Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Foto: Twitter/@albaberlin
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76:75-Zittersieg von Alba Berlin gegen Villeurbanne

BERLIN: Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat in der Euroleague in fast letzter Sekunde seinen zweiten Sieg geholt. Am Mittwochabend gewannen die Berliner in heimischer Halle ohne Zuschauer gegen den französischen Club Asvel Villeurbanne nach einem tollen Schlussspurt noch mit 76:75 (36:43). Damit verlässt Alba den letzten Tabellenplatz. Bester Berliner Werfer war Luke Sikma mit 16 Punkten. 2,4 Sekunden vor dem Ende traf Peyton Siva mit einem Drei-Punkt-Wurf zum Sieg.


Eishockey-WM 2021 weiter geplant - Zweifel an Belarus als Gastgeber

ZÜRICH: Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2021 mit der deutschen Männer-Nationalmannschaft soll trotz der Coronavirus-Krise wie geplant stattfinden - Belarus als Co-Gastgeber scheint jedoch in Frage zu stehen. «Unter normalen Umständen wäre es unrealistisch, dass Belarus und Lettland in der Lage sind, gemeinsam eine WM durchführen zu können», sagte IIHF-Präsident René Fasel. Das Turnier ist vom 21. Mai bis 6. Juni geplant. Nach einem Expertenbericht wächst die Skepsis vor allem am Umgang mit der Coronavirus-Pandemie in Belarus. Lettland und Belarus hatten sich gemeinsam beworben und knapp vor Finnland den Zuschlag erhalten.


Corona-Fall: Frauen-Bundesliga-Partie Bayern gegen Bayer abgesagt

MÜNCHEN: Die Partie zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen in der Frauen-Bundesliga ist wegen eines positiven Coronatests bei einer Spielerin aus Leverkusen abgesagt worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Mittwochabend mit. Wann die für diesen Sonntag angesetzte Begegnung nachgeholt wird, ist noch offen. Laut Mitteilung muss «die komplette Mannschaft inklusive Trainer- und Betreuerstab in einer vom zuständigen Gesundheitsamt verordneten zweiwöchigen häuslichen Quarantäne bleiben».


Erster Sieg für Alexander Zverev bei ATP Finals in London

LONDON: Alexander Zverev hat bei den ATP Finals in London seinen ersten Sieg erreicht und damit seine Chance auf den Einzug ins Halbfinale gewahrt. Die deutsche Nummer eins gewann am Mittwoch gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 6:3, 4:6, 6:3 und rehabilitierte sich damit für die schwache Leistung bei der Auftaktniederlage gegen den Russen Daniil Medwedew. Nach 2:11 Stunden nutzte Zverev seinen ersten Matchball. Im letzten Gruppenspiel trifft Zverev nun am Freitag auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien.


Belgien und Italien sichern sich Finaleinzug in Nations League

BERLIN: Italien und der WM-Dritte Belgien haben sich am letzten Gruppenspieltag der Nations League den Einzug ins Finalturnier gesichert. Die Belgier um Kevin de Bruyne und Doppeltorschütze Romelu Lukaku besiegten am Mittwochabend Dänemark mit 4:2 (1:1). Italien gewann gegen Bosnien-Herzegowina mit zwei Traumtoren 2:0 (1:0). Zuvor hatten sich schon Frankreich und Spanien nach dem 6:0 gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft für die Endrunde kommenden Oktober qualifiziert.


Ex-Nationalspieler Thon: Rangnick potenzieller Löw-Nachfolger

BERLIN: Der frühere Fußball-Nationalspieler Olaf Thon hat sich nach der 0:6-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft in Spanien kritisch über Bundestrainer Joachim Löw geäußert. «Wenn man so verhalten beginnt, dann ist das ganz, ganz schlecht. Ich habe selbst so ein Spiel noch nie gesehen. Das hat sich seit 2018 abgezeichnet», sagte der 54-Jährige in einem RTL/ntv-Interview. «Bei allem Dank an den Weltmeistertrainer: Ich glaube, die Tage sind gezählt.» Zu einem möglichen Nachfolgekandidaten für den Job des Bundestrainers sagte Thon am Mittwoch: «Es wird mit Sicherheit nicht Jürgen Klopp oder Hansi Flick sein, sondern ich kann mir nur Ralf Rangnick als potenziellen Nachfolger vorstellen.»


Umfrage: Zwei Drittel der Fußballfans sind für Löw-Rücktritt

BERLIN: Nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien ist der Großteil der Fußballfans in Deutschland für einen Rücktritt von Bundestrainer Joachim Löw. 66 Prozent der Fußballinteressierten sprachen sich am Mittwoch in einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv für einen Löw-Rücktritt aus. Unter allen Bundesbürgern ist fast jeder Zweite für einen solchen Schritt des Bundestrainers. Als Wunschkandidat für den Trainerposten gilt vielen Befragten Liverpool-Trainer Jürgen Klopp: Er wurde von 62 Prozent derjenigen, die sich für einen Löw-Rücktritt aussprachen, als geeigneter Nachfolger genannt.


Remis reicht Norwegern nicht: Österreich steigt in A-Liga auf

WIEN: Ohne BVB-Jungstar Erling Haaland haben Norwegens Fußballer nach der Niederlage am Grünen Tisch auch den Gruppensieg und damit den Aufstieg in die A-Liga der Nations League verpasst. Die B-Mannschaft der Nordeuropäer schaffte am Mittwochabend im Wiener Ernst-Happel-Stadion zwar ein verdientes 1:1 (0:0), das reichte aber in der Endabrechnung nicht. Vor leeren Rängen gingen die Gäste durch Ghayas Zahid in der 61. Minute in Führung, doch Adrian Grbic traf in der Nachspielzeit (90.+4) noch für die ÖFB-Mannschaft von Trainer Franco Foda.

Selbst ein 1:0 hätte den Norwegern in der B1-Gruppe nichts genutzt, da sie Anfang September das Heimspiel gegen Österreich mit 1:2 verloren hatten.

Wenige Stunden zuvor hatte die UEFA mitgeteilt, dass die aus Corona-Gründen abgesagte Partie gegen Rumänien für Norwegen als 0:3-Niederlage gewertet wird. Angesichts des positiven Falls bei den Norwegern und der Absage durch den norwegischen Fußballverband habe das Spiel am vergangenen Sonntag nicht wie geplant in Bukarest stattfinden können.

Grund für Norwegens Absage war ein Corona-Fall in den eigenen Reihen. Wegen des positiven Tests von Außenverteidiger Omar Elabdellaoui hatten die nationalen Gesundheitsbehörden verlangt, dass die gesamte Mannschaft für zehn Tage in Quarantäne geht. Norwegen prüft, ob Berufung gegen das Urteil eingelegt wird.


Kölner Haie dürfen dank Podolski auf Teilnahme an DEL-Saison hoffen

KÖLN: Die Kölner Haie sind der Teilnahme an der neuen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) dank der Unterstützung von Fußball-Weltmeister Lukas Podolski einen Schritt näher gekommen. Wie der achtmalige deutsche Meister am Mittwoch mitteilte, sind bereits mehr als 100.000 symbolische Eintrittskarten verkauft worden. Damit habe der Club «einen wichtigen Baustein geschaffen», um in die DEL-Saison 2020/2021 zu starten, hieß es in einer Club-Mitteilung. Einen Anteil am Erfolg der Aktion hatte auch Fußball-Idol Podolski mit seiner Wette, nach der er Haie-Spieler werde, wenn die Marke von 100.000 verkauften Tickets geknackt werde.


Nächstes Spiel in der Handball-Bundesliga fällt aus

MANNHEIM: Nach den positiven Corona-Fällen in der Handball-Nationalmannschaft fällt nun auch das Bundesliga-Spiel der Rhein-Neckar Löwen bei GWD Minden aus. Die ursprünglich für den kommenden Samstag angesetzte Partie soll verlegt werden, wie die Löwen am Mittwoch mitteilten. Nach einer Corona-Infektion von Mindens Nationalspieler Juri Knorr befindet sich das gesamte GWD-Team weiterhin in Quarantäne. Dem 20-Jährigen soll es aber mittlerweile besser gehen.


Deutsche Judokas wollen bei EM in Prag mindestens zwei Medaillen

PRAG: Die deutschen Judokas streben bei der am Donnerstag beginnenden Europameisterschaft in Prag mindestens zwei Medaillen an. «Ziel ist, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen mindestens jeweils eine Medaille zu holen», sagte der Sportdirektor des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Hartmut Paulat, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. «Noch wichtiger als das Ergebnis ist uns aber die Erfahrung, die wir bei unserem ersten großen Wettkampf seit Februar sammeln werden», sagte Paulat. «Es geht darum, wieder in einen Rhythmus zu kommen - so schwierig die Bedingungen auch sind.»


Tokio-Organisatoren wollen Aufenthalt im Athleten-Dorf beschränken

TOKIO: Aus Sorge vor Corona-Fällen im olympischen Dorf wollen die Organisatoren der auf 2021 verlegten Tokio-Spiele Athleten dort nur einen möglichst kurzen Aufenthalt erlauben. «Wir wollen nicht die Zahl der Sportler senken, aber wir müssen sicherstellen, dass das Dorf der sicherste Ort in Tokio ist», sagte John Coates, der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees, am Mittwoch zum Abschluss von dreitägigen Beratungen in Tokio. Daher sollen die Athleten vier bis fünf Tage vor Beginn ihrer Wettkämpfe ins olympische Dorf einziehen und bereits ein bis zwei Tage nach Abschluss ihrer Disziplinen wieder nach Hause reisen.


Uwe Seeler über Krankenhaus-Aufenthalt: Dachte, es sei Feierabend

HAMBURG: HSV-Idol Uwe Seeler hatte bei seinem am Wochenende erlittenen Schwächeanfall Angst um sein Leben: «Ich dachte schon, jetzt ist für mich Feierabend. Neben Problemen mit der Luft hatte ich Schmerzen in der Herz-Gegend. Da kommen einem schon komische Gedanken. Das war nicht schön», sagte der 84-Jährige der «Bild» (Mittwoch). Der Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Hamburger Ehrenbürger war am Sonntag in ein Krankenhaus eingeliefert worden, dass er am Dienstag wieder verlassen durfte.


Kuntz wünscht weniger Hype um Moukoko: «In Ruhe entwickeln lassen»

BRAUNSCHWEIG: U21-Trainer Stefan Kuntz hat im wachsenden Hype um Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko einen maßvollen Umgang angemahnt. «Er trainiert bei Borussia Dortmund in der ersten Mannschaft, ist ein unglaubliches Talent, aber wir sollten den Jungen sich in Ruhe entwickeln lassen», sagte Kuntz. Auch der schon dreimal in der U21 eingesetzte Florian Wirtz (17) solle sich nach Wünschen von Kuntz in Ruhe entwickeln können.


DFB-Präsident Keller will Löws Umbruchkurs fortsetzen

MÜNCHEN: DFB-Präsident Fritz Keller will den mit Joachim Löw eingeschlagenen Umbruchkurs der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auch nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien fortsetzen. Das erklärte der 63-Jährige am Mittwoch in einer Stellungnahme auf der Verbandsseite, in der er den Bundestrainer allerdings nicht namentlich erwähnte. «Wir haben in Sevilla einen schwarzen Abend erlebt, der wehgetan hat. Den Zuschauern zu Hause, mir, dem Trainer, den Spielern. Ich war nach Abpfiff in der Kabine und habe die maßlose Enttäuschung aller gespürt. Aber auch den Willen, diesen Eindruck zu korrigieren», äußerte Keller nach der Rückkehr aus Spanien.


Löw bleibt nach Debakel in Spanien Fußball-Bundestrainer

MÜNCHEN: Joachim Löw bleibt auch nach dem 0:6-Debakel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Spanien Bundestrainer. Dies wurde bei einem Gespräch zwischen DFB-Präsident Fritz Keller, DFB-Direktor Oliver Bierhoff und dem 60 Jahre alten Löw nach der Rückkehr aus Sevilla am Mittwoch am Münchner Flughafen vereinbart, wie die Deutsche Presse-Agentur aus zuverlässiger Quelle erfuhr. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet. Ein Rücktritt oder eine Entlassung Löws ist demnach kein Thema.


Russischer Biathlet Ustjugow geht gegen Doping-Urteil vor

MOSKAU: Der russische Biathlet Jewgeni Ustjugow hat nach dem beim Internationalen Sportgerichtshof Cas bestätigten Doping-Urteil des Biathlon-Weltverbandes IBU Einspruch eingelegt. Der 35-Jährige fordere vom Cas eine Aufhebung der Entscheidung seiner eigenen Anti-Doping-Division (ADD), sagte Ustjugows Anwalt Alexej Panitsch der Staatsagentur Tass am Mittwoch. In seiner Beschwerde vom 13. November kritisiert Ustjugow demnach, dass die ADD als Organ des Cas keine juristischen Vollmachten habe, um solche Urteile zu bestätigen.


Schumachers «Keep Fighting»-Initiative spendet 5000 Helme

PARIS: Die von Michael Schumacher inspirierte «Keep Fighting Foundation» arbeitet künftig mit einer Initiative des Motorsport-Weltverbandes FIA zusammen. Die Stiftung des deutschen Formel-1-Rekordweltmeisters wird erster Partner der FIA-Initiative für erschwingliche und sichere Helme. Als solche wird die «Keep Fighting Foundation» nach Angaben vom Mittwoch die Produktion von 5000 Helmen finanzieren. Diese sollen Anfang 2021 kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem besonderen Anlass wurde auch ein spezielles Design entwickelt, das an das Drachen-Logo von Schumachers Stiftung angelehnt ist.

Die FIA um Verbandspräsident Jean Todt ist im Kampf um Straßensicherheit aktiv, im konkreten Fall geht es um Motorrad-Helme.

Schumacher lebt seit einem Skiunfall Ende 2013 in den französischen Alpen völlig abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Der Kerpener hatte sich damals ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Nach einem tagelangen Kampf ums Überleben und wochenlangem Koma befindet er sich weiter in der Rehabilitation. Details über seinen Zustand gibt es nicht.


RB Leipzigs Hwang positiv getestet: Stürmer in häuslicher Quarantäne

LEIPZIG: Stürmer Hee-chan Hwang von RB Leipzig ist nach seiner Rückkehr von der südkoreanischen Nationalmannschaft positiv auf das Corona-Virus getestet worden. «Er geht nun direkt in häusliche Quarantäne außerhalb des RBL-Trainingszentrums und wird in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weiter engmaschig getestet», teilte der Verein per Twitter am Mittwoch mit.

Hwang hatte hat beim 2:1-Sieg seiner Nationalmannschaft gegen Katar ein Tor erzielt. Der 24-Jährige traf am Dienstag im österreichischen Maria Enzersdorf bereits nach 16 Sekunden und erzielte damit das schnellste südkoreanische Tor der Länderspiel-Historie. Eine Viertelstunde vor dem Ende wurde er ausgewechselt.

Die Austragung der Partie war wegen eines Corona-Ausbruchs in der Mannschaft der Südkoreaner zunächst fraglich. Das Team wurde nach dem Bekanntwerden mehrerer positiver Befunde vorübergehend isoliert und durfte das Mannschaftshotel in Wien nur noch zu den Trainingseinheiten verlassen.


Daimler-Boss Källenius: «Wir verlassen die Formel 1 nicht»

STUTTGART: Daimler-Chef Ola Källenius (51) hat erneut Gerüchte über einen vorzeitigen Formel-1-Ausstieg von Mercedes zurückgewiesen. «Wir verlassen die Formel 1 nicht. Nur weil Bayern München einige Meistertitel gewonnen hat, hören die auch nicht auf», versicherte der Schwede am Mittwoch beim digitalen Kongress von «Auto, Motor und Sport» in Stuttgart.

Mercedes hat erst am Sonntag beim Grand Prix der Türkei die siebte Fahrer-WM von Lewis Hamilton feiern können. In der Teamwertung war der deutsche Autobauer sogar siebenmal nacheinander erfolgreich. Die Formel 1 ist dem Daimler-Boss zufolge für Mercedes technologisch wichtig. «In der Formel 1 können wir die Hybridtechnologie und neue Kraftstoffe erproben», sagte Källenius. «Wir bleiben dabei.»


Vettel über Formel-1-Zukunft: «Mit 40 möchte ich nicht mehr fahren»

HAMBURG: Sebastian Vettel will noch einige Jahre in der Formel 1 aktiv sein. «Ich bin jetzt 33, mit 40 möchte ich nicht mehr fahren. Also alles so zwischen drei und sieben Jahren könnte realistisch sein», sagte der Ferrari-Pilot der Wochenzeitung «Die Zeit» in einem Interview (Donnerstag). Vettel muss Ferrari ohne den angestrebten WM-Titel nach sechs Jahren zum Ende dieser Saison verlassen und wechselt zu Aston Martin.


Handball-Bundesliga ließ über Saison-Unterbrechung abstimmen

KÖLN: Angesichts der Verschärfung der Corona-Situation hat die Handball-Bundesliga (HBL) erst kürzlich über eine Unterbrechung der Saison nachgedacht. «Das war ein Thema. Insbesondere vor dem letzten Spieltag. Da haben wir darüber diskutiert, ob eine Auszeit sinnvoll sein kann», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann im Interview der «Rheinpfalz» (Mittwoch). «In enger Abstimmung mit den Clubs haben wir uns mit deutlicher Mehrheit für die Fortsetzung entschieden.»


Ex-Bundestrainer Schuster wird Skisprung-Experte bei Eurosport

MÜNCHEN: Der langjährige Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster wird Co-Kommentator und Experte beim Fernsehsender Eurosport. Schuster soll bei der Vierschanzentournee, der nordischen Ski-WM 2021 und bei ausgewählten Weltcups das sportliche Geschehen an der Schanze analysieren. Der 51-Jährige hatte die deutschen Skispringer von 2008 bis 2019 betreut und mit Severin Freund, Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler und Co. zahlreiche Erfolge gefeiert. Er soll gemeinsam mit dem früheren Top-Skispringer Martin Schmitt vor der Kamera stehen.


Positiver Corona-Test: Wolfsburgs Pongracic infiziert

WOLFSBURG: Wolfsburgs Innenverteidiger Marin Pongracic ist bei der kroatischen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 23-Jährige sei am Dienstagabend zurückgekehrt und befinde sich in Wolfsburg in Quarantäne, teilte der Fußball-Bundesligist am Mittwoch mit. Im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) müssen die Niedersachsen somit auf Pongracic verzichten. Der Abwehrspieler war für Kroatien zuletzt beim 3:3 in der Türkei und beim 1:2 in Schweden zum Einsatz gekommen.


Nächster Corona-Fall bei Hoffenheim: Adamyan positiv getestet

ZUZENHAUSEN: Die TSG 1899 Hoffenheim hat ihren nächsten Corona-Fall. Stürmer Sargis Adamyan wurde auf seiner Länderspielreise mit Armenien positiv getestet, wie der Fußball-Bundesligist am Mittwochmorgen mitteilte. Neben Adamyan, der zuletzt drei Tore am Stück für die TSG erzielt hatte, sind nach Angaben des armenischen Verbands weitere Spieler und Mitglieder aus dem Trainerstab mit dem Coronavirus infiziert. Die Kraichgauer sind in dieser Spielzeit bisher der von der Pandemie mit Abstand am meisten gebeutelte Bundesligist.


Matthäus: Löw sollte nach der EM aufhören - so oder so

BERLIN: Lothar Matthäus hält nichts vom von einem Trainerwechsel vor der ins nächste Jahr verlegten Fußball-Europameisterschaft. «Vor dem Turnier würde ich nichts ändern», sagte Matthäus am Mittwoch bei Sky Sport News. Allerdings sollte für den 59-Jährigen die Löw-Zeit als Bundestrainer nach der EM ablaufen. «Wenn es schlecht läuft, ist er nicht mehr zu halten. Wenn es super laufen sollte, dann würde ich an seiner Stelle darüber nachdenken, mit einem großen Erfolg aufzuhören», sagte Matthäus.


Nur 7,34 Millionen sehen hohe Niederlage der Nationalmannschaft

BERLIN: Die TV-Quote bei Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleibt weiter unter dem Niveau vergangener Jahre. Nur 7,34 Millionen sahen am Dienstagabend die 0:6-Niederlage der DFB-Auswahl gegen Spanien in der ARD. Das entspricht nach Senderangaben einem Marktanteil von 24,1 Prozent. Trotz der im Vergleich zu früheren Jahren mäßigen TV-Quote war die Übertragung der höchsten Niederlage seit 1931 die am meisten gesehene Sendung des Abends.


Ex-Bundestrainer Schuster wird Skisprung-Experte bei Eurosport

MÜNCHEN: Der langjährige Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster wird Co-Kommentator und Experte beim Fernsehsender Eurosport. Schuster soll bei der Vierschanzentournee, der nordischen Ski-WM 2021 und bei ausgewählten Weltcups das sportliche Geschehen an der Schanze analysieren. Der 51-Jährige hatte die deutschen Skispringer von 2008 bis 2019 betreut und mit Severin Freund, Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler und Co. zahlreiche Erfolge gefeiert. Er soll gemeinsam mit dem früheren Top-Skispringer Martin Schmitt vor der Kamera stehen.

«Ich möchte meine Beobachtungen und Sichtweisen aus der Trainerperspektive einbringen, die Leistungen der Springer fair bewerten und den Zuschauern die Details des Sports erläutern», wird Schuster in einer Mitteilung am Mittwoch zitiert. Der bisherige Eurosport-Experte Sven Hannawald arbeitet in Zukunft für die ARD.


DAZN geht mit zwei Kanälen ins klassische Fernsehen

BERLIN: Der kostenpflichtige Sport-Streamingdienst DAZN bietet jetzt auch zwei klassische TV-Kanäle an. In einem ersten Schritt sind die linearen Angebote über den Kabelanschluss von Vodafone zu buchen. Das gaben beide Unternehmen am Mittwoch bekannt. Im Jahres-Abonnement für 9,99 Euro im Monat ist laut Mitteilung neben den beiden neuen Fernseh-Kanälen auch der App-Zugang enthalten. Das neue Paket kombiniere «Streaming mit klassischem Fernsehen», sagte Vodafone-Geschäftsführer Andreas Laukenmann.


Neuer Vettel-Teamchef: Soll uns beibringen wie man vier WM-Titel holt

ISTANBUL: Der neue Teamchef von Sebastian Vettel erhofft sich einiges von der Verpflichtung des viermaligen Formel-1-Weltmeisters für die kommende Saison.

«Durch ihn werden wir lernen, dass in jedem noch so kleinen Detail die Chance liegt, sich zu verbessern», sagte Otmar Szafnauer der «Sport Bild» (Mittwoch). «Wir hoffen, dass er uns beibringt, was wir tun müssen, um wie er vier WM-Titel zu holen.» Das Team, das noch Racing Point heißt und in der kommenden Saison Aston Martin heißt, kann wohl ab Januar mit Vettel arbeiten. «Vorher steht er bei Ferrari unter Vertrag, und wir haben noch nicht gefragt, ob sie ihn für uns vielleicht eher rausrücken», sagte Szafnauer.


Deutsches Tennis-Doppel Krawietz/Mies träumt von Olympia

LONDON: Das deutsche Spitzen-Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies träumt von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio im kommenden Jahr. «Olympia ist das größte Sportereignis der Welt. Das wäre etwas ganz Besonderes», sagte Mies in London, wo die beiden French-Open-Sieger derzeit an den ATP Finals der besten Tennisprofis des Jahres teilnehmen. Mit einem Erfolg im letzten Gruppenspiel am Donnerstag gegen Rajeev Ram aus den USA und den Briten Joe Salisbury würden Krawietz und Mies als erstes deutsches Doppel bei den ATP Finals das Halbfinale erreichen.

Die Olympischen Spiele sollen vom 23. Juli bis 8. August 2021 in der japanischen Hauptstadt stattfinden, nachdem sie in diesem Simmer wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verlegt worden waren. «Ich habe als kleiner Junge alles bei Olympia geschaut, mir alle möglichen Sportarten angeschaut», sagte Krawietz. «Für uns würde ein Traum wahr werden», sagte Mies.


Ex-Skistar Vonn: Shiffrin nimmt mir den Rekord ohnehin bald ab

VAIL: Ex-Skistar Lindsey Vonn fragt sich eineinhalb Jahre nach ihrem Karriereende noch immer, was in ihrer Laufbahn ohne die Verletzungen möglich gewesen wäre.

«Was hätte ich noch erreichen können? Aber so ist es halt. Jetzt bin ich mir sicher, dass Mikaela Shiffrin schon sehr bald alle Rekorde brechen wird. Daher ist es am Ende egal, ob ich noch vier Siege mehr gehabt hätte», sagte die 36-Jahre alte Amerikanerin der «Sport Bild» (Mittwoch). Vonn kommt in ihrer Laufbahn auf 82 Siege im Weltcup, auf Rekordhalter Ingemar Stenmark aus Schweden fehlen ihr vier Erfolge. Die erst 25 Jahre alte Shiffrin kommt bereits auf 66 Siege.

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Norbert K. Leupi 18/11/2020 16:31
Es liegt .../ Herr Michael Meier
nicht nur am " Bundes-Jogi " , wenn die aus dem unerschöpflichen Pool von talentierten , gestandenen und überbezahlten Profis nichts liefern !
Michael Meier 18/11/2020 15:37
@ NKL
Sie hätten gegen Roger Federer spielen können. Nach der von Löw versauten WM hat jeder gesagt dass er weg muß und jetzt gibt´s die Quittung dafür dass der DFB ihn weitermachen ließ . Gut so !
Norbert K. Leupi 18/11/2020 14:52
Sportwelt
Kurz und bündig ! Spanien-Deutschland 6:0 ! Bei diesem Spiel mit einem " Tennisresultat " hatten die Spanier genau die Fähigkeiten , die im Moment gefragt waren um weiterzukommen ! " Felicidades " !