Sturzflut legt MRT-Station zeitweise lahm

Bauarbeiten am Verbindungstunnel lösten massiven Wassereinbruch aus

MRTA-Personal entfernt das eingedrungene Wasser aus dem Tunnel zum AIA-Gebäude nach dem Starkregen. Bild: FM91 Trafficpro
MRTA-Personal entfernt das eingedrungene Wasser aus dem Tunnel zum AIA-Gebäude nach dem Starkregen. Bild: FM91 Trafficpro

BANGKOK: Die Mass Rapid Transit Authority of Thailand (MRTA) hat sich zu den am Freitagabend (5. September 2025) aufgetretenen Überschwemmungen innerhalb der MRT-Station Thailand Cultural Centre (MRT Blue Line) geäußert.

Nach Angaben der MRTA ergab eine Untersuchung, dass das Wasser durch einen Lüftungsschacht eindrang, der Teil des Bauprojekts zur Errichtung eines Verbindungstunnels zwischen dem AIA-Gebäude und der Station ist.

Wassermassen fluten Baustelle und Station

Dieser Schacht befindet sich auf Höhe der Straßenoberfläche. Durch den anhaltend starken Regen mit Niederschlagsmengen von mehr als 100 Millimetern staute sich Wasser auf der Ratchadaphisek Road und floss in den Baustellenbereich des Verbindungstunnels. Von dort gelangte es durch den geöffneten Lüftungsschacht in die Station, insbesondere im Bereich des Eingangs Nr. 2.

Nach den Überschwemmungen in der MRT-Station Cultural Centre reinigen Mitarbeiter den Eingangsbereich. Bild: FM91 Trafficpro
Nach den Überschwemmungen in der MRT-Station Cultural Centre reinigen Mitarbeiter den Eingangsbereich. Bild: FM91 Trafficpro

Die MRTA erklärte, dass das Wasser mittlerweile erfolgreich gestoppt wurde. Sandsäcke wurden installiert, um ein weiteres Eindringen zu verhindern, und die Station wurde gereinigt. Der Zugbetrieb läuft wieder normal, allerdings bleiben die Eingänge Nr. 2 und Nr. 3 vorübergehend geschlossen.

MRTA stoppt Bauarbeiten und fordert Schutzplan

Darüber hinaus hat die MRTA die AIA angewiesen, die Bauarbeiten am Verbindungstunnel sofort einzustellen und zusätzliche Schutzmaßnahmen zu entwickeln, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Die Behörde betonte, dass alle Stationen unter der Verantwortung der MRTA gemäß internationalen Standards geplant und gebaut wurden und über Schutzsysteme gegen plötzliche Überschwemmungen verfügen. Der aktuelle Vorfall sei nicht auf Mängel in der Stationskonstruktion zurückzuführen.

Die MRTA entschuldigte sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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