BANGKOK: Der thailändische Baht hat gegenüber dem US-Dollar den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren erreicht und erhöht damit den Handlungsdruck auf die Bank of Thailand (BoT) vor ihrer geldpolitischen Entscheidung in dieser Woche.
Am Montag verschärfte die Zentralbank die Devisentermingeschäfte von Goldhändlern, nachdem der Baht zeitweise auf 31,523 je Dollar gestiegen war und damit so stark notierte wie zuletzt im Juni 2021. Seit Jahresbeginn hat die Währung um mehr als acht Prozent zugelegt und zählt damit – begünstigt durch Rekordpreise für Gold und einen schwächeren Greenback – zu den stärksten Währungen Asiens.
Starker Baht erhöht Druck auf Notenbank
Die anhaltende Stärke des Baht setzt die Notenbank unter Druck, bei ihrer Sitzung am Mittwoch (17. Dezember 2025) weitere Lockerungssignale zu senden. Thailands Exporteure stehen zusätzlich unter Belastung, nachdem neue US-Zölle in Kraft getreten sind. Zwar ist es den Behörden gelungen, den Einfluss des Goldhandels auf den Wechselkurs einzudämmen, doch verleiht die laufende touristische Hochsaison der Landeswährung neuen Rückenwind.
„Wir sehen die übermäßige Stärke des Baht als unerwünscht angesichts schwachen Wachstums, nachlassender Inflation und politischer Unsicherheit“, schrieb Wee Khoon Chong, Seniorstratege bei BNY, in einer Mitteilung an Kunden. Die Währungsstärke sei ein Grund, weshalb weiterhin Risiken für eine geldpolitische Lockerung im Jahr 2026 bestünden.
Politische Risiken dämpfen Baht-Kurs
Gleichzeitig könnte die Aufwärtsbewegung an Dynamik verlieren. Anhaltende Grenzspannungen zwischen Thailand und Kambodscha belasten nach Einschätzung von Marktbeobachtern das Investorenvertrauen. Hinzu kommen politische Risiken im Vorfeld einer möglichen Neuwahl, die bereits im Januar stattfinden könnte.
Strategen der Barclays Bank Plc um Audrey Ong rechnen dennoch damit, dass der Baht kurzfristig von einem schwächeren US-Dollar-Umfeld und saisonalen Effekten im vierten Quartal profitieren kann. Allerdings könne sich zu Beginn des neuen Jahres ein politischer Risikoaufschlag aufbauen, sollte sich die Bildung einer neuen Regierung verzögern.
"im Jahr 2024 hat das Bruttoinlandsprodukt von Thailand rund 526,5 Milliarden US-Dollar betragen. Für das Jahr 2025 wird das Bruttoinlandsprodukt von Thailand auf rund 558,6 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Die Statistik zeigt das Bruttoinlandsprodukt von Thailand im Zeitraum 1980 bis 2024 und Prognosen bis zum Jahr 2030
Das Bruttoinlandsprodukt von Thailand wird laut Prognosen zwischen 2025 und 2030 kontinuierlich um insgesamt 95,5 Milliarden US-Dollar (+17,1 Prozent) steigen. Nach dem achten aufeinanderfolgenden Anstieg soll Prognosen zufolge das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2030 schätzungsweise 654,08 Milliarden US-Dollar und damit einen neuen Höchststand erreichen."
Quelle Satista: internationale Länderdaten..
Da spielt das was von dir aufgeführt wurde keine Rolle bezüglich der thail. VW.