Neues aus dem Ausland am Donnerstag

Die untergehende Sonne wirft goldenes Licht über die Skyline von Johannesburg – mit dem markanten Ponte Tower und den umliegenden Wohn- und Geschäftshäusern. Foto: Unsplash/Simon Hurry
Die untergehende Sonne wirft goldenes Licht über die Skyline von Johannesburg – mit dem markanten Ponte Tower und den umliegenden Wohn- und Geschäftshäusern. Foto: Unsplash/Simon Hurry

Bootunfälle mit über 500 Flüchtlingen vor Myanmar befürchtet

GENF: Nach dem Start von zwei Flüchtlingsbooten aus Myanmar fehlt von mehr als 500 Menschen jede Spur. UN-Organisationen fürchten eine verheerende Tragödie.

Zwei UN-Organisationen haben wegen einer möglichen Bootskatastrophe in Südostasien mit mehr als 500 Flüchtlingen an Bord Alarm geschlagen. Zwei Boote sollen in den vergangenen Tagen von der Küste Myanmars abgelegt haben. Ein Boot mit rund 250 Menschen an Bord soll nach vorläufigen Berichten am 8. Juli gesunken sein, zu einem zweiten mit etwa 280 Menschen sei kurz nach dem Start der Kontakt abgebrochen, teilten die UN-Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) mit.

Die Flüchtlinge seien in Myanmar gestartet, an Bord seien überwiegend Rohingya gewesen, also Angehörige der muslimischen Minderheit, die im mehrheitlich buddhistischen Myanmar seit Jahrzehnten drangsaliert wird. Darunter sollen auch Menschen aus dem riesigen Flüchtlingslager in Cox's Bazar in Bangladesch gewesen sein. Die Menschen sehen dort teils nach Jahren in beengten Verhältnissen keine Zukunftsperspektive mehr.

«Auch wenn die Vorfälle und die Opferzahlen noch nicht offiziell bestätigt wurden, sind das UNHCR und die IOM zutiefst besorgt über den möglicherweise verheerenden Verlust an Menschenleben», teilten die Organisationen mit.


Elf Menschen sterben bei Brand in Waisenhaus

ALGIER: Am frühen Morgen wurde in einem Waisenhaus in Algerien ein Brand gemeldet. Auch Stunden später sind Einsatzkräfte noch im Einsatz.

In Algerien sind bei einem Brand in einem Waisenhaus nach Angaben des Zivilschutzes elf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 20 weitere Personen hätten unterschiedliche Brandverletzungen erlitten, teilte der Sprecher des algerischen Zivilschutzes, Karim Ben Fahsi, mit. Der Brand sei in einem Vorort der Hauptstadt Algier ausgebrochen, hieß es.

Die Löscharbeiten und Evakuierungen dauerten weiter an. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden und werden dort medizinisch versorgt.

Zur Ursache des Feuers lagen zunächst keine Angaben vor. Der algerische Zivilschutz hatte den Ausbruch des Brandes am frühen Morgen gemeldet. Die Einsatzkräfte seien noch immer vor Ort im Einsatz.

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