Nahostkrise: Geschehen am Samstag

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Libanesische Armee meldet tödlichen Angriff auf Soldaten

BEIRUT/TEL AVIV: Die libanesische Armee zählt nicht als Kriegspartei. Dennoch trifft der Konflikt zwischen Israel und Hisbollah zunehmend auch ihre Soldaten.

Bei einem israelischen Angriff auf ein Militärfahrzeug im Südlibanon sind nach Angaben der libanesischen Armee zwei Offiziere und ein Soldat getötet worden. Der Angriff ereignete sich auf der Straße von Kafr Tibnit nach Charbital in der Region Nabatija.

Die Armee erklärte auf X zudem, Israel greife anhaltend den Libanon und seine Bevölkerung an. Dies ziele darauf ab, alle Bemühungen um eine Lösung zu vereiteln, die eine Wiederherstellung der Stabilität, einen umfassenden Waffenstillstand und den Rückzug Israels aus den besetzten libanesischen Gebieten ermöglicht.

Eine Stellungnahme der israelischen Armee zu dem Vorfall lag zunächst nicht vor.

Die libanesische Armee ist in dem Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz keine aktive Kriegspartei und verhält sich neutral.


Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf

TEL AVIV/BEIRUT: Die Lage im Südlibanon bleibt angespannt. Israel ordnet Evakuierungen an und meldet Drohnenangriffe der Hisbollah-Miliz.

Die israelische Armee hat alle Einwohner von fünf Ortschaften und Dörfern im Südlibanon zur sofortigen Evakuierung aufgefordert. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte auf X, die Bewohner sollten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit unverzüglich verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern, deren Einrichtungen und Kampfmitteln aufhalte, bringe sein Leben in Gefahr.

Der Armeesprecher begründete den Evakuierungsbefehl auf X mit Verstößen der libanesischen Hisbollah-Miliz gegen die Waffenruhe. Hisbollah-Chef Naim Kassim hatte die Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel abgelehnt.

Der Sahrani-Fluss ist rund 30 Kilometer lang. Er entspringt im Libanongebirge und mündet etwa sieben Kilometer südlich der historischen Hafenstadt Sidon ins Mittelmeer.

Die israelische Armee hatte vor den Evakuierungsbefehlen über mehrere Drohnenangriffe der Hisbollah auf Nordisrael sowie israelische Soldaten im Südlibanon berichtet.

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