Neues aus dem Ausland am Dienstag

Blick über die Sheikh Zayed Road in Dubai mit ihren markanten Hochhäusern, Wolkenkratzern im Finanzviertel und den flachen Vorstädten im Hintergrund. Foto: Unsplash/Nelemson Guevarra
Blick über die Sheikh Zayed Road in Dubai mit ihren markanten Hochhäusern, Wolkenkratzern im Finanzviertel und den flachen Vorstädten im Hintergrund. Foto: Unsplash/Nelemson Guevarra

Amerikaner können Reisepässe mit Trump-Porträt bekommen

WASHINGTON: Wenn einige US-Bürger ihre neuen Reisepässe aufschlagen, wird sie ein Abbild von Präsident Donald Trump begrüßen. Der Regierung zufolge ist es eine Sonderserie zum 250. Geburtstag der USA.

Eine Sonderserie von US-Reisepässen wird demnächst mit einem Abbild von Präsident Donald Trump im Inneren ausgegeben. Damit soll nach Angaben des Außenministeriums das 250. Jubiläum der USA gefeiert werden. Die limitierte Sonderserie soll - solange verfügbar - Standard in der Hauptstadt Washington sein, wie Medien unter Berufung auf die Behörde berichteten. Online und anderswo solle es das klassische Design geben.

Trump (79) legt in seiner zweiten Amtszeit großen Wert darauf, seinen Namen oder sein Abbild prominent zu platzieren. So gibt es zum Beispiel die «Trump Gold Card», die für eine Million Dollar ein Visum mit Bleiberecht in den USA bieten soll. Trumps Porträt ist auch auf der Jahreskarte für US-Nationalparks zu sehen. Seine Unterschrift soll - ein Debüt für einen amtierenden Präsidenten - auch auf Dollar-Scheine kommen. Eine renommierte Kulturinstitution in der Hauptstadt, das Kennedy Center, ließ er zudem in Trump Kennedy Center umbenennen.

Das Trump-Bild im Pass ist an das offizielle Porträt seiner zweiten Amtszeit angelehnt. Auf Online-Plattformen sorgte der Plan zum Teil für beißende Kritik und Spott. Manche Nutzer kritisierten, nur autokratische Herrscher oder Diktatoren ließen ihr Abbild derart verherrlichen. Der Account des Weißen Hauses beim Online-Dienst X wiederum konterte mit dem Foto einer Sonderkarte des Washingtoner Nahverkehrs aus Anlass der Amtseinführung von Präsident Barack Obama 2009 mit dessen Abbild.


Wal-Transport fährt auf Ostsee weiter Richtung Fehmarn

KIRCHDORF: Nach einer stundenlangen Rettungsaktion befindet sich der gestrandete Buckelwal mit einem Lastkahn auf dem Weg in Richtung Nordsee. Das Gespann hat dabei zunächst die offene Ostsee erreicht.

Der Transport mit dem lange an der Küste gestrandeten Buckelwal hat die offene Ostsee erreicht. Ein Schiff der Wasserschutzpolizei Wismar begleitete das Gespann aus einem Schlepper und einer Barge samt Wal nördlich der Insel Poel bis zur offenen See, wie ein Sprecher am späten Dienstagabend erklärte. Die Polizei drehte dann wegen starken Windes ab. Der Transport fahre nun weiter in Richtung der Insel Fehmarn.

Der seit dem 31. März vor Poel festliegende Meeressäuger war zuvor durch eine eigens gebaggerte Rinne zu der Barge bugsiert worden. Die Verbringung des Tieres in den Lastkahn hatte mehrere Stunden gedauert. Um 14.45 Uhr am Dienstagnachmittag war der Buckelwal schließlich in dem abgesenkten Kahn.

Auf Livestreams war zu sehen, wie der mit Wasser gefüllte Lastkahn, mit dem der Wal in die Nordsee gebracht werden soll, von kleineren Booten aus der Kirchsee der Insel Poel heraus in die Wismarbucht gebracht wurde. Dort nahm der Schlepper «Robin Hood» ihn auf den Haken.

Der motorlose Lastkahn mit dem Wal soll nun nach Angaben von Vertretern der privaten Rettungsaktion auf dem Weg zur Nordsee von dem Schlepper gezogen und dabei von einem weiteren Schiff begleitet werden.


Britischer Premier übersteht wichtige Abstimmung

LONDON: Die britische Regierung von Premierminister Keir Starmer steckt in einer tiefen Krise. Am Dienstag wurde im Parlament abgestimmt - das Ergebnis verschafft Starmer etwas Luft.

Der britische Premierminister Keir Starmer hat im Parlament eine bedeutende Abstimmung überstanden. Das Unterhaus stimmte am Abend gegen einen Antrag der Opposition, die eine parlamentarische Untersuchung von Starmers Verhalten rund um die Ernennung des Epstein-Freundes Peter Mandelson zum britischen Botschafter in den USA einleiten wollte. Dem Premier wird vorgeworfen, das Parlament in die Irre geführt zu haben.

Die Abgeordneten lehnten den Antrag mit 335 zu 223 Stimmen ab, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Starmers Labour-Partei regiert im Unterhaus mit einer großen Mehrheit. Das Starmer-Lager hatte die eigenen Reihen angewiesen, gegen den Antrag der Konservativen zu stimmen. Die Abstimmung war als Vertrauensvotum gewertet worden - wäre der Antrag angenommen worden, hätte sich die britische Regierungskrise dramatisch verschärft. Der Sender Sky News berichtete, 15 Labour-Abgeordnete hätten für den Antrag gestimmt.

Im Kern geht es in der Debatte in London darum, wie viel von Mandelsons Freundschaft zum 2019 in Haft verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bekannt war. Mandelson war im Februar 2025 berufen worden und musste im vergangenen September seinen Posten räumen. Die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs des Fehlverhaltens in einem öffentlichen Amt. Mandelson wird vorgeworfen, sensible Daten an den US-Finanzier weitergeben zu haben.

Die Vorsitzende der Konservativen, Kemi Badenoch, hatte Starmer vorgeworfen, das Unterhaus in die Irre geführt zu haben, indem er behauptet habe, bei Mandelson Ernennung sei ein ordnungsgemäßes Verfahren eingehalten worden. Zweifel daran waren zuletzt aufgekommen, als bekannt wurde, dass das negative Ergebnis einer Sicherheitsüberprüfung vor Mandelsons Amtsantritt übergangen worden war. Starmer bestreitet die Vorwürfe.


Wadephul besucht Marokko - Sicherheit und Wirtschaft zentral

RABAT: Direkt nach dem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York reist der Außenminister weiter nach Marokko. In dem nordafrikanischen Land will er mit seinem Kollegen einen strategischen Dialog führen.

Außenminister Johann Wadephul startet an diesem Mittwoch zu einem zweitägigen Besuch in Marokko. In der Hauptstadt Rabat will der CDU-Politiker seinen marokkanischen Kollegen Nasser Bourita zu einem sogenannten strategischen Dialog treffen, wie die Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin mitteilte. Die Beratungen in diesem Format finden alle zwei Jahre auf Ebene der Außenminister statt. Zuletzt war Bourita dafür im Juni 2024 in Berlin. Zudem soll es um die Lage im Nahen Osten und in der Sahel-Region gehen.

Marokko ist nach Angaben der Sprecherin für die Bundesregierung ein zentraler Partner in Nordafrika, der als wichtiges Bindeglied zwischen dem afrikanischen und europäischen Kontinent dient. Die bilateralen Beziehungen hätten sich gerade was den wirtschaftlichen Austausch betreffe positiv entwickelt. Der Außenminister wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Auch das Thema Migration dürfte zwischen Wadephul und Bourita zur Sprache kommen. Die EU-Mitgliedsstaaten hatten Ende Februar einer Gesetzesänderung zugestimmt, nach der Deutschland und andere EU-Staaten von Juni an einfacher in Drittstaaten abschieben können, zu denen Schutzsuchende keinerlei Verbindung haben. Dabei geht es um die nordafrikanischen Länder Marokko, Tunesien und Ägypten sowie das Kosovo, Kolumbien und die südasiatischen Staaten Indien und Bangladesch.


Wadephul trotz Wackelpartie optimistisch für UN-Kandidatur

NEW YORK: Deutschland kandidiert erneut für einen nichtständigen Sitz im mächtigsten UN-Gremium, dem Sicherheitsrat. Gegenkandidaten aus der EU werden ebenfalls gute Chancen bei der Wahl Anfang Juni eingeräumt.

Außenminister Johann Wadephul hat sich trotz einer Wackelpartie bei der deutschen Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat optimistisch geäußert. «Ich gehe zuversichtlich in diese Abstimmung hinein. Wettbewerb belebt immer das Geschäft», sagte der CDU-Politiker am Rande seines Besuches bei den Vereinten Nationen in New York. Er fügte hinzu: «Wir machen eine Positiv-Kandidatur. Wir werben mit unseren Stärken. Wir werben mit unserer Expertise.»

Mit Österreich und Portugal hat Deutschland zwei andere europäische Länder als Gegenkandidaten für die Periode 2027/28, denen bei den Vereinten Nationen ebenfalls gute Chancen eingeräumt werden - wenn nicht sogar bessere. Der Sicherheitsrat gilt als das mächtigste UN-Gremium. Die geheime Wahl dafür in der UN-Generalversammlung ist am 3. Juni.

Auf die Frage, ob es ihn persönlich treffen würde, wenn die Kandidatur scheitere, sagte der Bundesaußenminister: «Es geht ja nicht um das persönliche Befinden von Johann Wadephul, sondern es geht darum, dass die Bundesrepublik Deutschland, die Bundesregierung, wir mit unserer ganzen Fachkompetenz hier antreten.» Er betonte: «Wir hängen uns alle voll rein. Erstens für die Kandidatur und zweitens dann, wenn wir gewählt werden sollten, für die Aufgaben, denen wir dann gegenüberstehen werden.»


OECD warnt vor Engpässen bei kritischen Rohstoffen

PARIS: Die Industriestaatenorganisation OECD warnt: Steigende Exportbeschränkungen bei kritischen Rohstoffen wie Kobalt und Mangan könnten Lieferketten und Preise weltweit unter Druck setzen.

Die Industriestaatenorganisation OECD beklagt wachsende Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe, was Lieferketten weltweit unter Druck setzt. Mehrere Mineralien, die in der Digital-Technologie und für erneuerbare Energien eine entscheidende Rolle spielten, seien in hohem Maße von Exportbeschränkungen betroffen, deren Zahl stetig zunehme, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit. Die Zahl der Länder, die solche Beschränkungen einführten, habe zugenommen, insbesondere in Afrika und Asien.

Bestimmte, für Energiesysteme unverzichtbare Bodenschätze wie Kobalt, Mangan, Graphit und seltene Erden seien von den Exportbeschränkungen besonders betroffen. So seien etwa 70 Prozent der weltweiten Exporte von Kobalt und Mangan, die für Schlüsselindustrien wie die Fertigung von Batterien und Chips von Bedeutung sind, zwischen 2022 und 2024 von mindestens einer Exportbeschränkung betroffen gewesen.

Während die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen rasch steige, passe sich das Angebot nur langsam an und sei nach wie vor stark konzentriert, betonte die OECD. «Länder auf der ganzen Welt sind auf einen zuverlässigen Zugang zu kritischen Rohstoffen angewiesen, die für Wirtschaftswachstum, Innovation und Energiesicherheit unerlässlich sind», sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann auf dem OECD-Forum zu kritischen Mineralien in Istanbul.

«Exportbeschränkungen können die Anfälligkeit stark konzentrierter Lieferketten verschärfen, indem sie die Exportmengen begrenzen und die Preise in die Höhe treiben», sagte er. Wichtig sei es, Beschränkungen transparenter zu gestalten, um die Öffnung und Diversifizierung der Märkte für kritische Mineralien sowie für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaften mit den produzierenden Ländern zu fördern.


EU-Haushalt: Parlament geht auf Konfrontationskurs zu Berlin

STRAßBURG: Die Europäische Kommission schlägt für die Jahre nach 2028 einen Gemeinschaftsetat mit fast zwei Billionen Euro Umfang vor - das reicht den Abgeordneten nicht. Geld soll auch aus neuen Quellen kommen.

Das Europäische Parlament geht in den Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt auf Konfrontationskurs zu Nettozahlerstaaten wie Deutschland. Die Abgeordneten sprachen sich in Straßburg mehrheitlich für einen Gemeinschaftshaushalt aus, der noch einmal zehn Prozent mehr Geld umfassen würde als von der EU-Kommission vorgeschlagen.

Bereits den Entwurf der Kommission hatten die Bundesregierung und Länder wie die Niederlande als inakzeptabel zurückgewiesen. Ein Diplomat aus einem Nettozahlerland kritisierte: «Statt sich den finanzpolitischen Realitäten zu stellen, greift das Europäische Parlament zu einer Art finanzpolitischem Wunschdenken.» Nettozahlerstaaten sind Länder, die mehr Geld in den EU-Haushalt einzahlen, als sie daraus zurückbekommen.

Als neue Einnahmequelle sprechen sich die Abgeordneten unter anderem für eine Abgabe auf digitale Dienstleistung von Konzernen wie Google und Amazon aus.

Der EU-Haushalt ist eines der politisch sensibelsten Themen in Brüssel. Er wird für sieben Jahre festgelegt, aktuell wird über das Budget für 2028 bis 2034 verhandelt. Die Europäische Kommission schlägt inflationsbereinigt (zu Preisen von 2025) rund 1,76 Billionen Euro vor, die für verschiedene EU-Vorhaben genutzt werden sollen - etwa Verteidigungsbeschaffung, Agrarpolitik, Strukturförderung oder auch das Austauschprogramm Erasmus.


Fünf Verletzte nach Schüssen in Athen - Täter gefasst

ATHEN: Nach Schüssen in Athen sind fünf Menschen verletzt. Die Polizei vermutet einen Streit um die Rente als Auslöser. Der mutmaßliche Täter wurde in Patras festgenommen.

In Athen hat ein bewaffneter Mann mit einem Jagdgewehr in einem Gebäude der griechischen Sozialversicherung das Feuer eröffnet und dabei einen Mitarbeiter am Bein verletzt. Kurz darauf soll derselbe mutmaßliche Täter in einem Gerichtsgebäude erneut geschossen und vier weitere Menschen leicht verletzt haben. Der 89-Jährige wurde wenige Stunden später in der westgriechischen Hafenstadt Patras festgenommen, berichtete der griechische Rundfunk.

Augenzeugen beschrieben den Mann als verwirrt. Er soll in den vergangenen Jahren psychiatrisch behandelt worden sein, hieß es aus Polizeiquellen. Alle Verletzten seien außer Lebensgefahr, teilte der Rettungsdienst mit. Nach ersten Informationen des griechischen Rundfunks könnte ein Streit mit den Behörden um die Rente der Auslöser des Zwischenfalls gewesen sein.


Maltas Premier ruft vorgezogene Neuwahl aus

VALLETTA: Maltas Regierungschef Abela zieht die Parlamentswahl auf den 30. Mai vor. Trotz guter Umfragen steht Labour unter Druck.

Maltas Ministerpräsident Robert Abela hat die eigentlich für Anfang kommenden Jahres erwartete Parlamentswahl auf den 30. Mai vorgezogen. Der Chef der sozialdemokratischen Regierungspartei Labour (MLP) gab den Termin der Parlamentswahl in einer Fernsehansprache bekannt. Spekulationen über eine vorgezogene Neuwahl gab es bereits seit Wochen.

Die Wahl findet damit etwas mehr als vier Jahre nach Beginn der fünfjährigen Amtszeit der Labour-Regierung statt. Abela (48) führte seine Partei 2022 zu ihrem bislang größten Wahlsieg und gewann damals mit fast 40.000 Stimmen Vorsprung. Bei der Europawahl 2024 siegte Labour allerdings nur noch mit einem Vorsprung von etwa 8.000 Stimmen.

In seiner kurzen Ansprache verwies der Regierungschef des kleinsten EU-Landes auf die globale Energiekrise, die durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde. Abela versicherte, dass seine künftige Regierung einen langfristigen Plan habe, um Stabilität bei Strom-, Wasser- und Treibstoffpreisen zu gewährleisten.

Umfragen sehen Abelas Labour-Partei vor der konservativen Nationalist Party (PN) von Oppositionsführer Alex Borg (30). Borg wurde erst vor sechs Monaten zum Vorsitzenden seiner Partei gewählt, der auch die EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola angehört. Der Wahlkampf dürfte vor allem von innenpolitischen Themen angesichts der Weltlage dominiert werden.


Neun Jahre Flucht: Mann wegen versuchten Mordes festgenommen

KÜSSABERG: Zwei Mordanschläge, neun Jahre untergetaucht: An der Grenze zwischen der Schweiz und Baden-Württemberg endet die Flucht eines 42-Jährigen.

Ein seit neun Jahren international gesuchter Straftäter ist in Küssaberg (Landkreis Waldshut) an der Grenze zur Schweiz festgenommen worden. Der 42-Jährige wird seit 2017 von der Republik Moldau wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes gesucht, wie die Bundespolizei mitteilte. Er steht demnach im Verdacht zwei Mordanschläge verübt zu haben. Am Sonntag kontrollierten die Beamten den Mann und bemerkten den offenen Haftbefehl. Sie nahmen ihn fest und führten ihn einem Haftrichter vor. Der 42-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Eine mögliche Auslieferung wird nun geprüft.


Überschwemmungen zum Auftakt der Flutsaison

PEKING: Hüfthohes Wasser auf den Straßen, über 200 Menschen evakuiert: Starke Regenfälle setzen in der südchinesischen Region Guangxi zum Start der Flutsaison Wohngebiete unter Wasser.

Zum Beginn der Hochwassersaison in China haben schwere Regenfälle in der südchinesischen Region Guangxi Straßen und Wohngebiete überflutet. Besonders betroffen war die Stadt Qinzhou, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Dort standen mehrere Straßenzüge unter Wasser. Autos wurden überflutet, Bewohner mussten aus betroffenen Häusern und von überfluteten Straßen in Sicherheit gebracht werden.

Viel Regen in den Sommermonaten

Rettungskräfte brachten nach Berichten chinesischer Staatsmedien über 200 Menschen in Sicherheit. In Teilen Qinzhous fielen demnach innerhalb kurzer Zeit extreme Regenmengen. In einzelnen Stadtgebieten stand das Wasser hüfthoch, auf Hauptstraßen mehr als einen Meter. Berichte über Todesopfer lagen zunächst nicht vor.

China befindet sich seit Anfang April offiziell in der Hochwassersaison. In Südchina dauert diese gewöhnlich von April bis Oktober. Besonders kritisch sind vielerorts die Sommermonate, wenn Monsunregen, Taifune und bereits gesättigte Böden das Risiko von Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturzfluten erhöhen.

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