Ende der 20-Baht-Deckelung in Bangkok

Nach Regierungswechsel läuft Pilotprojekt zur Fahrpreisgrenze aus

Pendler in Bangkok müssen sich ab 1. Oktober auf die Rückkehr zu regulären Fahrpreisen auf der Red Line und der Purple Line einstellen. Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Pendler in Bangkok müssen sich ab 1. Oktober auf die Rückkehr zu regulären Fahrpreisen auf der Red Line und der Purple Line einstellen. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

BANGKOK: Die Betreiber der Red Line und der Purple Line bereiten sich darauf vor, ab dem 1. Oktober 2025 wieder die regulären Fahrpreise zu erheben. Damit endet das von der vorherigen Regierung eingeführte Pilotprojekt, das seit dem 16. Oktober 2023 einen einheitlichen Fahrpreis von 20 Baht pro Strecke vorsah und bis zum 30. September läuft.

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums erklärte, dass der Regierungswechsel von der Pheu-Thai-Partei zur Bhumjaithai-Partei das Aus für die 20-Baht-Strategie bedeutet habe. Sutep Punthupeng, Geschäftsführer der SRT Electrified Train Co. Ltd., die die Red Line betreibt, bestätigte, dass die Vorbereitungen für die Rückkehr zum Normalbetrieb laufen. Man habe sich mit dem Verkehrsministerium und dem Kabinettssekretariat abgestimmt, die endgültige Entscheidung hänge jedoch von der Linie des neuen Verkehrsministers ab.

Neue Tarife und Rabatte auf beiden Linien

Die Fahrpreise der Red Line liegen regulär zwischen 12 und 42 Baht, mit Ermäßigungen für Schüler und Senioren. Zudem wird ein Monatsabonnement wieder eingeführt, das 50 Fahrten für 1.250 Baht – rund 25 Baht pro Fahrt – ermöglicht. Auf der Purple Line bewegen sich die Fahrpreise zwischen 14 und 42 Baht. Kinder und Senioren erhalten hier 50 Prozent Rabatt, Studenten 10 Prozent.

Pheu-Thai kritisiert Ende der Preisgrenze

Kritik am Ende der Preisobergrenze kam aus den Reihen der Pheu-Thai-Partei. Deren stellvertretender Sprecher Chanin Rungtanakiat forderte die Regierung auf, die Regelung fortzuführen. Er verwies darauf, dass mehr als 100.000 Pendler in Bangkok und Umgebung von der Maßnahme profitierten. Zudem habe die Fahrpreisdeckelung die Einnahmen durch höhere Fahrgastzahlen um 12,28 Prozent gesteigert und damit die staatliche Belastung sogar reduziert.

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Dirk 23.09.25 12:32
Auch wenn die Deckelung natürlich nicht für Farangs galt, das hin und her ist hier wirklich überflüssig.

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