Studie zum Verbot von E-Zigaretten

Fahnder konfiszieren an einem Marktstand E-Zigaretten, deren Verkauf in Thailand verboten ist. Foto: The Nation
Fahnder konfiszieren an einem Marktstand E-Zigaretten, deren Verkauf in Thailand verboten ist. Foto: The Nation

BANGKOK: Ein Arbeitsausschuss des Handelsministeriums hat das Tobacco Control Research and Knowledge Management Centre (TRC) mit einer Studie zur Aufhebung des Verbots von E-Zigaretten beauftragt.

Die Studie soll in einem halben Jahr vorliegen. Der Ausschuss wurde Ende letzten Jahres eingesetzt, um widersprüchliche Meinungen über das Verbot von E-Zigaretten und die Durchsetzung dieses Verbots miteinander in Einklang zu bringen, sagte der Vorsitzende Keerati Rushchano, stellvertretender Generaldirektor der Abteilung für Außenhandel. Im Jahr 2014 hatte Thailand den Import, Verkauf und Service von E-Zigaretten untersagt. „Aber seit der Einführung des Verbots haben die Behörden Probleme mit der Strafverfolgung“, gab Keerati gegenüber der „Nation“ zu. Die Tourismusbehörde äußerte Bedenken, ausländische Touristen hätten sich darüber beschwert, dass sie vor ihrer Ankunft im Königreich noch nicht einmal von dem Verbot gehört hatten. „Während die Vorschrift den Import und Verkauf der Produkte verbietet, gibt es kein spezifisches Verbot, tatsächlich E-Zigaretten zu rauchen, was zu Verwirrung bei den Strafverfolgungsbehörden führt“, so der Vorsitzende. Um das Problem langfristig zu lösen, sei das TRC beauftragt worden, einen praktikablen Ansatz zur Regelung von Angelegenheiten im Zusammenhang mit E-Zigaretten zu untersuchen.

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Roman Müller 16.01.19 23:08
Ich denke auch
lediglich eine mögliche Besteuerung dürfte für diese "Studie" relevant sein. Details zu möglichen gesundheitlichen Nachteilen sind weltweit bekannt und kann von jedem, (vorausgesetzt er kann lesen) recherchiert werden. Ob da die Gesundheitsaspekte in die Waagschale geworfen werden glaube ich weniger denn bekanntlich lebt es sich gerade zu dieser Zeit vielerorts in Thailand im Bezug auf die Luftverschmutzung sehr sehr ungesund. Da dürfte die E-Zigarette vergleichsweise "harmlos" sein...
Jürgen Franke 16.01.19 17:21
Herr Stevens, dieser Vorschlag ist wieder einmal
geradezu ideal.
Wilfried Stevens 16.01.19 14:59
Steuern einführen und mehr Aufklärung
Es gab und wird immer einen Schwarzmarkt für Drogen wie E-Zigaretten und Zigaretten geben... eine empfindliche Steuer für E-Zigaretten sollte eingeführt werden und die Kontrollen beibehalten werden. Eine Sensibilisierung, gerade bei Jugendlichen und allgemein in der Gesellschaft, kontra solcher Drogen, bleibt an erster Stelle. Das gilt natürlich auch für Touristen...
THOMAS S 16.01.19 13:41
Studien
Warum können sie nicht Studien aus den anderen Ländern in Betracht nehmen?Bei diesem Thema geht es doch nur um Kontrollierte Steuern.Sollen auf der Hardware + Liquid steuern ansetzen und schon ist das Problem gelöst.