Chiang Mai öffnet sich mit begleiteten Touren

Chiang Mais bekannter Wat Doi Suthep in Vor-Corona-Zeiten. Foto: Jahner
Chiang Mais bekannter Wat Doi Suthep in Vor-Corona-Zeiten. Foto: Jahner

CHIANG MAI: Unter dem Motto „Charming Chiang Mai“ will sich die „Rose des Nordens“ im Oktober für vollständig geimpfte ausländische Touristen ohne Quarantäne öffnen. Anders als beim Sandbox-Modell in Phuket sind die Urlauber in Chiang Mai verpflichtet, unter Anleitung zu reisen. Reiseveranstalter übernehmen die volle Verantwortung und sollen den Touristen Sicherheit garantieren.

Reiseveranstalter und die staatliche Tourismusbehörde (TAT) haben neun Programme zu verschiedenen Themen ausgearbeitet, z. B. Golftouren, Gesundheit und Wellness, medizinische Pakete und Familienprogramme. Nach dem jetzigen Plan müssen die Touristen am ersten Tag in ihrem Hotelzimmer bleiben, während sie auf das Ergebnis des Covid-19-Tests warten. Ab dem zweiten Tag können sie im Rahmen des im Voraus gebuchten Programms an jeden beliebigen Ort reisen und nach Ablauf von zwei Wochen in Chiang Mai in andere Provinzen reisen. Die TAT und Chiang Mais Gouverneur wollen den Plan am 24. August erneut diskutieren, bevor sie ihn dem staatlichen Centre for Covid-19 Situation Administration zur Genehmigung vorlegen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Norbert Schettler 20.08.21 20:20
Natürlich hat der Norden seine Reize
Es gab doch schon vor Jahren oder Jahrzehnten Angebote im Reisebüro. Erst eine Woche die Nordthailand Rundreise, im Anschluss Badeurlaub an den bekannten Destinationen. Nichts für mich, viele haben das Angebot aber angenommen.
Was war es herrlich, sich in Chaing Mai eine 250er Enduro zu leihen und dann mehrere Tage Mae Hong Son, Chiang Rai oder Nan zu entdecken.
Ab einem gewissen Alter bevorzugt man dann eine geführte Tour, im klimatisierten Van. Sich dazu allerdings verpflichten zu müssen sehe ich schon etwas kritisch.
Marcus Baehler 20.08.21 19:30
Nicht an jeden beliebigen Ort!
Schön wärs, Lung, mit deinen 20’000 km2, toll, aber leider ist im Artikel nicht explizit erwähnt, dass nur die 4 Distrikte Mueang, Mae Taeng, Mae Rim und Doi Tao bereist werden dürfen, also nicht die ganz Provinz Chiang Mai! Schade natürlich, denn die Provinz und der „Norden Thailands„ generell haben durchaus ihre Reize!
Derk Mielig 20.08.21 15:10
Chiang Mai / Nord Korea
Wer begleitete Reisen durch Chiang Mai mit denen in Nordkorea in den selben Kontext setzt, kann ja wohl irgendetwas nicht mitbekommen haben. wie kann einem so etwas nur in den Sinn kommen, welcher Sinn überhaupt?
Urs Widmer 20.08.21 13:50
Auch mir kommt da Nordkorea in den Sinn, wo als Reiseleiter getarnte Geheimdienstleute die Touristen „begleiten“.
Ingo Kerp 20.08.21 12:30
Verpflichtende Reisen unter ständiger Anleitung, kann man auch in N.Korea machen.
Jürgen Franke 20.08.21 12:12
Herr Seefeldt, das ist leider
die Normalität, wenn man immer einen Dolmetcher an seiner Seite hat.
Marcus Baehler 19.08.21 17:54
Charming, durchaus (bevor Covid-19)!
Normalerweise immer eine Reise wert, 14 Tage mit allerhand Beschränkungen und geführten Touren, dies ist nicht jedermanns Ding!
Bin mehrmals auf dem Doi Inthanon gewesen (Geführte Biketouren), allerdings mit offenen Songthaos, eine stinkende Kolonne und nicht endende Kurven, oben angekommen sahen die meisten Teilnehmer grünlich und kreidebleich aus! Habe mir bei jeder Reise noch den „flight of the gibbon“ und das Bungee-jumpen gegönnt! Wir wünschen Charming Chiang Mai viele Besucher!
Andy 19.08.21 16:50
Estland
Also Arne, ab nach Tallinn.
Kannst mit dem Auto hinfahren.
Recht schön dort.
Aber im Winter ein bisschen kalt.
Nicht wirklich eine Alternative zu Thailand.


Arni In Berlin 19.08.21 16:10
Es geht auch anders...
... nur mal so ... ich war vor ca 3 Wochen in Estland.

Dort sind fast alle geimpft. Das Leben ist normal. Niemand trägt eine Maske. Alles hat geöffnet.

Es war ein Traum.
Andy 19.08.21 15:50
Charming
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich die Touren vorher buchen und bezahlen.
Das geht sicher ganz schön an den Geldbeutel.
Ich habe mal Chiang Mai besucht, habe diese Touren mit einem einheimischen, privaten Fahrer gemacht, der hat uns jeden Tag 4-5 Attraktionen gezeigt, in 5 Tagen waren wir durch.
Am besten war der Doi Inthanon und die Fahrt dorthin. Auch die Erdbeerplantagen, der botanische Garten und der Baumwipfelpfad waren schön.
Aber 14 Tage Tour, ich weiß nicht.
Henry Miller 19.08.21 15:30
Das war schon immer
mein Traum. „Betreutes“ Reisen.

Das ist das „China Modell“ der Reisebranche. Vorne jemand mit einem Fähnchen und die Melkkühe im Gänseschritt hinterher. Das wird der Reisehit. Garantiert!