Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Bundesliga reagiert Hans-Dieter Flick, Cheftrainer von Bayern München, während der Bundesliga. Foto: epa/Alexander Hassenstein
Bundesliga reagiert Hans-Dieter Flick, Cheftrainer von Bayern München, während der Bundesliga. Foto: epa/Alexander Hassenstein

Bayern-Trainer Flick rechnet nicht mit Ausfall von Pavard

MÜNCHEN: Bayern-Trainer Hansi Flick rechnet nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Verteidiger Benjamin Pavard nicht mit einem längeren Ausfall.

«Er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen, aber ich hoffe, dass es keine größeren Probleme sind», sagte Flick am Mittwochabend nach dem 3:1-Sieg gegen RB Salzburg und dem Einzug in das Achtelfinale der Champions League. Pavard musste in der 62. Minute vom Platz, für ihn kam dessen zuletzt angeschlagener französischer Landsmann Lucas Hernández. «Ich bin happy und froh, dass Lucas wieder kann», sagte Flick bei Sky.


3. Liga: Ingolstadt und Dresden schließen auf - Erster FCK-Heimsieg

MÜNCHEN: Die Verfolger FC Ingolstadt und Dynamo Dresden haben den Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken in der 3. Fußball-Liga verkürzt. Der FCI drehte beim FC Bayern München II einen Rückstand und behielt am Mittwochabend mit 3:1 (1:1) die Oberhand. Durch den siebten Sieg im zwölften Spiel beträgt der Rückstand auf die Saarländer nur noch einen Zähler. Direkt hinter den Ingolstädtern lauern die Dresdner mit 22 Punkten. Die Sachsen, die sich den Relegationsplatz zurückholten, gewannen mit 2:0 (2:0) gegen die SpVgg Unterhaching.


NBA verschiebt All-Star-Event in Indianapolis von 2021 auf 2024

INDIANAPOLIS: Die NBA hat ihr für Februar 2021 geplantes All-Star-Wochenende in Indianapolis wegen der ungewissen Pandemie-Situation auf 2024 verschoben. Die traditionelle Show der Top-Teams soll nun vom 16. bis 18. Februar 2024 stattfinden, teilte die stärkste Basketball-Liga der Welt und die gastgebenden Indiana Pacers am Mittwoch mit. Gastgeber der nächsten All-Star-Wochenenden sind Cleveland (2022) und Salt Lake City (2023).


Neues Talent im BVB-Kader: Knauff erhält Vertrag bis 2023

DORTMUND: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund bleibt seinem Ruf als Tummelplatz für Talente treu. Der 18 Jahre Ansgar Knauff erhielt seinen ersten, bis 2023 datierten Profivertrag. Er ist damit nach Youssoufa Moukoko (16 Jahre), Jude Bellingham (17), Giovanni Reyna (18) und dem Brasilianer Reinier (18) der nächste Hoffnungsträger im Kader. Der beim BVB ausgebildete Junioren-Nationalspieler hatte im Sommer-Trainingslager der Profis einen guten Eindruck hinterlassen und war danach bereits von der U 19 in das U23-Regionalliga-Team aufgerückt.


VfB-Boss Hitzlsperger rechnet mit Minus in Millionenhöhe

STUTTGART: Der VfB Stuttgart rechnet vor allem wegen der Corona-Pandemie für diese Saison mit einem Verlust in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. «Allein jedes Heimspiel ohne Fans auf den Rängen bedeutet einen Umsatzverlust von rund zwei Millionen Euro», sagte Vorstandschef Thomas Hitzlsperger am Mittwoch in einer Videobotschaft an die Mitglieder des Fußball-Bundesligisten. Dabei hat der Aufsteiger im Vergleich zur letzten Erstliga-Saison 2018/19 den Etat für seinen Profikader bereits um etwa zehn Prozent reduziert, auch das Transferbudget wurde laut Hitzlsperger stark gekürzt.


Vor Biathlon-Auftakt: Positive Corona-Fälle bei drei Teams

KONTIOLAHTI: Vor dem Biathlon-Auftakt am Wochenende im finnischen Kontiolahti sind bei ersten Corona-Tests bei Teammitgliedern aus Russland, Lettland und Moldau positive Befunde aufgetreten. Das teilte der Biathlon-Weltverband (IBU) am Mittwoch mit, ohne die Zahl und die Namen der Infizierten zu nennen. Die Betroffenen seien isoliert worden, über das weitere Vorgehen würden die finnischen Gesundheitsbehörden entscheiden. Beim ersten Weltcup-Kräftemessen am Wochenende in Kontiolahti stehen am Samstag die Einzel-Rennen und am Sonntag die Sprint-Wettkämpfe auf dem Programm.


Sport bleibt mindestens bis Weihnachten im Teil-Lockdown

BERLIN: Der Sport bleibt wie erwartet mindestens bis Weihnachten im Teil-Lockdown und darf auch nach den Feiertagen nicht auf schnelle Lockerungen der Corona-Regelungen hoffen. «Die Lage erlaubt es nicht, die Maßnahmen aufzuheben», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend nach der über siebenstündigen Video-Konferenz mit den Länder-Chefs. «Sie werden zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt.» Die Profi-Ligen dürfen in diesem Jahr somit nicht mehr auf die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien und Hallen hoffen, ihren Spielbetrieb mit Geisterspielen aber zumindest fortsetzen. Der Amateur- und Breitensport bleibt weiter mit wenigen Ausnahmen untersagt.


4:0 gegen Donezk: Mönchengladbach hält Kurs K.o.-Runde

MÖNCHENGLADBACH: Borussia Mönchengladbach hat in der Champions League einen großen Schritt in Richtung K.o.-Runde gemacht. Der Fußball-Bundesligist besiegte am Mittwoch im heimischen Stadion Schachtjor Donezk aus der Ukraine mit 4:0 (3:0). Nach dem dritten Sieg im vierten Spiel bleibt das Team von Trainer Marco Rose Tabellenerster in der Gruppe B. Kapitän Lars Stindl per Foulelfmeter (17.), Nico Elvedi (34.) und Breel Embolo per Fallrückzieher erzielten die Tore für die Gladbacher in der ersten Halbzeit. Nach der Pause erhöhte Oscar Wendt (77.) auf 4:0. Das Hinspiel in der Ukraine hatte der Bundesliga-Siebte bereits mit 6:0 gewonnen.


Bayern München nach 3:1 gegen Salzburg vorzeitig im Achtelfinale

MÜNCHEN: Der FC Bayern München steht vorzeitig im Achtelfinale der Fußball-Champions-League. Robert Lewandowski (43. Minute), ein Eigentor von Maximilian Wöber (52.) und ein Kopfball von Leroy Sané (68.) sorgten am Mittwoch für einen 3:1 (1:0)-Erfolg der Münchner gegen RB Salzburg. Nach dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel steht der Titelverteidiger vorzeitig in der K.o.-Runde. Auch nach Gelb-Rot für Bayerns Marc Roca (66.) wurde es nicht mehr eng. Die Münchner sicherten sich auch den Gruppensieg. Für die Österreicher traf der deutsche U21-Nationalspieler Mergim Berisha (73.).


Argentinische Fußball-Legende Diego Maradona ist tot

BUENOS AIRES: Die argentinische Fußball-Legende Diego Maradona ist tot. Er starb im Alter von 60 Jahren, wie der argentinische Fußballverband AFA am Mittwoch mitteilte. «Der argentinische Fußballverband und sein Präsident Claudio Tapia spüren tiefen Schmerz über den Tod unserer Legende, Diego Armando Maradona. Du wirst immer in unseren Herzen sein», twitterte der Verband. Die argentinische Regierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Medienberichten zufolge starb Maradona in seinem Haus in Tigre nördlich von Buenos Aires an einem Herzinfarkt. Zuletzt war Maradona wegen einer Gehirnblutung in einem Krankenhaus nahe der argentinischen Hauptstadt operiert worden und hatte dann einige Tage in der Klinik verbracht.


MÜNCHEN: Der FC Bayern steht vorzeitig im Achtelfinale der Champions League.

Robert Lewandowski (43. Minute), ein Eigentor von Maximilian Wöber (52.) und ein Kopfball von Leroy Sané (68.) sorgten am Mittwoch für einen 3:1 (1:0)-Erfolg der Münchner gegen RB Salzburg. Nach dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel steht der Titelverteidiger vorzeitig in der K.o.-Runde, auch nach Gelb-Rot für Bayerns Königsklassen-Debütant Marc Roca (66.) wurde es nicht mehr eng. Die Münchner sicherten sich auch den Gruppensieg. Für die Österreicher traf der deutsche U21-Nationalspieler Mergim Berisha (73.).


Lewandowski rückt in Top 3 der Torjägerliste vor

MÜNCHEN: Robert Lewandowski vom FC Bayern München ist in der Torschützenliste der Champions League in die Top 3 vorgerückt. Der Pole traf am Mittwoch in der 43. Minute zur 1:0-Führung des deutschen Fußball-Rekordmeisters beim 3:1-Erfolg gegen RB Salzburg. Mit nun 71 Treffern ist er mit Raúl gleichgezogen, der für Real Madrid und den FC Schalke 04 traf. Besser als Lewandowski sind nur die mehrmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und Lionel Messi.

Die Top-8-Liste:

Platz Spieler Verein Tore 1 Cristiano Ronaldo Manchester United (15 Tore), Real 131 Madrid (105), Juventus Turin (11) 2 Lionel Messi FC Barcelona 118 3 Raúl González * Real Madrid (66), FC Schalke 04 71 (5) Robert Lewandowski Borussia Dortmund (17), Bayern 71 München (53) 5 Karim Benzema Olympique Lyon (12), Real Madrid 67 (55) 6 Ruud van Nistelrooy * PSV Eindhoven (8), Manchester 56 United (35), Real Madrid (13) 7 Thierry Henry * AS Monaco (7), FC Arsenal (35), FC 50 Barcelona (8) 8 Zlatan Ibrahimovic Ajax Amsterdam (6), Juventus Turin 48 (3), Inter Mailand (6), FC Barcelona (4), AC Mailand (9), Paris Saint-Germain (20) 8 Andrej Schewtschenko * AC Mailand (29), FC Chelsea (4), 48 Dynamo Kiew (15)

* nicht mehr aktiv


FC Bayern mit Schweigeminute für gestorbenen Maradona

MÜNCHEN: Der FC Bayern und RB Salzburg haben vor dem Champions-League-Spiel in München des gestorbenen Diego Maradona gedacht.

Vor dem Anpfiff des Gruppenspiels gab es für den am Mittwoch im Alter von 60 Jahren gestorbenen Argentinier eine Schweigeminute. Vor allen Europacup-Spielen am Mittwoch und Donnerstag soll der argentinischen Fußball-Legende Diego Armando Maradona mit Schweigeminuten gedacht werden.


Rummenigge würdigt Maradona - «Hatte die Ehre, gegen ihn zu spielen»

MÜNCHEN: Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München hat den gestorbenen Diego Maradona gewürdigt und an seine Duelle mit dem argentinischen Star erinnert. «Mit Diego Maradona geht einer der größten Fußballer der Geschichte von uns. Der FC Bayern trauert mit seinen Angehörigen, mit seiner Heimat Argentinien und all seinen Fans», sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München am Mittwochabend. «Ich hatte die Ehre, gegen ihn spielen zu dürfen: drei Jahre in der Serie A und mit der deutschen Nationalelf im WM-Finale 1986. Ich bin stolz, ihn auf dem Platz erlebt haben zu dürfen. Diego Maradona hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab - und nicht zuletzt die Herzen aller, die die Schönheit des Fußballs lieben.»

Auch Präsident Herbert Hainer rühmte einen der besten Fußballer überhaupt. «Wer Diego Maradona spielen gesehen hat, musste fasziniert sein. Seine Genialität am Ball ist bis heute herausragend. Der FC Bayern trauert mit der Fußballwelt um einen der Größten der Geschichte», sagte Hainer.

Mit der argentinischen Nationalmannschaft wurde Maradona 1986 Weltmeister. Im Finale gab es damals einen 3:2-Erfolg gegen Deutschland um Kapitän Rummenigge. 1989 gewann Maradona mit dem SSC Neapel den UEFA-Pokal. Im Halbfinale setzten sich die Italiener gegen den FC Bayern durch, damals traf Maradona auch auf den aktuellen Münchner Trainer Hansi Flick.

«Maradona war ein sensationeller Fußballer», sagte Flick erst kürzlich im Clubmagazin. Einmal trug Maradona sogar das Trikot des FC Bayern. Beim Abschiedsspiel von Lothar Matthäus im Jahr 2000.


Kletterin Meul verpasst Bronze als Vierte bei EM in Disziplin Lead

MOSKAU: Die deutschen Kletterinnen haben bei der EM in Russland zum zweiten Mal eine Medaille nur knapp verpasst. Die 19 Jahre alte Kölnerin Hannah Meul kam im Finale der Disziplin Lead, also dem klassischen Schwierigkeitsklettern mit Seilsicherung, auf den vierten Platz. Im Finale musste sich die Sportlerin des Deutschen Alpenvereins am Mittwoch nur der neuen Europameisterin Viktoria Meschkowa aus Russland, der Tschechin Eliska Adamovska und Molly Thompson-Smith aus Großbritannien geschlagen geben.


Nations League: Schweiz gewinnt gegen Ukraine am Grünen Tisch

NYON: Die Schweiz hat das wegen Corona-Fällen abgesagte Spiel in der Nations League gegen die Ukraine am Grünen Tisch gewonnen. Wie der europäische Fußball-Verband UEFA am Mittwoch mitteilte, wurde die Partie mit 3:0 für die Eidgenossen gewertet. Nach Überzeugung der UEFA-Disziplinarkommission ist die Ukraine für den Spielausfall wegen positiver Corona-Tests in der Auswahlmannschaft verantwortlich. Durch den nachträglichen Erfolg hat die Schweiz den Verbleib in der Liga A der Nations League geschafft.


Ferrari-Sportdirektor bestätigt Schumacher-Einsatz bei Test

SAKHIR: Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies hat den Einsatz von Mick Schumacher beim Nachwuchsfahrertest Mitte Dezember in Abu Dhabi bestätigt. In der Scuderia-Vorschau auf das Formel-1-Rennen an diesem Wochenende in Bahrain sprach der Franzose davon, dass Mick Schumacher, Callum Ilott und Robert Schwarzman aus der eigenen Scuderia-Akademie «auf der Strecke mit anderen Teams» sein würden.

Ob der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher am Steuer eines Haas oder Alfa Romeo sitzt, sagte Mekies nicht. Beide Teams beziehen Motoren von Ferrari.

Ferrari gibt nach dem Saisonfinale am 15. Dezember Schwarzman und Antonio Fuoco Testmöglichkeiten. Alfa Romeo hat bisher nur den Einsatz von Ilott bestätigt. Bei Haas sind für die Probefahrten offiziell noch beide Cockpits frei. Schumacher (21) gilt als heißer Kandidat für einen Formel-1-Startplatz 2021 bei Haas.


Gut für Motorrad-Pilot Bradl: Weltverband lässt Wildcards wieder zu

HAMBURG: In der kommenden Motorrad-Grand-Prix-Saison werden wieder Wildcards zugelassen. Nachdem aufgrund von Corona-Beschränkungen die Wildcard-Einträge für dieses Jahr gestrichen worden waren, sind 2021 bei den Veranstaltungen maximal zwei Wildcards pro Klasse erlaubt. Der Weltverband FIM gab am Mittwoch einen entsprechenden Beschluss der Grand-Prix-Kommission bekannt, die diesen am Wochenende am Rande der Saison-Abschlussrennen im portugiesischen Portimao getroffen hat.

Er betrifft auch Stefan Bradl (30/Zahling), der als Honda-Testfahrer damit im kommenden Rennjahr wieder zu Einsätzen kommen dürfte. Der Start der WM-Saison 2021 ist vom 26. bis 28. März in Katar geplant.

Die Kommission entschied zudem, dass aufgrund der durch die Pandemie verursachten Unterbrechung des Rennkalenders 2020 keine Veranstaltung zum besten Grand Prix erklärt wird. Stattdessen erhalten alle zehn Rennstrecken, die 2020 Austragungsort von Veranstaltungen waren, eine besondere Trophäe. So wolle man «die enormen Anstrengungen würdigen, die sie unternommen hatten, um die Meisterschaft in schwierigen Zeiten zu unterstützen», hieß es in der Weltverbandsmitteilung.


Ski-Star Dreßen wird an Hüfte operiert - Ausfallzeit offen

PLANEGG: Ski-Star Thomas Dreßen muss sich einer Hüftoperation unterziehen und fällt vorerst für unbestimmte Zeit aus. Der 27-Jährige wird am Donnerstag wegen eines freien Gelenkkörpers operiert, nachdem am Montag eine MRT-Untersuchung diesen Befund ergab. «Ich habe seit über zwei Jahren Probleme mit der Hüfte und habe es jetzt vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten», sagte Dreßen am Mittwoch in einer Videobotschaft.

Dreßen war am Samstag vorzeitig aus dem Trainingslager der deutschen Speedspezialisten in den USA nach Hause geflogen. Zunächst hatte er noch gehofft, die Operation vermeiden und die Schmerzen mit Spritzen in den Griff zu bekommen.

Für Dreßen, der 2018 auf der legendären Streif in Kitzbühel triumphierte, ist es nach seinem Kreuzbandriss Ende November 2018 und einer Schulterverletzung wieder ein gesundheitlicher Rückschlag.


Dressur-Olympiasiegerin Werth nicht mehr Nummer eins

WARENDORF: Die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth hat im Corona-Jahr 2020 ihre Spitzenposition in der deutschen Dressur-Rangliste abgeben müssen. Das geht aus dem Ranking hervor, das die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) am Mittwoch veröffentlichte. Demnach lag die 51-Jährige aus Rheinberg wie schon 2018 hinter Team-Olympiasiegerin Dorothee Schneider aus Framersheim. Bei den Springreitern löste Marcus Ehning aus Borken den in Belgien lebenden Daniel Deußer auf Platz eins ab. In der Vielseitigkeit behauptete der dreimalige Olympiasieger Michael Jung (Horb) dagegen seine Führung.


Nach Herzmuskelentzündung: DEL gibt Empfehlung für Corona-Fälle

WOLFSBURG/NEUSS: Die Herzmuskelentzündung des Wolfsburger Profis Janik Möser soll im deutschen Eishockey als Warnung dienen. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat Richtlinien entwickelt, um die Spieler nach positiven Corona-Tests zu schützen. Die Herzmuskelentzündung des 25-jährigen Möser geht nach Einschätzung der behandelnden Ärzte und seines Vereins wahrscheinlich auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurück. «Das ist natürlich ein erheblicher Befund, weil die Herzmuskelentzündung beim Leistungssportler einer der Trigger ist, die letztendlich den plötzlichen Herztod auslösen könnten, wenn man sie übersieht. Entsprechend mussten wir reagieren», sagte der Wolfsburger Mannschaftsarzt Axel Gänsslen am Mittwoch.


Biathlon-Auftakt: Lesser qualifiziert, Schempp scheitert

MUNIO: Der ehemalige Weltmeister Erik Lesser hat sich für den Auftakt des Biathlon-Weltcups an diesem Wochenende im finnischen Kontiolahti qualifiziert. Für Simon Schempp, einen weiteren Ex-Weltmeister, hat es dagegen nicht gereicht. Lesser setzte sich beim internen Kampf um die zwei noch freien Weltcup-Tickets mit einem Doppelsieg im Sprint und in der Verfolgung durch. Gesetzt für die Auftaktrennen sind Benedikt Doll, Olympiasieger Arnd Peiffer, Johannes Kühn und Philipp Horn. Lucas Fratzscher als Gewinner des IBU-Cups hat ein persönliches Startrecht. Roman Rees, der in den Rennen Dritter und Vierter wurde, ist beim Saisonauftakt ebenfalls mit dabei.


Streit um Polizeikosten: DFL verliert erneut vor Gericht

BREMEN: Die Deutsche Fußball Liga hat im Streit um die Erstattung zusätzlicher Polizeikosten bei Hochrisikospielen eine weitere juristische Niederlage hinnehmen müssen. Das Oberverwaltungsgericht Bremen wies eine Klage der DFL gegen einen Gebührenbescheid des Landes Bremen zurück, der nach Auffassung des Dachverbands der 36 deutschen Proficlubs zu hoch ausgefallen war. Das gab das Gericht am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt.


Boris Becker gibt Amt als Herren-Chef im deutschen Tennis auf

HAMBURG: Boris Becker zieht sich aus dem Deutschen Tennis Bund (DTB) zurück und gibt sein Amt als Herren-Verantwortlicher zum Ende des Jahres auf. Das teilte der DTB am Mittwoch mit. «Die Arbeit für den DTB hat mir in den vergangenen dreieinhalb Jahren große Freude bereitet. Leider fehlt mir aktuell die Zeit, diese umfangreiche Aufgabe weiter auszuüben», wird die Tennis-Ikone in einer Verbandsmitteilung zitiert. Ende August 2017 war der dreimalige Wimbledonsieger als sogenannter Head of Men's Tennis vorgestellt worden.


Deutsche Skispringer mit unverändertem Team nach Ruka

RUKA: Mit unveränderter Mannschaft will Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher die kommenden Weltcups im finnischen Ruka und russischen Nischni Tagil angehen. «Wir werden jetzt erstmal definitiv mit dem Team weitermachen», sagte der 51-Jährige in einem Interview bei «sportschau.de» (Mittwoch). Der Österreicher verwies jedoch auch auf den Konkurrenzkampf in der Mannschaft. «Irgendwann muss sich jeder beweisen und Leistung bringen», sagte Horngacher. «Denn zu Hause warten mit Richard Freitag und David Siegel zwei, die auch im Weltcup springen wollen.»


Weltfußballer-Wahl: Kein Deutscher zur Auswahl - Lewandowski dabei

ZÜRICH: Torjäger Robert Lewandowski ist in der engeren Auswahl bei der Vergabe des Weltfußballers 2020, ansonsten wurde Champions-League-Sieger FC Bayern München bei der Liste der elf nominierten Spieler aber kaum berücksichtigt. Lediglich der Spanier Thiago, der inzwischen beim FC Liverpool spielt, steht noch zur Wahl. Nationalkeeper Manuel Neuer taucht nur bei der sechsköpfigen Liste - unter anderem neben Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) - zur Wahl des Welttorhüters auf.


Meiste Saisonsiege: Hamilton kann Schumacher und Vettel einholen

SAKHIR: Drei Rennen vor dem Formel-1-Finale hat Lewis Hamilton zehn Saisonsiege auf seinem Konto. Gewinnt der britische Mercedes-Pilot beide Grand Prix in Bahrain und auch das Abschluss-Event in Abu Dhabi könnte er noch mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel gleichziehen. Die Deutschen halten die Bestmarke von 13 Siegen in einer Saison. Vettel gewann 2013 sogar die neun letzten Grand Prix.

Platz Saisonsiege Fahrer Jahr 1. 13 Michael 2004 Schumacher 13 Sebastian Vettel 2013 3. 11 Lewis Hamilton 2014, 2018, 2019 11 Sebastian Vettel 2011 11 Michael 2002 Schumacher 6. 10 Lewis Hamilton 2015, 2016, 2020* 7. 9 Michael 1995, 2000, 2001 Schumacher 9 Nigel Mansell 1992 9 Nico Rosberg 2016 9 Lewis Hamilton 2017

* laufende Saison


Ex-Boxer Axel Schulz zu Comeback-Kampf: «Ich kann Tyson verstehen»

LOS ANGELES: Am Samstag boxt der 54 Jahre alte Mike Tyson bei seinem Comeback gegen den 51 Jahre alten Roy Jones junior - für den 52 Jahre alten Axel Schulz ist das bei aller Liebe zum Sport aber kein Grund, selbst noch mal in den Ring klettern zu wollen. «Auf keinen Fall. Ich habe mein Comeback schon hinter mir. Aber ich kann Tyson verstehen», sagte der ehemalige Schwergewichtler der Deutschen Presse-Agentur. «Wir Ex-Sportler sind ja immer noch aktiv. Und ich kann von mir sagen, dass es mir immer noch am meisten Spaß macht, auf den Sandsack draufzuhauen.»

Tyson und Jones junior treffen am Samstag in Los Angeles bei einem Show-Kampf aufeinander. Beide waren Weltmeister und zählen zu den besten Boxern der Geschichte. Wie nah das Duell einem echten Kampf trotz aller Sprüche im Vorfeld allerdings kommt, ist fraglich.

Neben auf zwei Minuten verkürzten Runden, dickeren und schweren Handschuhen sowie dem Alter der beiden ehemaligen Top-Sportler wirkt eine Vorgabe der California State Athletic Commission schon vor der ersten Runde wie ein Stoppschild: Beiden Boxern ist laut übereinstimmenden Berichten von US-Medien verboten, den anderen k.o. zu schlagen. Sollte ein Boxer eine Platzwunde oder eine andere Verletzung erleiden, werde der Kampf abgebrochen.


US-Open-Sieger Thiem 2021 beim Laver Cup dabei

BOSTON: Der Österreicher Dominic Thiem hat als zweiter Tennisprofi nach Roger Federer für den Laver Cup im kommenden Jahr zugesagt. Der US-Open-Sieger zählt vom 24. bis 26. September 2021 bei der Show-Veranstaltung in Boston zum europäischen Team Björn Borg. Das teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Wegen der Coronavirus-Pandemie war das Turnier in diesem Jahr abgesagt worden.

Bei der Veranstaltung treten ähnlich zum Ryder Cup im Golf die besten Spieler Europas gegen die besten Spieler aus dem Rest der Welt an. Die Namen der weiteren Teilnehmer sollen in Kürze bekanntgegeben werden. Rekord-Grand-Slam-Sieger Federer hatte das Event vor drei Jahren ins Leben gerufen. 2022 findet der Laver Cup in London statt.

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