Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Corona-Fall in U19 von 1860 München: Nachwuchsteam in Quarantäne

MÜNCHEN: Nach einem Coronavirus-Fall befindet sich die U19-Mannschaft des TSV 1860 München in häuslicher Quarantäne. Dies teilte der Geschäftsführer des Fußball-Drittligisten, Günther Gorenzel, am Mittwoch mit. Nach dem ersten Corona-Fall eines Spielers der U19 sei das «komplette Nachwuchsteam» sofort aus dem Trainingsbetrieb genommen worden. Die Profis der «Löwen» bereiten sich dem Verein zufolge auf dem Trainingsgelände «konsequent von den anderen Teams und der Öffentlichkeit abgeschottet» vor.


FC Arsenal will 55 Jobs streichen - Empörte Fans kritisieren Özil

LONDON: Der Premier-League-Verein FC Arsenal will 55 Stellen im Club streichen. Das kündigte Arsenal am Mittwoch auf seiner Website an und begründete den geplanten Schritt mit finanziellen Auswirkungen der Coronakrise. In neue Spieler will der Rekord-Pokalsieger aber trotzdem weiter investieren. Das rief in sozialen Medien teils harsche Kritik hervor, die sich auch gegen den deutschen Ex-Nationalspieler und Arsenal-Profi Mesut Özil richtete. Die wichtigsten Einnahmequellen hätten sich «erheblich verringert», hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch.


Norbert Meier beendet Trainer-Karriere im Profifußball

BERLIN: Der frühere Düsseldorfer Aufstiegscoach Norbert Meier will nicht mehr im Profifußball als Trainer arbeiten. «Alles hat seine Zeit im Leben und ich bin dahinter gekommen, dass es für mich besser ist, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Das war's für mich», sagte der 61-Jährige dem Portal Liga-Zwei.de. Meier hatte zuletzt Anfang Februar 2019 beim Drittligisten KFC Uerdingen einen Trainerjob angenommen, nur wenige Wochen später erfolgte aber schon die Trennung. Er hatte einst die Fortuna zum Aufstieg in die 2. Bundesliga (2009) und zwei Jahre später ins Oberhaus geführt.


Inter Mailand im Europa-League-Viertelfinale - Vermutlich gegen Bayer

GELSENKIRCHEN: Bayer Leverkusen kann sich im Fall des Einzugs ins Europa-League-Viertelfinale auf ein Duell mit dem italienischen Spitzenclub Inter Mailand freuen. Die Italiener setzten sich am Mittwochabend im Achtelfinal-K.o.-Spiel in der Gelsenkirchener Veltins-Arena gegen den spanischen Club FC Getafe mit 2:0 (1:0) durch. Inter ging durch den belgischen Fußball-Nationalstürmer Romelu Lukaku in der 33. Spielminute in Führung. Der eingewechselte Christian Eriksen (83.) sorgte für die Entscheidung. Zuvor hatte Jorge Molina in der 76. Minute mit einen verschossenen Handelfmeter den möglichen Ausgleichstreffer für Getafe verpasst.


Radprofi Jakobsen nach heftigem Sturz offenbar in Lebensgefahr

KATTOWITZ: Der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen befindet sich nach dem heftigen Sturz bei der Polen-Rundfahrt offenbar in Lebensgefahr. Der 23-Jährige war am Mittwoch auf der ersten Etappe im Zielsprint bei hoher Geschwindigkeit von seinem Landsmann Dylan Groenewegen ins Absperrgitter gedrängt worden. Wie der Weltverband UCI am Abend mitteilte, sei der 23-Jährige in einem ernsten Zustand. Er soll schwere Kopfverletzungen erlitten haben und in ein künstliches Koma versetzt worden sein. «Der Zustand ist sehr ernst. Er ist in Lebensgefahr», erklärte Rennärztin Barbara Jerschina im polnischen Fernsehen Polsat.


Wolfsburg in der Europa League ausgeschieden - 0:3 gegen Donezk

KIEW: Der VfL Wolfsburg ist im Europa-League-Achtelfinale ausgeschieden und hat damit das Endrunden-Turnier verpasst. Die Niedersachsen verloren am Mittwoch im Rückspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk in Kiew 0:3 (0:0). Schon das Hinspiel hatte der VfL kurz vor der Corona-Pause 1:2 verloren. Neben den späten Toren von zweimal Junior Moraes (89. und 90.+3) sowie Manor Solomon (90.+1) gab es noch zwei Platzverweise. Schachtjors David Chotscholawa (68./Rot) und Wolfsburgs John Anthony Brooks (70./Gelb-Rot) mussten binnen kurzer Zeit vom Rasen.


Vettel sucht Ausweg aus Pleiteserie: «Irgendwas muss sein»

SILVERSTONE: Nach seinem Debakelstart in diese Formel-1-Saison macht sich bei Sebastian Vettel Ratlosigkeit breit. «Es geht ja nicht, dass alles über Nacht rückwärts läuft», meinte der viermalige Weltmeister nach dem ersten von zwei Grand Prix auf dem Silverstone Circuit in England. «Irgendwas muss sein.» Der 32-Jährige fühlt sich nach eigenen Angaben in seinem Ferrari «überhaupt nicht wohl». Nach vier Rennen hat Vettel nur zehn Zähler auf seinem Konto und liegt damit nur auf Rang 13 der Fahrerwertung.

Man müsse nun ein «bisschen aufarbeiten und hoffen», dass es wieder «besser wird», kommentierte Vettel. Der Heppenheimer muss Ferrari am Ende dieser Saison verlassen. Seine Formel-1-Zukunft ist weiter offen. Mit dem Grand Prix am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) feiert die Formel 1 in Silverstone 70. Jubiläum: Auf dem ehemaligen Flugplatz im Nordwesten von London fuhr die Königsklasse des Motorsports am 13. Mai 1950 ihren allerersten WM-Lauf.


Indy 500 wegen Corona-Pandemie ohne Fans

INDIANAPOLIS: Das legendäre Autorennen Indy 500 findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie am 23.

August komplett ohne Zuschauer statt. Das teilten die Veranstalter «mit großem Bedauern» am Dienstag mit. Ursprünglich war die Zulassung von einem Viertel der bislang weit über 100.000 Zuschauer geplant gewesen. Die jüngste Verbreitung von Sars-CoV-2 lasse dies aber nicht zu. Das 500-Meilen-Rennen, das seit 1911 ausgerichtet wird, war bereits im März vom 24. Mai in den August verlegt worden. Beim US-Pendant zur Formel 1 geht unter anderem der Spanier Fernando Alonso an den Start, der ab 2021 wieder in der Königsklasse des Motorsports für Renault fahren wird.


Hülkenberg wartet auf Einsatzentscheidung: «Bin temporärer Gast»

SILVERSTONE: Nico Hülkenberg muss weiter auf eine Entscheidung über einen erneuten Einsatz als Formel-1-Ersatzfahrer bei Racing Point warten. Er glaube, dass «die finale Antwort» am Donnerstag kommen werde, sagte der Rheinländer RTL/ntv im Interview. «Bis dahin müssen wir uns noch gedulden. Ich glaube, das Team geht schon schwer davon aus. Aber wie gesagt: Richtig bestätigt kriegen wir es dann erst am Donnerstag.»

Hülkenberg (32) war am Freitag kurzfristig für den Mexikaner Sergio Perez eingesprungen, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Am Großen Preis von Großbritannien hatte der Emmericher wegen eines gebrochenen Bolzens im Kupplungsgehäuse seines Autos aber kurzfristig nicht teilnehmen können. Sollte Perez wieder «negativ getestet werden» und «wieder einsatzbereit» sein, sagte Hülkenberg, «dann ist er natürlich wieder zurück.»

Der Rheinländer würde sich aber einen zweiten Einsatz erneut in Silverstone wünschen. «Natürlich habe ich am Wochenende Blut geleckt und bin heiß, wieder ins Auto zu steigen. Gar keine Frage. Aber ich bin ja temporärer Gast, das ist schon die Situation», befand er. «Im Moment bereite ich mich darauf vor, dass der Einsatz kommen wird. Wenn nicht, wird es natürlich auch ein bisschen enttäuschend sein - speziell mit der Vorgeschichte von Sonntag. Aber wenn ich fahren werde, klar, dann bin ich heiß und freue mich riesig drauf.»


Europa-League-Achtelfinale: Leverkusen und Frankfurt optimistisch

BASEL/LEVERKUSEN: Im Achtelfinale der Europa League gehen die Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt ambitioniert in ihre Rückspiele. Für die Werkself besteht an diesem Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) im ersten Pflichtspiel nach dem Ende der Bundesliga noch eine Titelchance. Zu Hause gegen die Glasgow Rangers liegt Bayer nach dem 3:1-Hinspielerfolg vorn und kann erstmals nach zwölf Jahren wieder in ein internationales Viertelfinale einziehen.

Die Endrunde der letzten acht Teams wird ab dem kommenden Montag in Nordrhein-Westfalen ausgespielt. Die Leverkusener treten ohne Kerem Demirbay, Mitchell Weiser, Nadiem Amiri und Paulinho an. Der Einsatz von Karim Bellarabi ist fraglich.

Frankfurt will für eine weitere Überraschung sorgen. Trotz der 0:3-Niederlage im Achtelfinalhinspiel gegen den FC Basel ist der Optimismus des Halbfinalisten aus dem Vorjahr groß, am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL/DAZN) in der Schweiz noch einen Coup zu schaffen. Dazu müsste die Eintracht 3:0 gewinnen, um in die Verlängerung zu gelangen, bei einem höheren Sieg wäre Frankfurt direkt weiter. Verzichten muss Frankfurt auf den gesperrten Mittelfeldspieler Djibril Sow.


Auftakt im alpinen Ski-Weltcup eine Woche früher: 17. und 18. Oktober

WIEN: Die Saison im alpinen Ski-Weltcup auf dem Gletscher in Sölden beginnt bereits am 17. und 18. Oktober - und damit ein Wochenende früher als geplant. Dies teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mit. An diesem Wochenende sollen in Sölden die beiden Konkurrenzen im Riesenslalom gestartet werden. Der Internationale Ski-Verband (Fis) habe einem entsprechenden Ersuchen des ÖSV stattgegeben. Durch die Vorverlegung solle ermöglicht werden, den Rettenbachferner-Gletscherbereich weitestgehend exklusiv für die Weltcup-Bewerbe zu nutzen; so könne man Teilnehmer, Offizielle und Mitarbeiter von Touristen trennen.


Pablo Machín neuer Trainer von Primera-División-Club Alavés

MADRID: Der spanische Fußball-Erstligist Deportivo Alavés hat Pablo Machín als neuen Trainer verpflichtet. Machín habe einen Einjahresvertrag unterschrieben, teilte der Club am Mittwoch mit. Der Verein aus dem Baskenland, der nächstes Jahr sein 100. Vereinsjubiläum feiert, hatte in der abgelaufenen Saison als Tabellen-16. der Primera División nur mit Mühe den Klassenerhalt geschafft. Mit dem 45 Jahre alten Machín hofft man auf ein besseres Abschneiden. Der frühere Abwehrspieler hatte zuletzt in Spanien den RCD Espanyol Barcelona gecoacht.


Fin Bartels zurück zum Heimatverein Holstein Kiel

KIEL: Fin Bartels kehrt zum Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel zurück. Der 33 Jahre alte Offensivspieler kommt ablösefrei vom Bundesligisten Werder Bremen in seine Geburtsstadt. Bartels unterschrieb nach Angaben des Vereins vom Mittwoch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. In Bremen war sein Kontrakt nach sechs Jahren ausgelaufen und nicht mehr verlängert worden.


Sebastian Hoeneß startet Vorbereitung bei der TSG 1899 Hoffenheim

ZUZENHAUSEN: Mit 30 Profis hat Sebastian Hoeneß am Mittwoch seine erste Trainingseinheit bei der TSG 1899 Hoffenheim geleitet. Der Fußball-Bundesligist startete die Vorbereitung im Trainingszentrum Zuzenhausen vor zahlreichen Reportern, aber ohne Fans: Erstmals war der neue Chefcoach, der vom FC Bayern München II kam, bei der Arbeit zu sehen. «So ein Medienaufkommen gab's in der Bayernliga nicht so oft», meinte der 38-Jährige schmunzelnd. Auf dem Platz waren auch die Rückkehrer Kevin Vogt und Ishak Belfodil sowie Neuzugang Mijat Gacinovic. Ihr Trainingslager absolviert die TSG vom 16. bis 23. August in Rottach-Egern am Tegernsee.


Europol: Organisiertes Verbrechen zunehmend aktiv im Profi-Sport

DEN HAAG: Das organisierte Verbrechen nutzt nach Erkenntnissen von Europol zunehmend den Profisport, um durch Wetten und Match-Fixing zu verdienen und Geld zu waschen. Fußball und Tennis seien Hauptziele der Banden, teilte Europol in einem am Mittwoch in Den Haag veröffentlichten Bericht mit. Allein durch Match-Fixing verdienten Kriminelle jährlich rund 120 Millionen Euro. Auch wenn schätzungsweise weniger als ein Prozent der Fußballspiele manipuliert würden, hätten Umsatz und Verdienste durch den Betrug in den vergangenen Jahren rasant zugenommen, stellt Europol fest.


Auftrag der UEFA: Sky macht Stadionsound für Europokal-Finals

UNTERFÖHRING: Im Auftrag des europäischen Fußball-Verbandes UEFA erstellt der Pay-TV-Sender Sky den Stadionsound bei den Fernseh-Übertragungen von den Finalturnieren der Champions League und der Europa League. Das teilte der Sender am Mittwoch mit. Die Europapokal-Spiele finden wegen der Corona-Pandemie ohne Fans statt. Um den TV-Zuschauern dennoch Stadion-Atmosphäre zu vermitteln, soll Sky eine zweite frei wählbare Audio-Option mit künstlicher Stimmung anbieten. Dafür werden Tonaufnahmen früherer Partien der Clubs benutzt.


Ralph Hasenhüttl erstmals Premier-League-Trainer des Monats

SOUTHAMPTON: Der frühere Leipziger Coach Ralph Hasenhüttl ist von der Premier League als Trainer des Monats Juli ausgezeichnet worden. Das gab die englische Fußball-Spitzenliga am Mittwoch bekannt. Hasenhüttl ist der erste Österreicher, dem diese Ehre zuteil wird. Er setzte sich gegen namhafte Konkurrenten wie Pep Guardiola (Manchester City), David Moyes (West Ham United), José Mourinho (Tottenham Hotspur) und Ole Gunnar Solskjaer (Manchester United) durch. Im Juli hatte der 52-Jährige mit Southampton nicht eine einzige Niederlage erlitten.


DFB entwickelt Tool als Hilfe zur Rückkehr von Stadionzuschauern

FRANKFURT/MAIN: Ein digitales Unterstützungstool des Deutschen Fußball-Bundes soll bei der schrittweisen Wiederzulassung von Zuschauern in die deutschen Stadien unterstützen. Wie der DFB am Mittwoch mitteilte, ist damit eine Kapazitätsberechnung möglich, die bei der Erstellung der standortbezogenen Stadionkonzepte helfen kann. Die Manchester Metropolitan University hat das Berechnungsinstrument auf Excel-Basis im Auftrag des DFB entwickelt und kann kostenlos genutzt werden. Die Clubs der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga hätten die Anwendung bereits zur Verfügung gestellt bekommen. Die 1. und 2. Bundesliga plant eine Rückkehr der Fans in die Arenen zum Saisonstart am dritten September-Wochenende.


Basketballchef: Distanzierung von Saibou, vorerst keine DBB-Folgen

HAGEN: Nationalspieler Joshiko Saibou muss nach der fristlosen Kündigung durch die Telekom Baskets Bonn vorerst nicht mit Konsequenzen vom Deutschen Basketball Bund (DBB) rechnen. «Eine Nominierung von Joshiko Saibou ist Sache des Bundestrainers. Es wird definitiv ein klärendes Gespräch geben müssen», sagte DBB-Präsident Ingo Weiss der Deutschen Presse-Agentur. Im Gegensatz zum Verein stehen beim DBB derzeit «keine Maßnahmen» an. Daher gebe es laut Weiss keinen Grund für ein mögliches Aus in der Nationalmannschaft, auch wenn sich der Verband von Saibous Meinung zur Corona-Pandemie distanzierte.


Bundesregierung befürwortet DFL-Konzept grundsätzlich

BERLIN: Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien stößt bei der Bundesregierung grundsätzlich auf Unterstützung. Ein Sprecher des Innen- und Sportministeriums bezeichnete die DFL-Vereinbarung am Mittwoch in Berlin als einen «begrüßenswerten Schritt». Auch ein Sprecher des Gesundheitsministeriums begrüßte das Konzept ausdrücklich. Jetzt komme es allerdings auf die konkrete Umsetzung mit den Behörden und Vereinen vor Ort an. Hierbei müsse auch das jeweilige, regionale Infektionsgeschehen berücksichtigt werden.


Bayer fehlen gegen Glasgow vier Profis

LEVERKUSEN: Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss zum Re-Start der Europa League auf mindestens vier Spieler verzichten. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen die Glasgow Rangers am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) fehlen Trainer Peter Bosz neben den gesperrten Kerem Demirbay und Mitchell Weiser auch Paulinho (Kreuzbandriss) und Nadiem Amiri, der sich wegen eines Corona-Kontaktes im privaten Bereich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben hat. Der Einsatz des angeschlagenen Karim Bellarabi, der nur individuell trainieren konnte, ist fraglich.


Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo: USA-Pläne nur verschoben

HEIDELBERG: Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo hat ihre Pläne, künftig in den USA beim neunmaligen Olympiasieger Carl Lewis zu trainieren, noch nicht aufgegeben. «Die bestehen noch, sie sind nur verschoben, nicht gecancelt», sagte Deutschlands «Sportlerin des Jahres» der Deutschen Presse-Agentur. «Momentan ist die Lage dort vor Ort einfach nicht sicher genug und sehr dramatisch.» Kontakt mit «King» Lewis und dem früheren Sprintstar Leroy Burrell, von denen sich Mihambo einen weiteren Leistungsschub im Weitsprung und über 100 Meter verspricht, habe sie noch - via Videochat.


Coronavirus-Fall Perez: Hoffnung auf schnelles Formel-1-Comeback

SILVERSTONE: Racing-Point-Pilot Sergio Perez hat nach seinem positiven Coronavirus-Befund weiter keine gesundheitlichen Probleme und hofft auf eine schnelle Formel-1-Rückkehr. «Mir geht's gut, ich danke Gott. Ich habe keine Symptome gehabt. So habe ich meine Tage verbracht: Training, iPad, Fernsehen, Telefonieren und Kochen», schrieb der Mexikaner in den Sozialen Medien und veröffentlichte Fotos von sich beim Training. «Ja, es waren lange Tage. Ich freue mich darauf, sehr bald wieder zurückzukommen».

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