Zugunglück: Letztes Opfer identifiziert

DNA-Test bestätigt Identität des achten Opfers

Die Polizei identifizierte das achte Todesopfer des schweren Bahnübergangsunglücks in Bangkok nach einem DNA-Abgleich mit Verwandten. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Die Polizei identifizierte das achte Todesopfer des schweren Bahnübergangsunglücks in Bangkok nach einem DNA-Abgleich mit Verwandten. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die Polizei hat das achte Todesopfer des schweren Bahnübergangsunglücks in Bangkok identifiziert. Wie Pol Capt. Jaruwat Buakaew, stellvertretender Leiter der Polizeiwache Makkasan, am Montag (25. Mai 2026) erklärte, bestätigten DNA-Untersuchungen die Identität des bislang unbekannten Opfers. Bei dem Mann handelt es sich um Sermlarp Pinthong.

Der Unfall hatte sich am 16. Mai 2026 an der Bahnkreuzung Asok–Phetchaburi ereignet. Ein Güterzug war mit dem Linienbus Nr. 206 kollidiert, der wegen eines Verkehrsstaus auf den Gleisen stehen geblieben war. Mehrere Autos und Motorräder wurden ebenfalls beschädigt. Acht Menschen kamen ums Leben, 32 weitere wurden verletzt.

Suche nach Verwandten verzögerte DNA

Die sieben anderen Todesopfer waren zuvor bereits anhand von DNA-Abgleichen mit Angehörigen identifiziert worden. Die Identifizierung des achten Opfers verzögerte sich, weil zunächst keine nahen Verwandten gefunden werden konnten.

Freunde des Mannes meldeten ihn als vermisst, nachdem seit dem 16. Mai kein Kontakt mehr zu ihm bestanden habe. Zudem sei er am 18. Mai nicht zur Arbeit erschienen, obwohl er dort nur selten gefehlt habe. Nach Angaben seines Umfelds nutzte er an Wochenenden regelmäßig Busse, um durch Bangkok zu fahren.

DNA-Probe bestätigte die Identität

Die Ermittler fanden schließlich einen Cousin des Opfers, der eine DNA-Probe am Institut für Rechtsmedizin des Police General Hospital abgab. Zusätzlich wurden Gegenstände aus dem Zimmer des Mannes untersucht. Der Abgleich bestätigte schließlich seine Identität.

Die Polizei erhob Anklage gegen den Busfahrer, den Lokführer sowie den zuständigen Aufseher des Bahnübergangs. Ihnen wird fahrlässige Verursachung von Tod und Verletzungen vorgeworfen.

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