Nachrichten aus der Sportwelt am Dienstag

Alexander Zverev aus Deutschland feiert nach seinem Erstrunden-Sieg beim ATP-Tennisturnier Erste Bank Open in Wien. Foto epa/CHRISTIAN BRUNA
Alexander Zverev aus Deutschland feiert nach seinem Erstrunden-Sieg beim ATP-Tennisturnier Erste Bank Open in Wien. Foto epa/CHRISTIAN BRUNA

Zverev nach Sieg gegen Krajinovic in Wien im Achtelfinale

WIEN: Tennis-Profi Alexander Zverev hat mit ein wenig Mühe die erste Runde beim Turnier in Wien überstanden.

Vor den Augen seiner Freundin Sophia Thomalla setzte sich der Hamburger am Dienstag gegen den Serben Filip Krajinovic mit 6:2, 7:5 durch. Im zweiten Satz lag der Weltranglisten-Vierte schon mit 2:5 gegen den 40. in der Welt zurück, ehe er fünf Spiele nacheinander holte. Im Achtelfinale der mit 1,974 Millionen Euro dotierten Veranstaltung trifft der 24-jährige Zverev auf den Australier Alex de Minaur.


Deutsche Boxer starten bei WM mit vier Niederlagen

BELGRAD: Die deutschen Boxer haben bei den Amateur-Weltmeisterschaften in Belgrad einen Fehlstart hingelegt. Die vier Athleten, die bisher im Ring standen, verloren allesamt. Am Dienstag unterlag Silvio Schierle aus dem thüringischen Saalfeld im Halbschwergewicht (bis 80 kg) dem Tadschiken Schabbos Negmatullojew knapp mit 2:3 Punktrichterstimmen. Der in Frankfurt (Oder) trainierende 24-Jährige hatte die erste Runde gewonnen, kam in der zweiten Runde aber von seiner Linie ab. Weil der dritte Durchgang sehr umkämpft war, legte das deutsche Trainerteam Protest ein.

Argeshi Terteryan aus Halle/Saale musste sich im Fliegengewicht (bis 51 kg) dem Europameister Artur Howhannisjan aus Armenien mit 0:5 Punktrichterstimmen beugen. Der 23-Jährige Terteryan, ebenfalls gebürtig in Armenien, hatte gegen den europäischen Champion keine Chance. Auch David Gkevorgkian aus Schwerin verlor im Halbweltergewicht (bis 63,5 kg) gegen den für Serbien startenden Russen Pavel Fedorov mit 0:5.

Am Vortag war der Berliner Umar Bajwa im Federgewicht (bis 57 kg) gegen den Mexikaner Miguel Vega Barreras chancenlos. Er wurde in der zweiten Runde dreimal angezählt, worauf der Ringrichter den Kampf abbrach. Das junge deutsche Team, das mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024 Erfahrungen sammeln will, hat weitere neun Boxer im Turnier. «Der Auftakt tut sehr weh», sagte der Schweriner Trainer Michael Timm.


Lautern-Profi Felix Götze erleidet Gehirnerschütterung

KAISERSLAUTERN: Felix Götze, Mittelfeldspieler des 1. FC Kaiserslautern, hat im Spiel beim MSV Duisburg (1:1) eine Gehirnerschütterung erlitten. Das teilte der Fußball-Drittligist am Dienstag mit. Eine Fraktur oder eine Folgeverletzung am auskurierten Haarriss am Schädel aus der Partie bei Viktoria Berlin Mitte August konnte bei Untersuchungen ausgeschlossen werden. Der 23 Jahre alte Bruder von 2014-Weltmeister Mario Götze war am Montagabend mit MSV-Spieler Rolf Feltscher zusammengeprallt und musste nach langer Behandlung auf einer Trage vom Platz getragen werden. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht.


Corona-Fälle und Spielabsagen: DEL erhöht Corona-Testaufkommen

NEUSS: Aufgrund der massiven Corona-Probleme mit Team-Quarantänen und zahlreichen Spielabsagen zieht die Deutsche Eishockey Liga (DEL) Konsequenzen und verschärft ihre Teststrategie. Vom 1. November an werde die Zahl der Tests erhöht, teilte die DEL am Dienstag mit. Schnelltests sind dann zudem nicht mehr ausreichend. Für Nicht-Geimpfte sind dann drei PCR-Tests in der Woche verpflichtend. Für Geimpfte oder Genesene ist ein PCR-Test pro Woche erforderlich, sofern ungeimpfte Spieler oder Offizielle zum Kader gehören.


Union Berlin reist ohne Kruse und Ryerson zu Pokalschreck Mannheim

BERLIN: Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin muss in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf Max Kruse und Julian Ryerson verzichten. Das teilte Trainer Urs Fischer am Dienstag mit. Union tritt am Mittwoch beim Drittligisten Waldhof Mannheim im Carl-Benz-Stadion an (18.30 Uhr/Sky). Die Gastgeber hatten in der ersten Runde den Bundesligisten Eintracht Frankfurt mit 2:0 besiegt. Angreifer Kruse leide unter Fußproblemen, soll aber für das Bundesliga-Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Bayern München wieder zur Verfügung stehen.


DFL: 2G-Nachweis kann von Fußballprofis nicht gefordert werden

FRANKFURT/MAIN: Die Deutsche Fußball Liga hat in der aktuellen Impfdebatte klargestellt, dass von den Profis kein Nachweis über eine Impfung oder überstandene Corona-Infektion gefordert werden kann. «Ein 2G-Nachweis im medizinisch-hygienischen Konzept als Voraussetzung für die Teilnahme am Spiel- und Trainingsbetrieb, also für die grundrechtlich geschützte Berufsausübung der Spieler, würde einer verbandsrechtlichen Impfpflicht gleichkommen. Ohne dass es aber überhaupt gesetzliche Bestimmungen gibt, auf deren Grundlage Arbeitgeber Impfvorgaben für ihre Beschäftigen machen könnten», stellte die DFL am Dienstag klar.


DFL gibt Impfquote in den Fußball-Bundesligen mit 90 Prozent an

FRANKFURT/MAIN: Die Impfquote unter den Fußball-Profis und Trainern der Bundesliga und 2. Liga liegt bei mehr als 90 Prozent. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga am Dienstag mit. Grundlage für diese Zahl seien freiwillige Angaben der Clubs im Rahmen einer entsprechenden Abfrage der DFL. Der DFL würden keine Informationen in Bezug auf einzelne Personen zum Impfstatus oder Impfstoff vorliegen.


Nagelsmann betont Wert der Impfung und wirbt zugleich für Kimmich

MÜNCHEN: Trainer Julian Nagelsmann betont aus eigener aktueller Corona-Erfahrung den Wert einer Impfung, wirbt aber zugleich um Akzeptanz für seinen Spieler Joshua Kimmich beim FC Bayern München. «Ich habe meine Meinung gesagt zum Thema Impfen. Ich merke ja selbst, wie ein Symptomverlauf ist, wenn man geimpft ist. Und ich weiß aus gewissen Klinikkreisen, wie es andersrum sein kann, wenn man nicht geimpft ist», sagte Nagelsmann am Dienstag in der Pressekonferenz zum anstehenden DFB-Pokalspiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei Borussia Mönchengladbach.


«Sport Bild» und «Bild»: Wolfsburg vor Verpflichtung von Kohfeldt

WOLFSBURG: Der VfL Wolfsburg steht Medienberichten zufolge vor der Verpflichtung von Trainer Florian Kohfeldt. Der 39-Jährige und der Fußball-Bundesligist hätten eine Einigung erzielt, berichten die «Sport Bild» und die «Bild» am Dienstag. Kohfeldt war vor dem letzten Spieltag der vergangenen Saison bei Werder Bremen freigestellt worden. Er gilt als Fußball-Fachmann, der gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Wolfsburg hatte sich am vergangenen Sonntag von Coach Mark van Bommel getrennt. Tags zuvor hatte die Mannschaft 0:2 gegen den SC Freiburg verloren und damit die vierte Bundesliga-Niederlage in Serie hinnehmen müssen.


Gebrochener Oberschenkel: Saison-Aus für Skicrosser Renn

PLANEGG: Skicrosser Cornel Renn fallt nach einem Oberschenkelbruch für die gesamte Saison aus.

Der Allgäuer sei am Montag beim Training am Stilfser Joch in Italien gestürzt, habe sich dabei am linken Bein verletzt und sei bereits im Krankenhaus in Meran operiert worden, teilte der Deutsche Skiverband am Dienstag mit. «Wir wünschen dir gute Besserung und freuen uns auf den nächsten Winter mit dir, Cornel!», teilte der Verband mit.


Langlauf-Star Johaug plant vor Olympia nicht mit Tour de Ski

OSLO: Norwegens Langlauf-Star Therese Johaug wird aller Voraussicht nach vor den Olympischen Winterspielen in Peking nicht an der Tour de Ski teilnehmen. Die 33-Jährige hat nach Angaben des Fernsehsenders TV2 in dieser Saison einen etwas anderen Plan als sonst, um in Olympia-Form zu kommen. Bis zum 26. Dezember plane sie ein Höhentrainingslager im Ausland, ehe sie für 14 Tage nach Hause reise, sagte die 14-malige Weltmeisterin dem Sender. Es sei hart gewesen, ihren Eltern zu erzählen, dass sie erstmals in ihrem Leben nicht an Heiligabend daheim sein werde. Die Tour de Ski startet am 28. Dezember in der Schweiz und endet am 4. Januar - einen Monat vor Olympia-Beginn.

Der Zeitung «Verdens Gang» sagte Johaug in Livigno, dass man niemals nie sagen solle. Die Tour de Ski sei jedoch nicht ihr «Plan A». Sie glaube nicht, dass sie daran teilnehmen werde. Ähnlich äußerte sie sich bei der Nachrichtenagentur NTB. Der Agentur sagte sie aber auch, dass sich an diesen Plänen etwas ändern könne, wenn sie das Gefühl habe, dass sie mehr Wettkämpfe benötige.


Bayerns Innenminister: European Championships das Top-Ereignis 2022

MÜNCHEN: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erhofft sich von den European Championships im kommenden Jahr in München eine Signalwirkung. Das sei eine Demonstration auch bei der Nachhaltigkeit, sagte der CSU-Politiker am Dienstag in München. «Wir können das in Deutschland. Wir sollten den Mut haben, solche Sportevents bei uns anbieten zu können. Wir dürfen uns die Veranstaltung von solchen Events nicht in der Diskussion kaputt machen lassen.» Andere Veranstalter auf der Welt nähmen keine Rücksicht auf die Nachhaltigkeit.

50 Jahre nach den Olympischen Spiele in München bieten die Wettkämpfe im kommenden Jahr, für die am Dienstag der Ticketvorverkauf begonnen hat, die «bestmögliche Art des 50-jährigen Jubiläums» für die Sommerspiele 1972. «Das wird im kommenden Jahr das Top-Sportereignis für Bayern und Deutschland überhaupt sein», sagte Herrmann. «Wir demonstrieren, wir können nachhaltige Sportstätten gestalten, nachhaltig konzipierte Veranstaltungen hier durchführen. Das ist eine ganz wichtige Botschaft.»

Man habe einen nachhaltigen Park, den man weiter belebe, sagte Olympiapark-Geschäftsführerin Marion Schöne. «Das ist das richtige Signal, dass Menschen zusammenkommen können und wir Sport wieder erlebbar machen.» Wegen der Corona-Pandemie waren zahlreiche Wettkämpfe ausgefallen oder verlegt worden.

Vom 11. bis 21. August 2022 werden in München Europameisterschaften in neun Sportarten ausgetragen. Es gibt 176 Medaillen-Entscheidungen, rund 5000 Athleten werden erwartet. Die erste Auflage dieses Events fand 2018 in Berlin und Glasgow statt. «Wir haben uns wertgeschätzt gefühlt», erinnerte 2016er Speerwurf-Olympiasieger und 2018er Europameister Thomas Röhler an besondere Wettkämpfe. Er bekomme immer noch Gänsehaut, wenn er an die Siegerehrungen von damals denke.


Skiweltverband Fis testet neue Langlauf-Formate

BODENMAIS: Der Skiweltverband Fis testet in der kommenden Saison zwei neue Langlauf-Formate. Beim Weltcup in Falun wird es eine Mixed-Staffel über 4 x 5 Kilometer geben, dazu einen Mixed-Team-Sprint. Die beiden Formate, die dem Biathlon angelehnt sind, sollen bei erfolgreichen Tests künftig auch im WM-Programm und eventuell auch bei Olympischen Spielen auftauchen.


Washington Capitals in der NHL zu stark für Stützles Ottawa Senators

OTTAWA: Die Washington Capitals um Alexander Owetschkin sind in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL zu stark für Tim Stützle und seine Ottawa Senators gewesen. Beim 5:7 blieb Stützle am Montagabend (Ortszeit) ohne Scorerpunkt.


NFL: Saints profitieren von schwacher Offensivleistung der Seahawks

SEATTLE: Dank Alvin Kamara haben die New Orleans Saints ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Playoffs der nordamerikanischen Football-Liga NFL gewahrt. Beim 13:10 bei den Seattle Seahawks führte Kamara seine Mannschaft am Montag (Ortszeit) mit einem Touchdown und 179 Yards an.


Starker Dennis Schröder jubelt mit den Boston Celtics in der NBA

CHARLOTTE: Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat die Boston Celtics mit einer starken Leistung zum zweiten Saisonsieg in der nordamerikanischen Profiliga NBA geführt. Die Celtics gewannen am Montag (Ortszeit) nach Verlängerung mit 140:129 bei den Charlotte Hornets. Schröder kam in etwas mehr als 36 Minuten auf 23 Punkte. Einen Sieg durften auch Isaiah Hartenstein und die Los Angeles Clippers bejubeln. Im letzten Spiel des Abends kam der deutsche Center beim ungefährdeten 116:86-Erfolg gegen die Portland Trail Blazers auf neun Punkte. Das Bruderpaar Franz und Moritz Wagner unterlag dagegen mit den Orlando Magic 90:107 den Miami Heat.


Drei Frauen für die «Hall of Fame»: Buggenhagen, Disl und Gerg

FRANKFURT AM MAIN: Die früheren Weltklasseathletinnen Marianne Buggenhagen (Para-Leichtathletik), Uschi Disl (Biathlon) und Hilde Gerg (Ski alpin) sind in die «Hall of Fame» des deutschen Sports gewählt worden. Die Aufnahmefeier wird am 24. November in Berlin veranstaltet, teilte die Deutsche Sporthilfe am Dienstag mit.


Früherer Glasgow-Trainer Smith mit 73 Jahren gestorben

BERLIN: Der frühere schottische Fußball-Nationaltrainer Walter Smith ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Das teilte sein langjähriger Verein Glasgow Rangers am Dienstag mit. Smith stand von 1991 bis 1998 und von 2007 bis 2011 an der Seitenlinie bei den Rangers und gewann mit dem Club zehnmal die schottische Meisterschaft, fünfmal den Pokal und sechsmal den schottischen Ligapokal. Am 2. Dezember 2004 übernahm der Schotte als Nachfolger von Berti Vogts das Amt des Nationaltrainers Schottlands.


Erstmals Mixed-Team-Weltcup der Kombinierer in Val di Fiemme

BODENMAIS: Die Nordische Kombination der Frauen wird weiter aufgewertet. Beim Weltcup in Val di Fiemme (7. bis 9. Januar) wird es erstmals einen Mixed-Team-Wettbewerb mit den Männern geben. Darüber informierte Lasse Ottesen, Renn-Direktor Kombination beim Weltskiverband Fis, am Dienstag. Zudem ist am gleichen Wochenende erstmals auch ein Massenstart-Wettbewerb der Frauen geplant.


Bayer vor Pokalduell mit dem KSC: Auch Alarios Einsatz gefährdet

LEVERKUSEN: Nach drei sieglosen Pflichtspielen in Serie will sich Bayer Leverkusen das dringend benötigte Erfolgserlebnis im DFB-Pokal holen. «Wir spielen zu Hause, wollen eine spielerische Reaktion zeigen und eine Runde weiterkommen», sagte Trainer Gerardo Seoane vor der Partie gegen den Zweitligisten Karlsruher SC am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky). Allerdings muss der Coach nach dem 2:2 im Derby beim 1. FC Köln nicht nur seine beiden Torschützen Patrik Schick (Bänderriss im Sprunggelenk) und Karim Bellarabi (Muskelfaserriss) ersetzen. Der Bayer-Coach bangt auch noch um den Einsatz von Lucas Alario, der Mittelstürmer Schick ersetzen soll.


Nach Corona-Infektionen beim Gegner: DEG-Spiel gegen Iserlohn verlegt

DÜSSELDORF: Die Düsseldorfer EG aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wird auch am Freitag keine Partie bestreiten. Der Grund für die Spielabsage sind positive Corona-Tests beim Gegner Iserlohn Roosters. Wie die DEG am Dienstag mitteilte, steht den Roosters aufgrund der Anordnungen des Fachbereichs Gesundheit und Soziales im Märkischen Kreis aktuell keine spielfähige Mannschaft im Sinne der Spielordnung zur Verfügung. Die Düsseldorfer waren nach mehreren positiven Corona-Fällen in der vergangenen Woche selbst in einer fünftägigen Quarantäne und hatten nach dem Ablauf am Montag erstmals wieder dezimiert trainiert.


VfB Stuttgart auch im DFB-Pokal ohne Stammtorhüter Müller

STUTTGART: Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss auch im DFB-Pokalspiel gegen Ligakontrahent 1. FC Köln am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) ohne Stammtorhüter Florian Müller auskommen. Nach seiner Corona-Infektion sei der 23-Jährige zwar wieder zurück im Training, aber keine Option für die Zweitrundenpartie, sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo am Dienstag. Abwehrchef Waldemar Anton ist wie die Flügelspieler Erik Thommy und Roberto Massimo noch fraglich. Alle Drei zählten ebenfalls zu den positiv getesteten VfB-Spielern.


Ingolstadts Trainer Schubert hat Problem mit Diskussion über Kimmich

BERLIN: Ingolstadts Trainer André Schubert hat die Ausmaße der Debatte um den noch nicht gegen das Coronavirus geimpften Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich kritisiert. «Joshua Kimmich ist ein vorbildlicher Sportsmann. Aber anscheinend gilt das nur dann, wenn er das sagt, was alle hören wollen. Wenn er etwas sagt, was in eine andere Richtung geht, gilt das anscheinend nicht mehr. Damit habe ich ein Problem», sagte Schubert bei Sport1. Bayern-Profi Kimmich ist noch nicht gegen das Coronavirus geimpft.


Gerd Müller wird posthum als «Legende des Sports» ausgezeichnet

FRANKFURT/MAIN: Der im August gestorbene frühere Fußball-Nationalstürmer Gerd Müller wird auf dem 39. Deutschen Sportpresseball am 6. November in Frankfurt/Main als «Legende des Sports» ausgezeichnet. Wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten, ist es das erste Mal in der Geschichte des Balls, dass diese Auszeichnung posthum verliehen wird. Der ehemalige Star des FC Bayern München war am 15. August gestorben.


FC Bayern auch im Pokalspiel gegen Gladbach ohne Coach Nagelsmann

MÜNCHEN: Rekordsieger FC Bayern München muss auch im Topspiel der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach ohne Chefcoach Julian Nagelsmann auskommen. Ein aktueller Corona-Test habe noch eine zu hohe Viruslast ergeben, wie der 34-jährige Fußballlehrer am Dienstag mitteilte. Nagelsmann befindet sich weiterhin in häuslicher Isolation. Der Chef wird damit am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) im Borussia-Park wie schon bei den jüngsten 4:0-Siegen gegen Benfica Lissabon in der Champions League und gegen die TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga am Spielfeldrand von Assistenztrainer Dino Toppmöller vertreten.


Kahn betont klare Bayern-Haltung zum Impfen: Kein Druck auf Kimmich

MÜNCHEN: Die Vereinsführung des FC Bayern München will keinen öffentlichen Druck auf ungeimpfte Fußball-Profis wie Nationalspieler Joshua Kimmich ausüben. Vorstandschef Oliver Kahn und Präsident Herbert Hainen betonten am Montagabend in München aber zugleich die klare Corona-Position des deutschen Rekordmeisters. «Zunächt einmal ist es wichtig, dass wir eine klare Haltung haben, dass wir es allen nur empfehlen können, sich zu impfen. Das haben wir unterstrichen durch mehrere Aktionen», sagte Kahn vor der Premiere der Doku-Serie «FC Bayern - Behind The Legend» in einem Münchner Kino. «Letztendlich muss man das respektieren, wenn der eine oder andere eben eine andere Meinung hat», ergänzte Kahn konkret zu Kimmich.


Bayer Leverkusen wochenlang ohne Schick und Bellarabi

LEVERKUSEN: Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss mehrere Wochen auf Patrik Schick und Karim Bellarabi verzichten. Beide Offensivspieler verletzten sich am Sonntag beim 2:2 beim 1. FC Köln. Im dem Spiel hatten beide jeweils für Leverkusen getroffen. Schick zog sich nach Angaben Bayers vom Montag einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu. Bellarabi erlitt einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Der Werksclub rechnet nach eigenen Angaben mit dem Duo erst wieder nach der nächsten Länderspielpause Mitte November.


Nigeria-Trainer Rohr zu WM-Plänen: Meiste Trainer in Afrika dagegen

BERLIN: Nigerias Fußball-Nationaltrainer Gernot Rohr sieht die Pläne der FIFA für eine Verkürzung des WM-Rhythmus von vier auf zwei Jahre kritisch. Irgendwann müsse auch mal Schluss sein, «man kann nicht immer nur nach Fernsehgeldern Ausschau halten. Man muss auch wirklich mal auf die Gesundheit der Spieler achten», forderte der gebürtige Mannheimer in der Sendung «Sport am Sonntag» des Deutschlandfunks. Der Terminkalender sei jetzt schon so voll. Rohr: «Also, ich glaube, die meisten Trainer sind auch in Afrika dagegen.»


RB Leipzig verzichtet zu Gunsten von Babelsberg auf Pokal-Einnahmen

POTSDAM: Der SV Babelsberg 03 kann sich über die vollen Einnahmen aus dem DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig freuen. Wie beide Clubs am Montag mitteilten, verzichtet der Fußball-Bundesligist zu Gunsten des Potsdamer Regionalliga-Clubs auf den ihm zustehenden Anteil der Zuschauereinnahmen aus der Partie am Dienstagabend (18.30 Uhr/Sky) im Karl-Liebknecht-Stadion. Üblicherweise erhalten beide Vereine je 45 Prozent der Gesamtsumme, die restlichen zehn Prozent gehen an den Deutschen Fußball-Bund.


Götze-Verletzung überschattet Kaiserslauterns Remis in Duisburg

DUISBURG: Eine Kopfverletzung von Mittelfeldspieler Felix Götze hat das 1:1 (1:0) des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern beim MSV Duisburg überschattet. Götze war bei der Partie am Montagabend in der 86. Minute in einem Kopfballduell mit Duisburgs Rolf Feltscher zusammengeprallt, blieb zunächst regungslos liegen und musste anschließend vom Platz getragen werden. Wie FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf der Deutschen Presse-Agentur nach Abpfiff mitteilte, war Götze nach Spielende in der Kabine aber bei Bewusstsein und ansprechbar. Der 23-Jährige wurde zu genaueren Untersuchungen in ein Duisburger Krankenhaus gebracht.


Bochum schließt Geschäftsjahr mit Minus von 5,1 Millionen Euro ab

BOCHUM: Der VfL Bochum hat das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Minus von 5,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das teilte Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung, am Montagabend auf der virtuellen Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten mit. Kaenzig taxierte den durch Corona in diesem Zeitraum verursachten Schaden auf etwa acht Millionen Euro. Für die Saison 2021/22 rechnet er mit einem Überschuss in Höhe von 4,5 Millionen. Nach Einschätzung des Vereinsführung eröffnet der Aufstieg des Traditionsclubs ins Fußball-Oberhaus neue finanzielle Möglichkeiten.


Tennisstar Kerber bekräftigt Fed-Cup-Teilnahme

PRAG: Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber hat ihre Teilnahme am Finalturnier im Fed Cup noch einmal bekräftigt. Zwar hatte sie wegen eines Infekts ihre Teilnahme am Tennisturnier in Moskau in der vergangenen Woche abgesagt. Ihr Start vom 1. bis 6. November in Prag sei aber nicht in Gefahr gewesen, bestätigte ihr Management am Montag. Am Donnerstag ist nach Angaben des Deutschen Tennis Bundes die erste Trainingseinheit des Teams in der tschechischen Hauptstadt geplant. Die deutschen Tennis-Damen treten in der Vorrunde in einer Gruppe gegen Tschechien und die Schweiz an.


Berliner Bajwa scheitert zum Auftakt der Box-WM

BELGRAD: Die deutsche Staffel hat bei den Boxweltmeisterschaften in Belgrad keinen guten Einstand erlebt. Der Berliner Umar Bajwa unterlag am Montagabend in der Klasse bis 57 Kilogramm dem Mexikaner Miguel Vega Barreras durch RSC. Der Ringrichter brach das Duell in der zweiten Runde wegen Überlegenheit des Mexikaners ab, nachdem er den in Pakistan geborenen Deutschen dreimal angezählt hatte. In den kommenden Tagen steigen zwölf weitere deutsche Boxer in den Ring.

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