Die Stinkfrucht Durian – geliebt oder gehasst

Die Stinkfrucht Durian – geliebt oder gehasst

Seit einem Monat rollen sie wieder: Vollbeladene Pickups und Lkws mit der stacheligen gelbgrün farbigen Riesenfrucht Durian bestimmen das Straßenbild auf der Insel. Die Farmer in den Bergen von Koh Samui sprechen von einer hervorragenden Ernte im Jahr 2554 – nach dem Gregorianischen Kalender das uns bekannte Jahr 2011. Den meisten Touristen bleibt verborgen, dass die Bergwelt der Insel ein Paradies für Obstanbau ist. Die auch als Stink- oder Käsefrucht bezeichnete Durian gehört dabei zu den gewinnbringendsten Verkaufsgütern. Besitzer von Durian-Farmen sind nicht selten Millionäre und wachen auch auf Samui mit Argusaugen auf ihren Bestand. In Asien ist die Stinkfrucht Durian außerordentlich beliebt, es gibt sogar eigene Durian-Verkos-tungen. Westliche Touristen rümpfen hingegen meist die Nase, wenn sie die stacheligen "Rugby-Eier" sehen. Ihnen ist der Duft – eine Mischung aus Vanille und verfaulten Zwiebeln – suspekt und eine Kostprobe daher meist keine Verlockung

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