Tourismusflaute trifft Thailands Hotelbranche

Rückgang der Gästezahlen, Preisverfall und höhere Kosten erwartet

Thailands Hotelbranche erwartet 2025 erstmals seit fünf Jahren sinkende Umsätze durch weniger Touristen und Preisdruck. Foto: Maxim Tupikov/Adobe Stock
Thailands Hotelbranche erwartet 2025 erstmals seit fünf Jahren sinkende Umsätze durch weniger Touristen und Preisdruck. Foto: Maxim Tupikov/Adobe Stock

BANGKOK: Die thailändische Hotelbranche steht vor ihrer ersten Schrumpfung seit fünf Jahren. Laut einer aktuellen Prognose des Kasikorn Research Centre wird der Gesamtumsatz 2025 voraussichtlich um 4,5 Prozent zurückgehen.

Die Experten machen dafür eine Kombination aus sinkenden internationalen Touristenzahlen, rückläufigen Auslastungsraten und geringeren Einnahmen aus Zusatzleistungen verantwortlich.

Rückgang bei Touristenzahlen und Auslastung

Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass die Zahl der internationalen Besucher um 9 Prozent auf rund 32,2 Millionen fällt. Zudem sinkt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ausländischer Gäste. Zwischen Januar und Juli 2025 lag die landesweite Hotelauslastung bei 71,66 Prozent, was einem Rückgang um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Für das Gesamtjahr wird ein weiterer Rückgang auf etwa 69,83 Prozent prognostiziert. Gleichzeitig dürften die durchschnittlichen Zimmerpreise um 4 Prozent fallen, nachdem sie in den ersten sieben Monaten bereits um 5 Prozent zurückgingen.

Weniger Einnahmen aus Veranstaltungen

Ein zusätzlicher Belastungsfaktor ist der Rückgang von Einnahmen aus Konferenzen, Seminaren und internationalen Events (MICE). In der ersten Jahreshälfte 2025 sank die Zahl der Meetings und Tagungen – sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene – um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Konzerte und andere Großveranstaltungen finden seltener statt, was die Umsätze weiter schmälert.

Steigende Betriebskosten bei hoher Konkurrenz

Trotz der sinkenden Nachfrage haben Hotelbetreiber mit deutlich höheren Betriebskosten zu kämpfen, insbesondere durch gestiegene Lohnkosten. Aufgrund der angespannten Marktsituation und des starken Wettbewerbs können die erhöhten Kosten jedoch kaum an die Gäste weitergegeben werden.

Regionale Unterschiede und Risikogruppen

Das Kasikorn Research Centre betont, dass die Krise nicht alle Regionen gleichermaßen betrifft. Besonders gefährdet sind Hotels, die stark von internationalen Gästen abhängig sind, etwa in Bangkok, Chonburi, Songkhla und Chiang Mai. Hier verschärft ein großes Überangebot an Zimmern den Preisdruck.

Ebenso betroffen sind Hotels in Grenzprovinzen wie Sakaeo und Ubon Ratchathani, wo die anhaltenden Spannungen an der thailändisch-kambodschanischen Grenze die Tourismusnachfrage zusätzlich belasten.

Gleichzeitig gibt es Regionen, die von dieser Entwicklung kaum betroffen sind oder sogar wachsen. Dazu zählen Kanchanaburi, Phang-nga, Nakhon Si Thammarat, Nakhon Ratchasima und Nakhon Phanom, die vor allem bei inländischen Touristen beliebt sind.

Hohe Unsicherheit und strukturelle Anpassungen

Die Experten warnen, dass die Risiken für die Branche noch zunehmen könnten, sollten die Touristenzahlen – sowohl international als auch im Inland – stärker als erwartet zurückgehen. Gründe dafür sind die schwächelnde Weltwirtschaft, eine gedämpfte Binnennachfrage sowie geopolitische Spannungen. Besonders kleine und mittelständische Hotels stehen unter Druck, da viele von ihnen hohe Schuldenquoten im Verhältnis zu ihren Einnahmen haben.

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, empfehlen die Analysten einen strategischen Wandel hin zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Hotels sollen künftig stärker auf umweltbewusste Konzepte setzen, um den wachsenden Anforderungen von Gästen und Geschäftspartnern gerecht zu werden und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

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Jürgen Franke 08.09.25 13:30
Es ist doch erfreulich, wenn
man sich mit dem Finanzamt geeinigt hat.
Plante HDV 08.09.25 12:59
J.Franke 07.09.2025 15:10
Herr Franke, heute stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Mein Geld liegt auch auf einer deutschen Bank. Ich habe allerdings auch meinen Wohnsitz in D. beibehalten. Meine Rente, abzüglich der Freibetrag für zwei Personen und den Rest nur zu 50% steuerpflichtig weil ich schon vor 2005 Rentner wurde. Meine Frau Thailänderin hat kein Einkommen. Da bleibt für`s Finananzamt nichts übrig. Der Rest meiner Lebensqualität stammt aus einer bereits versteuerten Erbschaft. Ganz gleich ob ich wochen,-oder monatelang in Th. bin, ich bekomme nur für die Zinserträge in D. Steuerabzüge. Ich brauch in D. auch keine jährliche Steuerklärung abgeben, weil ich mich mit dem FA diesbezüglich geeinigt habe. Das FA verzichtet und wir haben beide Arbeit gespart.
Jürgen Franke 07.09.25 15:10
Mein Geld liegt auf der Bank in Deutschland
Falls ich Geld benötige, hole ich mir meine Baht per Karte am Automat
Jörg Obermeier 07.09.25 11:30
Lieber Horst Flügge,
gerne lasse ich Ihnen Ihre Meinung und wer gern ohne Rechtsgrundlage EK-Steuer auf seine deutsche GRV-Rente (welche er auch nach Thailand verbracht hat) in Thailand bezahlt, sollte das auch tun. Ich habe auch keine Lust die Diskussion an dieser Stelle ein weiteres mal zu führen. Insbesondere auch falls (widererwartend) die beabsichtigte Steuerbefreiung auf Auslandseinkünfte für die Steuerjahre 2025-26 doch noch kommen sollte.
Horst Flügge 07.09.25 08:50
J.Obermeier 6.9.
In Thailand zu versteuern ist :
Die gesetzliche staatliche Rente, Zinsen, Dividenden und Aktiengewinne, auch wenn sich das Vermögen
Bei einer deutschen Bank liegt.
Wäre dem nicht so, würden Sie von dem deutschen Fa so richtig barbiert :
Als Ausgewanderter gelten keine Freibeträge, kein Ehegatten Splitting. Steuerpflicht ab dem 1. Euro.
Der jetzige Freibetrag für Jeden liegt bei ca 10.000 € , bei Ehepaare also 20. 000, der gilt nicht mehr !
In der BRD ist zu versteuern :
Private Renten, wenn deren Beiträge steuerlich abgesetzt worden sind, Mieteinnahmen, Firmen Einkünfte wenn die
Objekte sich in der BRD befinden.
Mir ist aufgefallen, daß bei DBA oft die Seiten (Thailand-BRD) verwechselt werden. Es ist alles so , wie ich es geschrieben habe,
Dort nachzulesen
Ralf Schumann 07.09.25 00:20
thomas kaercher
Es ist wie immer, traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast
Thomas Kaercher 06.09.25 23:50
Außer auf Phuket ...
...dort BOOMT der Tourismus !!! Dies wurde doch die Tage vollbrüstig verkündet !!! Wat nu ? 555 TiT
Martin Bergmann 06.09.25 13:31
Hotels zu teuer geworden
Würde mich nicht wundern war die letzten 3 Jahre immer für ca 3 Wochen auf Samui und die selben Hotels haben Preise bekommen sie keiner mehr zahlen will. Teilweise verdoppelte Preise obwohl nichts verändert oder besser gemacht wurde. Finde das als reine abzocke.wer bezahl 300 bis 400 Euro die Nacht geht's noch auf Koh Samui darum bleibt jeder nur mehr 10 Tage wahrscheinlich weil sich die Leute es nicht mehr leisten können oder sie weichen aus auf Vietnam oder Kambodscha Stoppt die Preise von den Hotels das ist nicht berechtigt. Zuerst habe 125 Euro bezahlt jetzt müsste ich über 300 bezahlen für genau das selbe nicht besser oder neu für einen Bungalow mit privaten Pool sind die Preise da kommt keiner bis weit weniger Menschen nach Koh Samui und das spüren die Menschen was dort leben echt traurig wie teuer Koh Samui geworden ist. Die Hotel Preise sind nicht zu rechtfertigen
Jörg Obermeier 06.09.25 12:20
@ Horst Flügge
Bezüglich der Änderung haben Sie schon grundsätzlich recht. Nur bezieht sich das nicht auf die Renten, sondern auf das Einkommen. Deutsche Renten sind m.E. seit 1968 nach dem gültigen DBA in Thailand nicht zu versteuern. Völlig richtig ist auch, dass Steuerbüros und Rechtsanwälte damit den großen Reibach gemacht haben und das Finanzamt die Spenden" ebenfalls gerne angenommen haben.
Horst Flügge 06.09.25 07:50
R.Lippert
Was wurde denn geändert ?
Nur eine einzige Änderung :
Früher konnte man z.B. Die Rente für 2024 auf einem BRD Konto sammeln und dann 2025 nach Thailand steuerfrei überweisen.
Nur das ist geändert worden. Diese Änderung ist auch nicht speziell für uns geändert worden, auch Thais mit Ausland Vermögen
Werden die Regelung benutzt haben. Verrückt gemacht haben uns die zig Veröffentlichungen der Steuerbüros und Rechtsanwälte,
Die den grossen Reibach machen wollten und teilweise auch gemacht haben.
Horst Flügge 06.09.25 07:40
Tourismusflaute
Wer sich über die gestiegene Preise in Thailand beschwert, soll doch Beispiele nennen, in welchen Ländern die Preise gesenkt worden sind.
Vietnam mag günstiger sein, aber nicht weil die Preise gesenkt worden sind, auch dort werden wie überall anders auch die Preise steigen.
Steigt in einem Land der Lebensstandart, steigen auch die Preise. Wie haben sich denn die Preise in Spanien usw entwickelt ? Wer unbedingt möglichst billig leben will, sollte sich ein bitterarmes Land aussuchen, dort kann er dann billig leben, aber auch dort werden die Preise steigen.
Roman Knöpfel 05.09.25 13:10
@ Silvia
Wer in einem 5* Hotel Ferien bucht und sich über Preise beklagt, soll sich was schämen. Das Centara bietet auch Zimmer für 47€ proTag an. Die Preise sind auch den gestiegenen Lohn, Strom & Treibstoffkosten geschuldet. In Europa ist ja auch alles teurer geworden, nur die Thais sollen noch Preise vom Mittelalter anbieten. Vielleicht sollte man halt nicht Luxusklasse buchen, wenn man sich finanziell einschränken will oder muss. Solche Kommentare wie Deiner stossen bei mir massiv sauer auf!
Silvia Lechner 05.09.25 12:44
Was jetzt?
Irgendwie laufen die Infos etwas strange! Einmal heißt es https://der-farang.com/de/pages/phuket-erzielt-hohe-tourismuseinnahmen, dann wiederrum "Tourismusflaut"!! Was jetzt bitte??? Fakt ist, dass Thailand preislich ordentlich angezogen hat und womöglich Liebhaber der asiatischen Reiseziele auch mal nach Vietnam, Laos, Indonesien etc. fremdgehen! Es sind immer noch genug Touristen in dem Land und geben ihre Kohle aus - allerdings wird man zukünftig mehr aufs Geld achten müssen, da die Basiskosten (Flug+Hotel) schon mehr fordern!! 'Ich hab kürzlich einem Bekannten eine Thailandreise empfohlen nach seinen Wünschen - 2EW+1Kind - wollten nach Samui, schöne Strandlage, ruhig, aber dennoch Zentrum in Laufnähe, sehr guter Standard.....Kurzum - mit meiner sofort gefallener Empfehlung zahlten sie für 2 Wochen Grundkosten von 18.000 Euro!!! Flug+Hotel Centara Reserve+Shuttle Airport!! Dazu kommen bzw. kamen noch ca. 2500 Euro für Urlaubskosten (Ausflüge, Transfers, Essen etc.) - sind wir bei geschmeidigen +20000 Euro angekommen!! Das ist schon eine Hausnummer!! Klar, der Standard war super und alles perfekt - aber dennoch ist das bei Stammtischbrüdern gepredigte "Thailand" nicht mehr billig!! Nur wenn man "thailändisch" lebt, isses günstig -aber sobald man europäische Ansprüche (egal ob Essen, Einkäufe, Service etc.) will, wirds teuer! Als Single sowieso, da man das Zimmer per day und nicht per person bezahlt! Dennoch - Liebhaber wirds nicht abhalten, in das Land zu reisen!!! LG Palme
Mom 05.09.25 12:44
Tourismus zwangsbeatmung
Griechenland 1980 hochlonjunktur. Alles mit betonburgen zugebaut spanien: hotelburgen. Nach 30 Jahren zogen touristen weiter.fom rep etc.... Es war zu voll . Die Gastfreundschaft nur noch geheuchelt.heut stehen Die burgen leer und unterbieten sich in den Preisen damit wenigstens noch all inklusive Horden kommen, denen es egal ist wie es außerhalb der Anlage aussieht. Man bleibt 2 Wochen an der fresstheke.und billig muss es sein. Warum soll die natürliche Entwicklung um Thailand dienen bogen machen? Michael hat das ganze hier an einen gastwirt aus süddeutschland. Regelmässig wurde ihm der strom abgestellt weil er nicht zahlen konnte. Regelmässig stand die brauerei vor der tür weil er die umsatzzahlen nicht brachte..... Und dann hatte er eine ganz tolle idee: Damit die kasse wieder stimmte hat er von den wenigen verbliebenen gästen einfach höhere preise verlangt.......... Und das war es dann auch. ende aus.
Kradi 05.09.25 12:43
Sich etwas vorlügen
Ich verfolge das seit über 10 Jahren vor Ort und stelle fest, dass die Entwicklung in der Branche in TH sehr unterschiedlich ist. Phuket boomt, Hua Hin ist derzeit so voll wie noch nie in dieser Jahreszeit. In einem wesentlichen Punkte irren sich die hiesigen "Tourismusstrategen" gewaltig: nur sehr, sehr wenige wirklich reiche Menschen steuern TH an, sei es als Tourist oder um hier zu leben. Es gibt viele Destinationen wo diese Leute wirklich willkommen sind, Südfrankreich, Monaco, Florida und einige andere mehr. Warum sollten sie sich also in ein Land begeben, wo ihnen Misstrauen, ausufernde Bürokratie, zunehmende Kriminalität, wenig Rechtssicherheit, immer schlechter werdende Infrastruktur im Hotelbereich, läppische Bankregeln, politische Unsicherheit usw. entgegenschlagen? Nein, damit diese Leute nach Thailand kommen würden müssten sich hier Dinge ändern von denen aber jeder weiss, dass sie sich nicht ändern werden.
Rudolf Lippert 05.09.25 12:43
Neben der Tourismuskrise
Ist TH nicht fähig wenigstens die hier lebenden Expats zu halten. Es tut alles um sie zu vergraulen.Warum? Dies wurde bereits ausreichend diskutiert. Zu allem Überfluss nun auch noch dieses dumme Steuer-Regime. Nichts genaues weiss man nicht und wie es aussieht gilt die letztjährige Regelung nun auch dieses Jahr wieder.
In meinem Umfeld sind viele nach Vietnam gegangen. Bei jedem verlor TH 800.000 Baht Einlage. Für Neue Expats kommt hinzu, dass die Philippinen ihr Renter welcome Programm kräftig attraktiver gemacht haben. Ebenso hat Malaysia sein langjähriges Visa Programm zu gunsten der Expats kräftig überarbeitet. Ich bin mir sicher dass Vietnam im kommenden Jahr auch etwas für Rentner auflegen wird.
Thailand ist da auf beiden Augen blind, gemäss dem Motto: auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Paul Müller 04.09.25 18:17
Hausgemacht...
Die Krise ist zumindest zu 50% hausgemacht, auch wenn in Thailand grundsätzlich immer "die Anderen" Schuld sind. Immerhin verzeichnen einige Nachbarländer grosse Zuwachsraten. Die fehlenden Gäste werden (gemäss Thai-Taschenrecner-Mathematik) einfach mit höheren Preisen kompensiert. Viele "Schönwetter-Hoteliers", vor allem in Mittelklassehotels sind schlicht unfähig, anständige Strategien zu entwickeln. Es wird gewurstelt, was das Zeug hält. Nun steht bereits eine Erhöhung der Flughafengebühren an, welche mit Sicherheit auf die Ticketpreise geschlagen werden. Die AOT (Airports of Thailand) glauben wohl, die Airlines würden die Preiserhöhung von sich aus finanzieren. Auch die neue Einreisetaxe ist nicht vom Tisch. Und die Rückkehr zum 30-Tage "Visa-on-Arrrival". Kommen der schwelende Krieg und die innenpolitischen Unsicherheiten (Absetzung der Premierministerin, mögliche Neuwahlen) hinzu. Diese ständigen Unsicherheiten sind Gift für den internationalen Tourismus. Dann gibt es noch immer massive Qualitätsprobleme bei der touristischen Infrastuktur, wo man doch nur noch "Qualitätstouristen" möchte. Ich sehe diese Qualitätsouristen beinahe täglich hier in Pattaya - Die 80-Plätzer Busse laden die Massen in "Little Bombai" (oder ist es "Little Kuwait"?) hinter der Walking Street aus... Thailand braucht endlich eine verlässliche Tourismuspolitik und vor allem KONSTANZ und Planungssicherheit für die Leistungsträger...
Uli 04.09.25 18:17
Da ich selbst nicht mehr regelmäßig.....
Thailand besuche und daher schlecht beurteilen kann wie voll bzw leer Pattaya ist, aber steht`s die Preise für Flug und Unterkunft im Auge behalte, zeigt der Preis aber eher nach oben statt wie hier geschrieben nach unten. Würde ja auch gar nicht der Mentalität der Thais entsprechen zumindest so wie ich es empfunden habe. Kommen weniger Gäste muss man natürlich die Preise anheben um auf seine Umsatzzahlen und Gewinne zu kommen. Und warum werden dann so viele und große Hotels in Pattaya gebaut wenn man denkt das der Tourismus zurück geht? Die solche Großprojekte planen sind ja sicherlich keine dummen Geschäftsleute und planen Jahre im voraus. Nutzt dann natürlich nichts wenn politisch ein ständiger Wechsel stattfindet die sich dann nicht einig werden in welche Richtung der "Zug" fahren soll.
M Kortlueke 04.09.25 18:15
Thailand hat sich verändert
Natürlich liegt es an der geopolitischen und weltwirtschaftlich unsicheren Situation, und da kommt es wohl noch dicker. Aber es liegt auch an den Veränderungen in Thailand selbst. Die Qualität der Hotels und Resorts hat sich verschlechtert, der Service und die so beliebte Freundlichkeit sind vielfach auf der Strecke geblieben, von der Preisentwicklung mal ganz zu schweigen. Die Touristen, die noch nach Südostasien fliegen, wählen nun deutlich häufiger Vietnam, weil es dort eine Aufbruchstimmung gibt, Hotels und Resorts neu und modern sind, und die Preise deutlich attraktiver sind.
Norbert Schettler 04.09.25 15:40
Wie war vorgestern zu lesen?
Phuket erlebt einen deutlichen Tourismus Aufschwung. Und die Einnahmen gehen nach oben. Einen Tag vorher hieß es, der Wohnungsmarkt in Phuket bleibt gefragt. Ist die Insel also die vielgerühmte Ausnahme oder wird hier wieder rumgejammert?
Und hier in Ubon hielt sich der Tourismus immer schon sehr in Grenzen, da kommt das Argument mit dem Konflikt an denselben auch etwas merkwürdig.
Michel Maillet 04.09.25 14:00
Vielleicht
liegt es aber auch an der wachsenden Kriminalitätsrate in den besonders beanspruchten locations? Und die sich seit Jahrzehnten zum Ungünstigsten verändernde typische Lässigkeit des L.O.S. ? Oder an der stets unzuverlässigen politischen Lage, verursacht ebengenau durch dieses, "Ich komm zuerst Denken"? Und die ausufernde Bürokratie, verbunden mit einer Rechtslage die Bürger mit nicht thailändischer Staatsangehörigkeit extrem diskriminiert, oder nur so tut als wären sie integriert solange Geld fließt?
Hermann Hunn 04.09.25 13:40
Der Patient ist tot, …
… weil er gestorben ist!

in diesem Sinn liest sich die Erkenntnis der Hotelbranche auf Grund der Prognose des Kasikorn Research Centre. Zitat:

☛Die Experten machen dafür eine Kombination aus sinkenden internationalen Touristenzahlen, rückläufigen Auslastungsraten und geringeren Einnahmen aus Zusatzleistungen verantwortlich.☚

Köstlich, wie Ursache und Wirkung nach belieben durchgewürfelt wird, um letztendlich einen "externen" Schuldigen zu finden.

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