400 Menschen bei Brand in Sicherheit gebracht
DRAMMEN: Auch über Nacht wütet in einem norwegischen Wohngebiet ein heftiger Brand. Am Samstagmorgen kann die Feuerwehr leichte Entwarnung geben.
Bei einem Großbrand im norwegischen Krokstadelva südwestlich der Hauptstadt Oslo sind mehr als 100 Wohneinheiten zerstört worden. Am Samstagmorgen teilte die Feuerwehr der Region mit, die Brände seien unter Kontrolle, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren 400 Menschen vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden. Berichte über schwer verletzte Menschen gab es zunächst nicht.
US-Botschafter sorgt mit Megajacht auch in Venedig für Ärger
VENEDIG: Tilman Fertitta ist Milliardär, Trump-Vertrauter und auch noch Diplomat. Mit seiner riesigen Jacht macht er nun Zwischenstopp in der Lagunenstadt. Das gefällt nicht jedem.
Auf Italien-Tour mit seiner Megajacht hat sich der dortige US-Botschafter Tilman Fertitta nun auch in Venedig Ärger eingehandelt. Mehrere Hundert Menschen protestierten dagegen, dass der Milliardär und Vertraute von US-Präsident Donald Trump mit seinem Schiff «Boardwalk» in der Lagunenstadt vor Anker ging. Die Polizei riegelte in der Nähe des Markusplatzes auf dem Wasser und an Land den Zugang zu der 117 Meter langen Jacht ab. Dabei kam es auch zu kleineren Krawallen.
Zugleich zog das riesige Schiff zahlreiche Schaulustige an, Einheimische wie Touristen. Es ist keine Seltenheit, dass vor der weltbekannten Kulisse die Besitzer solcher Megajachten ihren Reichtum zur Schau stellen. Ähnliche Szenen hatte es vergangenes Jahr auch bei der Hochzeit von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegeben. An diesem Wochenende findet in Venedig im Rahmen eines Stadtfestes ein großes Feuerwerk statt.
Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als elf Milliarden US-Dollar (etwa 10 Milliarden Euro) gehört Fertitta zu den reichsten Amerikanern überhaupt. Ihm gehört auch die Basketballmannschaft Houston Rockets. Seine Italien-Tour bezeichnet er als «Küstendiplomatie» aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung der USA. Dabei kam es auch auf früheren Stationen bereits zu Protesten. Nach Venedig geht es weiter nach Triest.