Nachrichten aus der Sportwelt am Donnerstag

Der Australier Jack Miller (L) von Ducati Lenovo und der Spanier Alex Rins (R) vom Team Suzuki Ecstar. Foto: epa/Erik Lesser
Der Australier Jack Miller (L) von Ducati Lenovo und der Spanier Alex Rins (R) vom Team Suzuki Ecstar. Foto: epa/Erik Lesser

Motorrad-WM: Ducati wird 2023 Alleinausrüster in der MotoE

MISANO/ITALIEN: Ducati rüstet von 2023 an den MotoE-Weltcup aus. Nach vier Jahren mit dem Kleinserien-Hersteller Energica tritt in dem Audi-Tochter dann ein etablierter Motorradhersteller die Nachfolge an. Das wurde am Donnerstag beim Grand Prix Emilia-Romagna der MototGP im italienischen Misano bekanntgegeben.

Ducati will die Technologien und das Know-how von Audi nutzen. Die MotoE soll auch als Entwicklungsbühne für zukünftige Serienmotorräder mit E-Antrieb dienen. Der Vertrag mit MotoGP-Rechteinhaber Dorna läuft zunächst von 2023 bis 2026. Die Rennen finden im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft statt.


Neuer Formel-1-Motor für Vettels Auto: Startplatzstrafe in Austin

AUSTIN: Sebastian Vettel muss beim Großen Preis der USA eine Zurückstellung in der Startformation in Kauf nehmen. Der 34 Jahre alte gebürtige Hesse bestätigte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem Circuit of the Americas, dass in seinem Aston Martin der Motor gewechselt werden muss. Weil die erlaubte Anzahl damit überschritten wird, bekommt er eine Strafe.

Für den viermaligen Weltmeister bedeutet das einen weiteren Rückschlag in einer ohnehin nur sehr durchwachsenen ersten Saison bei seinem neuen Team. Vor dem Rennen in Austin belegt Vettel den zwölften Platz im Klassement.


Hamilton empfindet Verhältnis zu Verstappen als unverändert

AUSTIN: Für Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat sich das Verhältnis zwischen ihm und Max Verstappen nicht verändert durch den knallharten und engen Titelkampf in der Formel 1. Man habe ohnehin nie viel miteinander zu tun gehabt, sagte der Mercedes-Fahrer vor dem Rennwochenende in Austin am Donnerstag. Manche Fahrer verbrächten mehr Zeit miteinander als andere. «Wenn wir uns letztes Jahr an der Strecke gesehen haben, haben wir hi gesagt, und das ist dieses Jahr nicht anders», sagte der Brite über die Beziehung zum Red-Bull-Piloten.

Im Titelduell liegt der 24 Jahre alte Niederländer Verstappen sechs Punkte vor dem zwölf Jahre älteren Hamilton. Im Verlauf der Saison hatten harte Zweikämpfe schon für einige Diskussionen im Fahrerlager der Formel 1 gesorgt.


Schumacher mit Familien-Unterstützung beim US-Rennen in Austin

AUSTIN: Formel-1-Pilot Mick Schumacher bekommt beim Grand Prix in den USA familiäre Unterstützung. «Meine Mutter ist hier und kommt uns besuchen. Meine Schwester kommt am Sonntag», berichtete der 22 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher am Donnerstag in einer Runde mit deutschen Journalisten vor dem Rennen in Austin. Die Schumachers haben seit fast einem Jahrzehnt eine Ranch im Norden von Texas. Mutter Corinna und Schwester Gina sind begeisterte und international erfolgreiche Westernreiterinnen.

«Ich würde jetzt nicht sagen, es ist ein Heimrennen für mich, aber es ist schön, hier zu sein, und etwas Zeit da zu verbringen», sagte Schumacher vor dem Rennen in Austin. Der Besuch von McLaren-Fahrer Daniel Ricciardo auf der Schumacher-Ranch kam allerdings nicht zustande. «Er hat dann im Endeffekt doch keine Zeit gehabt. Ich war da und habe eine gute Zeit gehabt», erzählte Schumacher. Der Australier Ricciardo hatte zuletzt angekündigt, die Ranch unbedingt besuchen zu wollen.


Ski-Gesamtweltcupsiegerin Vlhova will Saison ruhiger angehen

MÜNCHEN: Die slowakische Skirennfahrerin Petra Vlhova will den bevorstehenden Weltcup-Winter ruhiger angehen als jenen im Vorjahr. «Ich gehe mehr auf Qualität als auf Quantität», sagte die letztjährige Siegerin des Gesamtweltcups am Donnerstag in einer Fragerunde mit Journalisten. Die 26-Jährige wolle sich stärker auf die Technikdisziplinen Slalom und Riesenslalom fokussieren. «Aber wer um den Gesamtsieg mitfahren will, muss auch in Speed-Events starten», erklärte die Slowakin mit Blick auf die Saison, in der erstmals in jeder der vier Disziplinen gleich viele Wettbewerbe anstehen.

Die Skirennfahrerinnen greifen bereits am Samstag (10.00/13.15 Uhr) beim traditionellen Winter-Auftakt in Sölden an. Die Herren um die deutsche Hoffnung Stefan Luitz starten einen Tag später (10.00/13.30 Uhr) am Rettenbachferner. «Ich bin bereit und freue mich», sagte Vlhova.

An die Olympischen Winterspiele, die im Februar in der chinesischen Millionenmetropole Peking stattfinden, versuche sie noch nicht zu denken. Zu wichtig seien die Weltcup-Rennen im Vorfeld. «Aber ich bin gespannt, denn ich bin noch nie in Asien Skigefahren», berichtete die zweifache Silbermedaillengewinnerin der WM 2021 in Cortina d'Ampezzo.


Epo-Doping: Russen-Triathlet von Olympia nachträglich disqualifiziert

LAUSANNE: Der russische Triathlet Igor Poljanski ist wegen Epo-Dopings nachträglich von den Olympischen Spielen in Tokio disqualifiziert worden.

Wie der Dachverband Welt Triathlon am Donnerstag weiter mitteilte, wurde der 31-Jährige für insgesamt drei Jahre gesperrt. Er hatte im Einzelrennen den 43. Platz belegt und war auch in der Mixed-Staffel für das Team des Russischen Olympischen Komitees gestartet. Das Team hatte Rang 14 belegt und wurde nun ebenfalls disqualifiziert. Die Dopingprobe war außerhalb des Wettkampfs am 21. Juli in Wladiwostok genommen worden. Auf die Öffnung der B-Probe hatte Poljanski verzichtet.


Eberl gegen eine WM alle zwei Jahre - «Fußball gehört allen»

DÜSSELDORF: Sportdirektor Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat sich gegen eine WM im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgesprochen. «Wir haben spannende Wettbewerbe, die wir nicht noch zahlreicher werden lassen wollen. Der Fußball ist größer geworden, aber er gehört allen. Ich habe das Gefühl, dass in Europa alle eine WM alle vier Jahre für ausreichend halten», sagte der Bundesliga-Manager am Donnerstag. Herbert Hainer als Präsident des FC Bayern hatte unlängst erklärt, dass sich der Rekordmeister «klar dagegen» positioniere.

Der Weltverband FIFA treibt die Idee einer WM alle zwei Jahre voran, was von zahlreichen Verbänden zum Teil massiv kritisiert wird. Das FIFA-Council hatte am Mittwoch beschlossen, dass am 20. Dezember ein globaler Gipfel mit Beratungen zur Reform des internationalen Spielkalenders stattfinden soll. Damit ist eine Abstimmung zu der Frage noch in diesem Jahr laut DFB «hinfällig».

Die Positionen zu einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre sind weiter verhärtet. Bei Gesprächen mit europäischen Verbandsvertretern hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino deutlichen Widerstand für die Pläne des Weltverbands erhalten. Mehr als ein Dutzend europäischer Verbände erwägt nach dpa-Informationen, als letzte Option aus dem Weltverband auszutreten. Neben der Europäischen Fußball-Union UEFA lehnt auch der Kontinentalverband Südamerikas die Pläne für eine WM alle zwei Jahre kategorisch ab.


DFB «zufrieden» mit Verzicht auf FIFA-Kongress im WM-Streit

ZÜRICH: Der Deutsche Fußball-Bund zeigt sich im Streit um eine WM alle zwei Jahre «zufrieden» mit dem Verzicht auf eine Abstimmung bei einem Kongress noch in diesem Jahr. Das FIFA-Council hatte am Mittwoch stattdessen beschlossen, dass am 20. Dezember ein globaler Gipfel mit Beratungen zur Reform des internationalen Spielkalenders stattfinden soll.

«Die Entscheidung fiel auf Vorschlag des Präsidenten einstimmig aus, damit ist eine Abstimmung im Dezember hinfällig und es gab im FIFA-Council diesbezüglich keine Kontroversen», teilte der DFB am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. «Deswegen setzen wir weiter auf eine gemeinsame von FIFA und UEFA erarbeitete einvernehmliche Lösung aller Fragen zum zukünftigen weltweit einheitlichen Spielkalender.»

Die Positionen zu einer Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre sind dennoch weiter verhärtet. Bei Gesprächen mit europäischen Verbandsvertretern hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino deutlichen Widerstand für die Pläne des Weltverbands erhalten. Mehr als ein Dutzend europäischer Verbände erwägt nach dpa-Informationen, als letzte Option aus dem Weltverband auszutreten. Neben der Europäischen Fußball-Union UEFA lehnt auch der Kontinentalverband Südamerikas die Pläne für eine WM alle zwei Jahre kategorisch ab.

Nach einer Sitzung des FIFA-Councils formulierte Infantino dennoch die Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung und deutete ein mögliches Einlenken an. «Wir möchten diesen Konsens erreichen. Wie dieser aussieht, das werden wir sehen», sagte Infantino in Zürich.


Weitere 57 Personen aus Sportwelt aus Afghanistan evakuiert

KABUL/DOHA: Erneut sind Flüchtlinge mit einem Bezug zum Frauenfußball oder zum Basketball aus Afghanistan nach Katar evakuiert worden. Insgesamt 57 Personen, zumeist Frauen und Kinder, seien am Mittwoch mit einem Charterflug in Doha gelandet, wie der Fußball-Weltverband FIFA «nach weiteren schwierigen Verhandlungsrunden» am Donnerstag mitteilte. Die FIFA-Führung arbeitete nach eigenen Angaben seit August eng mit Katar und jüngst auch mit Albanien zusammen. Es sollen laut FIFA noch mehr Mitglieder «der Sportfamilie» evakuiert werden.


Tennisspielerin Petkovic verliert Achtelfinale in Moskau

MOSKAU: Andrea Petkovic ist im Achtelfinale des Tennis-Turniers in Moskau ausgeschieden. Die Darmstädterin verabschiedete sich am Donnerstag mit einer 1:6, 4:6-Niederlage gegen die an Position neun gesetzte Estin Anett Kontaveit. Im Hauptfeld war die 34-Jährige die einzige deutsche Teilnehmerin. In der ersten Runde hatte die Weltranglisten-79. von der Aufgabe der früheren French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland profitiert.


«War einsichtig»: Suspendierter Füllkrug zurück im Werder-Training

BREMEN: Stürmer Niclas Füllkrug wird ab sofort wieder ins Training des Fußball-Zweitligisten Werder Bremen zurückkehren. Dies ist nach Club-Angaben das Ergebnis eines Gesprächs des 28 Jahre alte Angreifers am Donnerstag mit Sportchef Frank Baumann, Clemens Fritz, Leiter Profifußball sowie Trainer Markus Anfang. «Niclas war sehr einsichtig und hat die Reaktion gezeigt, die wir uns vorgestellt haben», erklärte Geschäftsführer Baumann.


Hoffenheim und Hoeneß mit «richtig Bock, die Bayern zu ärgern»

ZUZENHAUSEN: Die TSG 1899 Hoffenheim hofft auf einen erneuten Coup in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Bayern München. In der vergangenen Saison hatte das Team von Trainer Sebastian Hoeneß das Heimspiel mit 4:1 gewonnen und dem Meister und damaligen Champions-Legaue-Sieger die erste Pflichtspiel-Niederlage im Jahr 2020 beigebracht. In München allerdings setzte es ein 1:4. «Die Motivation wird hoch sein, das ist doch klar. Wir haben alle richtig Bock drauf, die Bayern zu ärgern, die Bayern vor große Herausforderungen zu stellen», sagte Hoeneß vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Allianz Arena.


Deutsche NBA-Profis mit Niederlagen zum Saisonstart

NEW YORK: Dennis Schröder, Daniel Theis und die Brüder Moritz und Franz Wagner haben mit ihren Teams die Auftaktpartien in die neue NBA-Saison verloren. Schröder kassierte mit den Boston Celtics am Mittwochabend (Ortszeit) nach Doppel-Verlängerung ein 134:138 gegen die New York Knicks. Theis und die Houston Rockets mussten sich den Minnesota Timberwolves 106:124 geschlagen geben. Die Orlando Magic mit dem ersten deutschen Brüderpaar der NBA-Geschichte im Kader verloren 97:123 bei den San Antonio Spurs. Maxi Kleber bei den Dallas Mavericks, Isaac Bonga mit den Toronto Raptors und Isaiah Hartenstein mit den Los Angeles Clippers haben ihre ersten Partien jeweils noch vor sich.


Deutsche Eishockey Liga besorgt über zahlreiche Corona-Fälle

DÜSSELDORF: Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist besorgt wegen der zahlreichen Corona-Fälle bei der Düsseldorfer EG und bei Red Bull München. «Wir besprechen sowohl intern mit unseren Beratern als auch mit den 15 Clubs alle Optionen schnellstmöglich. Dass nun durchgeimpfte Spieler, teilweise sogar trotz negativer Tests, von den Gesundheitsämtern in Quarantäne geschickt wurden, ist eine neue Situation», hieß es in einem Statement der DEL am Donnerstag.


Deutschland verbessert sich in FIFA-Weltrangliste auf Platz zwölf

BERLIN: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer ist in der FIFA-Weltrangliste wieder etwas nach vorne gerückt. Die DFB-Elf von Bundestrainer Hansi Flick verbesserte sich nach den Siegen in der WM-Qualifikation gegen Rumänien und in Nordmazedonien um zwei Plätze von Rang 14 auf Position zwölf, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Ranking hervorgeht. Deutschland hatte sich als erstes Team sportlich für die WM in Katar 2022 qualifiziert und ist unter Flick nach wie vor ungeschlagen. Die Platzierung ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur relevant für die Auslosung der WM am 1. April 2022 in Katar. Demnach wären neben Gastgeber Katar die bestplatzierten sieben Teams im ersten Topf, Deutschland würde damit nach aktuellem Stand ein schweres Los drohen.


Positiver Corona-Test bei Nagelsmann - Im Ambulanzflieger zurück

LISSABON: Der positive Corona-Test von Trainer Julian Nagelsmann hat die Freude über den Rekordstart des FC Bayern München in die Champions League überlagert. Der deutsche Fußball-Rekordmeister veröffentlichte am Tag nach dem 4:0 bei Benfica Lissabon und dem fast gesicherten Gruppensieg die Kunde von dem Testergebnis seines «vollständig» geimpften Coaches. Wie es dem 34-Jährigen geht, teilte der Verein am Donnerstag dabei nicht mit. Statt mit der Mannschaft um den am Mittwochabend herausragenden Doppeltorschützen Leroy Sané zusammen nach München zu reisen, kehrt Nagelsmann in einem Ambulanzflieger heim. Zurück in München wird er sich in häusliche Isolation begeben und damit erst einmal fehlen. Nagelsmann war zusammen mit der Mannschaft angereist, erst nach Auswertung von Tests können weitere Corona-Fälle beim FC Bayern ausgeschlossen werden.


Verbandspräsident Sperl: Gewichtheben auch in Paris olympisch

BERLIN: Der deutsche Verbandschef Florian Sperl geht davon aus, dass die beim IOC in Ungnade gefallene Sportart Gewichtheben auch bei den Sommerspielen 2024 noch dabei ist. «Davon bin ich fest überzeugt. In Paris wird es Gewichtheber geben», sagte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG) im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag).

Gewichtheben läuft aufgrund zahlreicher Dopingvergehen, Manipulationen und Korruption sowie fehlender Reformen im Verband Gefahr, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aus dem Programm für Paris 2024 gestrichen zu werden.

Sperl will sich bei den Neuwahlen der Verbandsspitze Ende des Jahres um den Posten des Vizepräsidenten bewerben, gegebenenfalls für einen Platz in der Exekutive. «Mir wurde viel Unterstützung zugesichert. Ich denke mal, dass meine Chancen nicht schlecht sind, in dem ganzen Erneuerungsprozess und der neuen Vorstandschaft dabei zu sein», sagte Sperl.

Er ist überzeugt, dass das IOC die geforderten Reformen im Internationalen Gewichtheberverband IWF anerkennen wird. «Das IOC hat sich nach seinem Meeting am 8. September nicht zum Gewichtheben geäußert. Das werte ich als gutes Zeichen. Ich bin mir sicher, dass das IOC die Neuwahlen abwarten wird und im Anschluss Stellung dazu nimmt, um diesen Prozess abzuschließen», sagte Sperl.


Austin-Neuling Mick Schumacher freut sich auf US-Rennen: «Große Show»

AUSTIN: Auf seine ersten Runden auf dem Circuit of the Americas freut sich Mick Schumacher ganz besonders. Es sei mehr als nur das Heimrennen seines Rennstalls, betonte der Pilot vom amerikanischen Team Haas. «Ich mag Austin und die USA», sagte der 22-Jährige: «Es ist eine große Show, es passiert immer so viel.» Dass er mal wieder in die USA kommt, steigert die Begeisterung zusätzlich.

Vergessen sind die Schwierigkeiten in der Vorbereitung nicht, als er wegen der Corona-Pandemie kaum zum Hauptsitz seines ersten Formel-1-Rennstalls in Kannapolis im US-Bundesstaat North Carolina reisen konnte. Über 2000 Kilometer entfernt davon tritt Mick Schumacher an diesem Wochenende nun beim Großen Preis der USA für Haas an.

Seit 2016 fährt der Rennstall von Gene Haas, vor allem aus der Nascar-Serie bekannt, in der Formel 1. Es ist das erste US-Team, nachdem vorangegangene Versuche gescheitert waren. Sportlich müssen Mick Schumacher und Haas das diesjährige Rennen in den USA in erster Linie überstehen, wie auch die fünf weiteren. 2022 will das Team angreifen, in die kommende Saison setzt Haas Hoffnungen und Finanzen.

Mick Schumacher, der zuletzt in der Türkei den starken 14. Platz in der Qualifikation geschafft hatte, hofft in Austin auf Regen. «Das würde uns die meisten Möglichkeiten geben», sagte er. Mit Blick auf bereits einige berühmte Duelle auf dem Kurs, der seit 2012 im Rennkalender ist, betonte er dann noch in einem Team-Interview: «Ich bin mir sicher, dass wir die eines Tages auch liefern können.»

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