BANGKOK: Die Ministerien für Tourismus und Sport sowie für öffentliche Gesundheit bereiten für das nächste Jahr die erste medizinische Cannabis-Tournee in Südostasien vor.
Mit der Tour soll das Bewusstsein für Cannabis für medizinische Zwecke erhöht werden, und diejenigen, die am Anbau der Pflanze interessiert sind, sollen über die Gesetze informiert werden, erläuterte Phiphat Ratchakitprakarn, Minister für Tourismus und Sport. Acht Provinzen haben Plantagen, die Teil der Tour sein könnten, darunter Mae Hong Son, Lampang, Samut Songkhram, Sakon Nakhon, Nakhon Ratchasima, Buriram, Phatthalung und Chonburi.
„In der Anfangsphase zielt das Programm darauf ab, Einheimische auszubilden, die ein Gemeinschaftsunternehmen gründen und sich um die Zulassung zum Cannabisanbau bewerben möchten. Dieses Programm wird den Weg für ein grundlegendes Verständnis von Cannabis und seinen wirtschaftlichen Vorteilen ebnen", sagte Phiphat. Die Tourismusbehörde sei beauftragt worden, mit der Abteilung für traditionelle und alternative Medizin bei der Förderung des Medizintourismus zusammenzuarbeiten, einschließlich Kräuter und Cannabis für die traditionelle Medizin.
Das Kabinett billigte am 4. August einen Vorschlag zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, der es privaten Ärzten, einschließlich einiger traditioneller Heiler, und Bauern erlaubt, die Pflanze für die medizinische Behandlung anzubauen. Die Regierung bereitet für den kommenden Oktober die zweite Cannabis-Expo in Buriram vor. Die Ausstellung könnte die Position Thailands als medizinisches Zentrum für Cannabis in dieser Region stärken.