KOH PHANGAN: Auf der thailändischen Insel Koh Phangan haben Sicherheitsbehörden eine illegal betriebene Schule aufgedeckt. Bei einer Razzia am vergangenen Freitag (1. Mai 2026) stießen die Beamten auf die Einrichtung „Arki Kid“, die offiziell nur als kleiner Kindergarten für maximal 18 Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren zugelassen war. Vor Ort fanden sie jedoch insgesamt 89 Kinder, überwiegend aus Israel, im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren. Damit wurde die genehmigte Kapazität und auch der erlaubte Altersrahmen deutlich überschritten.
Im Zuge der Durchsuchung stellte sich heraus, dass die Schule von einem iranischen Paar gemeinsam mit einer thailändischen Frau betrieben wurde. Die Behörden nahmen alle drei fest. Gegen sie wurden mehrere Vorwürfe erhoben, darunter der illegale Betrieb einer Privatschule, die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte ohne gültige Arbeitserlaubnis sowie Verstöße gegen Meldepflichten und Kinderschutzbestimmungen.
Vorwürfe gegen Betreiber der Einrichtung
Insgesamt arbeiteten in der Einrichtung rund 40 Personen aus Myanmar sowie weitere Angestellte unterschiedlicher Nationalitäten. Laut eigenen Angaben verlangte die Schule Schulgebühren von etwa 64.000 Baht pro Kind und Semester. Die Schule wurde von einer 61-jährigen Thailänderin, Prathumthip Yu-in, zusammen mit einem iranischen Paar, Aidin Kishipoor und Ndin Kishipoor, beide 45 Jahre alt, geführt. Alle drei wurden beschuldigt, Ausländer ohne Arbeitserlaubnis zu beschäftigen, die Behörden nicht innerhalb von 15 Tagen nach der Einstellung ausländischer Arbeitnehmer benachrichtigt zu haben, berichtete „The Nation“.
Rolle der Eltern rückt in den Fokus
Der Fall wirft nun auch Fragen zur Rolle der Eltern auf. Unklar ist, inwieweit diese wussten, dass es sich um eine nicht genehmigte Schule handelte. Viele könnten davon ausgegangen sein, dass die Einrichtung legal betrieben wird, insbesondere wenn sie professionell organisiert erschien. In solchen Fällen drohen in der Regel keine rechtlichen Konsequenzen. Sollten die Ermittlungen jedoch ergeben, dass Eltern bewusst eine illegale Einrichtung genutzt oder diese sogar unterstützt haben, könnten auch sie in den Fokus der Behörden geraten und mit Nachforschungen rechnen. Dies könnte Befragungen als Zeugen, aber in bestimmten Fällen auch rechtliche Schritte nach sich ziehen.
Mehr Zuzug verändert Inselstruktur
Der Vorfall steht im größeren Zusammenhang mit der wachsenden internationalen Gemeinschaft auf Koh Phangan. Besonders viele Israelis haben sich dort niedergelassen – Schätzungen gehen von rund 2.500 Personen aus. Diese Entwicklung hat in den letzten Jahren vereinzelt zu Spannungen geführt. Die aktuellen Maßnahmen der Behörden zeigen, dass illegale Strukturen in solchen Regionen zunehmend stärker kontrolliert und verfolgt werden müssen.
genau so wie können Israelische Geschäfte in Thailand Ausländer beschäftigen ? Thailand gehöhrt doch den Thailändern und die Gesetze schreiben all das doch vor, da Haben doch sicher bestimmte Ämter geschlafen oder sind Gesetze Vergessen worden? Als Farang muss ich mich fragen, gibt es da irgendwelche ausnahmen? wer sich nicht an Vorschriften und Gesetze und Anstand verhält hat das Besuchsrecht in Thailand verwirkt und sollte ausgewiesen werden.