100 Hotels stehen auf Koh Samui zum Verkauf

Eine Aufnahme vom Chaweng Beach lang vergangener Tage. So lebhaft wie auf diesem Foto geht es auf Samuis Hauptstrand heutzutage nicht mehr zu. Foto: Jahner
Eine Aufnahme vom Chaweng Beach lang vergangener Tage. So lebhaft wie auf diesem Foto geht es auf Samuis Hauptstrand heutzutage nicht mehr zu. Foto: Jahner

KOH SAMUI: Der Leiter eines Tourismusverbandes auf der beliebten Ferieninsel Koh Samui hat ein düsteres Bild der Hoteliers in Zeiten der Corona-Pandemie gezeichnet. Laut Worasit Pongkhamphan stehen seit Anfang April 100 Hotels zum Verkauf.

Banken würden keine Kredite mehr gewähren, und die Situation habe sich dadurch verschärft, dass Reiseagenturen seit Monaten für reservierte Zimmer nicht mehr bezahlt hätten. Der Tourismus auf der Insel sei zum Stillstand gekommen, berichtet denn auch „The Bangkok Insight“, da die Regierung das Land abgeriegelt habe und internationale Flüge - der Lebensnerv von Samui - eingestellt wurden. Worasit hat die Regierung aufgerufen, die Tourismusindustrie auf Samui zu unterstützen. 600 registrierte Hotels mit 30.000 Zimmern beschäftigten 70.000 Menschen.

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Markus Boos 07.06.20 23:11
Also nun mal Klartext
Hansruedi Bütler analysiert und redet. Kritisiert und macht Meinung. Trägt keinerlei Verantwortung dabei. Der kritisierte Staat trägt aber Verantwortung, handelt und entscheidet darum vielleicht etwas bedachter. Keiner von uns kennt in Beweggründe welche zu diesen Massnahmen führen. Lieber Hansruedi. Seit deinem Bekenntnis zu Trump habe ich öfter Zweifel an deinem Gerede. Sorry.
TheO Swisshai 07.06.20 18:02
@Klausmade / Hotels auf Samui
Ich war 1996 erstmals auf Koh Samui. Ich hatte am Chaweng Noi Beach ein kleines Bungalow (New Star) direkt am Strand, für 250-300 Baht/Tag. Da bin ich dann über Jahre 1-2 Mal pro Jahr hin. Nach acht Jahren wurden die 12 kleinen Bungalow durch 5 Luxus-Bungalows ersetzt, Kostenpunkt neu, 9000 Baht/Tag. Meer- und Beach- Qualität immer noch die gleiche, nur die Gäste haben geändert. Ich bin dann nach Lamai, bis dort das gleiche passierte. Das hatte ich jetzt davon, dass ich die kleinen, gemütlichen, einfachen und preiswerten Resorts unterstütze, nach einigen Jahren wurden daraus allesamt Hotels im oberen Preis-Segment..
Klausmade1949 07.06.20 15:13
... kam 1979 nach KOH Samui u. lebte in einem Zimmer im Haus eines Fischers in CHAWEN, dessen Familie drei Jahre später eines der ersten kleinen Ressorts eröffnete... Bis 1986 kam ich jedes Jahr zu ihnen und bin auch später nie in HOTELS abgestiegen, sondern nur in kleinem Bungalow-Ressorts in Lamai oder Maenam(rose-bungalow/morning glory)... diese kleinen, gemütlichen, einfachen u. preiswerten Ressorts sollten unterstützt werden... Hotels im oberen Preis-Segment bringen der Bevölkerung nix, weil dafür auch die INFRASTRUKTUR, WASSER/ABWASSERVERSORGUNG, VERKEHRSPLANUNG, ENERGIEVERSORGUNG sowie Meer-u. Beach Qualität stimmen müssten...
Hansruedi Bütler 07.06.20 15:10
Das Leid und Elend aus den einst florierenden
Touristikunternehmen und ihren Angestellten, kennt keine Grenzen. Viele der derzeitig Arbeitslosen unterstützten ihre Familien und Angehörige, was nun alles weggefallen ist. Kann sich jemand vorstellen, wie groß die Not derer ist, die mit der "mageren" Hilfe der Regierung ihre kranken und z.T. pflegebedürftigen Eltern/Großeltern, unterstützen müssen? Zum Sterben zu viel - zum Leben zu wenig.
Ingo Kerp 07.06.20 13:02
Wie jeder Kaufmann weiß, erzielt man den besen VK-Peis, wenn das Geschäft floriert. Da derzeit in den 100 Hotels auf Koh Samui tote Hose herrscht dürfte klar sein, das hier Hotels, falls überhaupt, zum Schnäppchenpreis zu haben sind. Koennte ein Geschäft werden, wenn man langen Atem hat und bis Ende des Jahres auf Tourist wartend, finanziell übersteht.