Persönliches Portrait
Alfred Ulferts hat sich nach unzähligen Thailandbesuchen letztendlich in Pattaya-Jomtien niedergelassen und wurde im Jahr 1999 Manager "Bei Otto". Über vier Jahre hatte er die Gelegenheit, in Bangkok neben der Tätigkeit als F&B-Manager zahlreiche Leute kennen zu lernen. Damit schaffte er sich ein breites Netzwerk an Bekanntschaften. Die beruflichen Stationen wie die Vertretung von Ritzenhof Deutschland und das deutschsprachige Magazin "Thailand Aktuell und als Generalmanager in Kambodscha folgten. Durch sein erfolgreiches Engagement wurde Alfred Ulferts anschliessend bei Boncafé "Sales Director. Diesen Job macht er auch heute noch.
DER FARANG: Viele in Pattaya ansässigen Residenten kennen Sie bereits. Trinken Sie den ganzen Tag Kaffee mit Ihren Gästen?
Alfred Ulferts: Leider lässt es mein Tagesablauf nicht zu, den ganzen Tag im Bistro mit Freunden und Bekannten zu verweilen. Schade eigentlich!
DER FARANG: Etwas neidisch sind wir aber schon, erzählen Sie uns aus Ihrem Alltag.
Alfred Ulferts: Mein Tag beginnt natürlich mit einer Tasse Kaffee auf unserer wunderbaren Terrasse gegen 8 Uhr morgens. Das anschliessende Meeting mit unserem Staff und die anfallenden Termine mit Kunden enden meistens spät abends. Ausserdem bin ich einige Tage in der Woche in unserem Head Office in Bangkok.
DER FARANG: Was ist denn so speziell am Boncafé in Pattaya gegenüber den landesweit verstreuten Boncafé-Filialen?
Alfred Ulferts: Pattayas Showroom und das neue Bistro mit der Weinbar ist ein neues Boncafé-Konzept und erfordert von uns vollstes Engagement, neue Kunden für Boncafé-Produkte zu begeistern.
DER FARANG: Können Hungrige bei Ihnen im Bistro auch eine Mahlzeit einnehmen?
Alfred Ulferts: Neben unserem Kuchenangebot bieten wir auch Thaigerichte und natürlich ein reichhaltiges Frühstück, welches zu jeder Tageszeit bestellt werden kann.
DER FARANG: Wo gibt es denn überall Boncafé? Sind Erweiterungen geplant?
Alfred Ulferts: Boncafé ist im südostasiatischen Raum weithin die bekannteste Kaffeemarke. Dies dank einem gut durchdachten Vertriebsnetz in Singapur, Kambodscha, China, Malaysia, Laos und natürlich Thailand. Auch im Mittleren Osten haben wir Expansionsgelüste, wir sehen da ein riesiges Entwicklungspotenzial. So haben wir uns bereits heute gut in Dubai eingelebt. In Thailand haben wir unser Vertriebsnetz in Chiang Mai, Had Yai, Hua Hin, Koh Samui, Korat, Krabi, Pattaya, Phuket, Ubon Ratchathani und Udon Thani mit eigenen Filialen ausgebaut. Zusätzlich betreiben wir in Pattaya ein eigenes modernes Bistro, unser Hauptoffice befindet sich natürlich in Bangkok.
DER FARANG: Wie viele Mitarbeiter hat Boncafé?
Alfred Ulferts: Boncafé beschäftigt 240 Mitarbeiter in Thailand, davon sind sieben deutschsprachige Ausländer.
DER FARANG: Ist Boncafé ein fortschrittlicher Arbeitgeber? Was macht ein Arbeitsplatz bei Ihnen so begehrt?
Alfred Ulferts: Natürlich bezahlen wir für Thailand fortschrittliche Saläre, wir kommen für die Sozialversicherungen auf, und unsere Mitarbeiter zahlen in einen Altersvorsorge-Fond mit ein. Wir setzen viel auf gutes Management und unterstützen führende thailändische Mitarbeiter, die mitdenken und handeln. Wir gewähren unserem Team weitgehende Selbstständigkeit.
DER FARANG: Wie lange gibt es Boncafé Thailand bereits?
Alfred Ulferts: Mehr als 15 Jahre.
DER FARANG: Ist es wahr, dass die Kaffee-Bohnen alle zu 100 Prozent aus Thailand kommen?
Alfred Ulferts: Ja, zu 100 Prozent.
DER FARANG: Kann man bei Ihnen eine Kaffeemaschine erwerben? Wird man fachmännisch beraten?
Alfred Ulferts: Unser geschultes Personal steht Kunden sieben Tage in der Woche mit Rat und Tat zur Seite. Natürlich bin ich jederzeit für spezielle Fragen und Wünsche insbesondere für unsere deutschsprachigen Kunden da.
DER FARANG: Wie werden die Käufer nach dem Erwerb einer Kaffeemaschine betreut?
Alfred Ulferts: Jeder Kauf einer Maschine beinhaltet eine einjährige Garantie, und unsere neue Serviceannahme steht jedem Kunden zur Verfügung.
DER FARANG: Was sind Ihre grössten Probleme?
Alfred Ulferts: Neben alltäglichen Management-Problemen, die z.B. das Personal betreffen, bin ich eigentlich recht zufrieden im Land des Lächelns und lebe gerne hier. Eine besondere Beziehung habe ich natürlich zu Pattaya, da ich hier mein Zuhause habe. In unserer Branche schauen wir recht optimistisch in die Zukunft und wir sind bestrebt, uns dem Markt anzupassen.
Wer mehr über Boncafé und die Herstellung von Kaffee erfahren möchte, kann ausführliche Berichte in den FARANG-Ausgaben 25 und 26/07 sowie 01/08 nachlesen. Boncafés eigene Webseite ist informativ in Thai und Englisch (www.boncafe.co.th).