bei den bereits als Gruppensieger feststehenden Münchnern.


DFB geht mit Bundestrainer Joachim Löw ins EM-Jahr 2021

FRANKFURT/MAIN: Joachim Löw bleibt Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 60-Jährige habe «weiterhin das Vertrauen des DFB-Präsidiums», teilte der Deutsche Fußball-Bund am Montag nach Gesprächen in Frankfurt/Main mit.


Weltcup-Premiere für nordische Kombiniererinnen in Österreich

RAMSAU: Die Nordischen Kombiniererinnen feiern kurz vor Weihnachten ihre Weltcup-Premiere in Österreich. Der Wettkampf der Damen wurde kurzfristig ins Programm aufgenommen und soll am 18. Dezember in Ramsau am Dachstein stattfinden, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Montag mitteilte. Die Damen-Wettbewerbe im norwegischen Lillehammer Anfang Januar waren zuvor auf unbestimmte Zeit verschoben, die Wettkämpfe in Otepää (Estland) ganz abgesagt worden.

Die österreichische Gemeinde am Dachstein springt auch bei den Skisprung-Spezialistinnen ein. Sie sollen dort ebenfalls sechs Tage vor Heiligabend um Weltcuppunkte kämpfen. Auch für Katharina Althaus und ihre Teamkolleginnen waren bereits mehrere Wettkämpfe coronabedingt abgesagt worden. Für sie beginnt ebenfalls in Ramsau die Saison.


Bayern zahlt 33 Millionen Euro für European Championships in München

MÜNCHEN: Der Freistaat Bayern wird ein Drittel der Kosten für die Ausrichtung der European Championships im August 2022 in München übernehmen. Der auch für den Sport zuständige Innenminister Joachim Herrmann sicherte am Montag per Zuwendungsbescheid Fördermittel von 33,2 Millionen Euro zu. Insgesamt soll das Sportarten übergreifende Event mit den parallelen Europameisterschaften in Leichtathletik, Turnen, Radsport, Rudern, Klettern, Kanu-Rennsport, Tischtennis und Beachvolleyball rund 100 Millionen Euro kosten.


Rallye Dakar statt Formel E 2022: Audi mit neuem Motorsportchef

NEUBURG A. D. DONAU: Audi richtet sich mit einem neuen Motorsportchef neu aus und wird von 2022 an in der Rallye Dakar statt in der Formel E antreten. Der deutsche Autobauer gab am Montag bekannt, dass von diesem Dienstag an Julius Seebach den Posten von Dieter Gass übernehmen wird. Der 57 Jahre alte Gass arbeitete bereits in den 1990er Jahren für Audi und kehrte unter anderem nach Einsätzen auch in der Formel 1 Anfang 2012 zu dem Autobauer aus Ingolstadt zurück. Seit 2017 war Gass als Nachfolger von Wolfgang Ullrich Audi-Motorsportchef.

«Er steht vor allem für den fast schon unglaublichen Erfolg, den wir speziell in den letzten beiden Jahren in der DTM hatten. Aber auch der erfolgreiche Einstieg in die Formel E geht auf das Konto von Dieter Gass», sagte Audis Vorstandsvorsitzender Markus Duesmann in einer Mitteilung. Das Ende der Ära des Deutschen Tourenwagen- Masters, «wie wir sie alle kennen» und in dem Audi im kommenden Jahr nicht mehr antreten wird, sei auch für ihn eine gute Gelegenheit gewesen, «etwas Neues zu beginnen», sagte Gass.

Neben dem Ende in der DTM will sich Audi nach dem kommenden Jahr auch aus der vollelektrischen Formel E mit einem eigenen Team zurückziehen. Dafür will der Autobauer in 2022 in der Rallye Dakar mit einem alternativen Antriebskonzept antreten. Die Rallye mit ihren vielen technischen Freiheiten sei ein perfektes Testlabor für Audi, sagte Duesmann.

Die künftige Strategie des Unternehmens stehe ganz klar im Zeichen der Elektrifizierung und einer CO2-neutralen Mobilität. «Deshalb bereiten wir uns intensiv auf den Einstieg in die neue Sportwagen-Kategorie LMDh mit ihren Highlight-Rennen 24 Stunden von Daytona und Le Mans vor», erklärte der 51-Jährige und betonte: «Die wichtigste Botschaft für unsere Fans ist, dass Motorsport bei Audi weiter eine bedeutende Rolle spielen wird.»


Was muss ein Formel-1-Rennanzug aushalten?

SAKHIR: Es dauert mehrere Sekunden, bis sich Formel-1-Pilot Romain Grosjean aus seinem in Flammen stehenden Haas retten kann. Der Franzose erleidet bei seinem Unfall am Sonntag in Bahrain nur Verbrennungen an beiden Handrücken. Sein Helm und sein Rennanzug haben ihn geschützt. Was muss ein rund 700 Gramm leichter Overall alles aushalten?

Es gibt verschiedenen Testreihen, die Anzug, Handschuhe, Schuhe und Unterwäsche bestehen müssen. Bei diesen Proben auf den Ernstfall wird untersucht, wie sich die Materialien bei direkter Flamme und wie bei der Hitzeübertragung verhalten.

Im direkten Feuer, bei geschätzten 600 bis 800 Grad Celsius, darf die Ausrüstung frühestens nach zehn Sekunden Blasen oder Löcher aufweisen. Zur Einordnung: Die Fahrer sollen ihren Wagen mit dem Cockpitschutz «Halo» in sieben Sekunden verlassen können.

In den Regularien des Motorsport-Weltverbandes Fia ist außerdem festgelegt, inwieweit sich Kleidungsstücke überlappen müssen. Die Balaklava, die Haube unter dem Helm, muss zum Beispiel eine gewisse Minimumlänge nach unten haben. Offene Stellen soll es nicht geben, um Brandverletzungen zu vermeiden.


Konkurrent weniger für Mick Schumacher - Keine Formel 1 für Ilott

BERLIN: Mick Schumacher hat einen wichtigen Konkurrenten weniger im Kampf um den Aufstieg in die Formel 1. Sein Formel-2-Verfolger Callum Ilott teilte am Montag via Twitter mit, dass er 2021 nicht in der Motorsport-Königsklasse fahren werde. Er wisse es schon seit ein paar Wochen. «Ich bin enttäuscht, aber ich werde nur noch härter arbeiten, damit es 2022 klappt», schrieb der 22 Jahre alte Brite.


«Abscheu»: Formel 1 weist Kritik an Feuer-Wiederholungen zurück

SAKHIR: Die Formel 1 hat Kritik von Fahrern wie Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo an der Wiederholung der Feuerszenen von Romain Grosjeans Unfall in Bahrain zurückgewiesen. Ein Sprecher der Motorsport-Königsklasse sagte am Montag dem Internetportal «motorsport.com»: «Es werden keine Wiederholungen eines Unfalls gezeigt, bis es das Einverständnis und die Bestätigung von der Rennleitung/Fia gibt, dass alle Personen (Fahrer, Marshals, Ärzte etc.) in Sicherheit sind. Wiederholungen wurden erst danach gestartet.» Es würden stets strikte Protokolle befolgt.


Zwei Jahre nach Horrorsturz: Skirennfahrer Gisin beendet Karriere

ENGELBERG: Nach vielen schweren Stürzen beendet der Schweizer Skirennfahrer Marc Gisin seine alpine Karriere. Das gab der 32-Jährige am Montag bekannt, fast zwei Jahre nach seinem schlimmen Unfall bei der Weltcup-Abfahrt von Gröden. Dort hatte Gisin im Dezember 2018 ein Schädel-Hirn-Trauma, mehrere Knochenbrüche und eine lebensgefährliche Lungenquetschung erlitten. Er kam wegen eines Fahrfehlers zu Fall, wurde durch die Luft geschleudert und schlug hart auf.

Der Schweizer versuchte ein Comeback und bestritt einige Trainings auf den Weltcupstrecken, trat aber zu keinem Rennen mehr an. Gisin hatte vor dem Sturz in Gröden bereits Verletzungen erlitten, etwa einen Kreuzbandriss in Crans Montana 2012 und ein Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutung nach einem Sturz in Kitzbühel im Januar 2015.


Nach 80 Minuten Pause: 4,13 Millionen Formel-1-Zuschauer

BERLIN: Trotz einer Verzögerung von rund 80 Minuten haben durchschnittlich 4,13 Millionen Menschen am Sonntag die Live-Übertragung des neu gestarteten Formel-1-Rennens in Bahrain gesehen. Das ergab nach RTL-Angaben einen Marktanteil von 17,8 Prozent. In der Zeit vor dem Feuerunfall von Romain Grosjean bis zum Re-Start des Rennens hatten 3,83 Millionen zugeschaut.

Ein großes Publikum lockten auch die Biathlon-Übertragungen am Wochenende. Den Topwert gab es am Sonntagnachmittag bei der ZDF-Übertragung des Damen-Rennens aus Kontiolahti mit durchschnittlich 3,74 Millionen TV-Zuschauern (21,3 Prozent). Die rund siebenstündige Wintersport-Berichterstattung des Zweiten lag fast durchgehend bei deutlich mehr als zwei Millionen Zuschauern.


Haas-Pilot Grosjean setzt nächstes Formel-1-Rennen aus

SAKHIR: Nach seinem Feuer-Unfall in Bahrain wird Romain Grosjean nicht beim nächsten Formel-1-Rennen starten. Wie der US-Rennstall Haas am Montag mitteilte, wird der Brasilianer Pietro Fittipaldi (24) sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse für den verletzten Franzosen geben. Nach seinen Handverletzungen sei Grosjean nicht in der Lage am kommenden Wochenende zu starten. Das vorletzte Saisonrennen findet ebenfalls in Bahrain statt.


Verstappen: Kein Verständnis für Fahrer, der nicht weiterfährt

SAKHIR: Red-Bull-Pilot Max Verstappen hätte kein Verständnis für einen Formel-1-Fahrer gehabt, der sich nach einem Unfall wie dem von Romain Grosjean in Bahrain gegen eine Rennfortsetzung entschieden hätte. «Wenn der Kerl nicht rennfahren würde und ich der Teamchef wäre, dann würde ich ihm sagen, dass du nie wieder im Sitz Platz nimmst», sagte der 23 Jahre alte Niederländer auf der offiziellen Pressekonferenz Stunden nach dem Feuer-Unfall des Haas-Piloten in Sakhir.

Verstappen und Weltmeister Lewis Hamilton wurden gefragt, ob die Fahrer nach so einem Schock wie am Sonntag in Bahrain nicht die Wahl bekommen sollten, das Rennen fortzusetzen oder nicht.

«Wir sind nicht die Regelbehörde», antwortete Mercedes-Pilot Hamilton. «Wir sind hier, um einen Job zu erledigen und wir verlassen uns auf die Fia (Automobil-Weltverband), die sich der Sicherheit bewusst ist und wir vertrauen ihr unbedingt, also nein, ich denke nicht», meinte der 35-Jährige.

Nach einer langen Unterbrechung und der Nachricht, dass es Grosjean den Umständen entsprechend gut gehe, wurde das Rennen mit allen verbleibenden 19 Fahrern fortgesetzt.

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