Wohlhabende sollen steuerlich absetzbare Privilegien verlieren

Foto: Jo Panuwat D
Foto: Jo Panuwat D

BANGKOK: Die Finanzverwaltung erwägt, wohlhabenden Steuerzahlern abzugsfähige Ausgaben zu streichen

Laut Generaldirektor Ekniti Nitithanpraphas überprüft seine Behörde, Personen mit mittlerem Einkommen steuerlich zu entlasten. Er verweist darauf, dass 20 Prozent der Bevölkerung in der Regel zwei Millionen Baht an Steuervergünstigungen geltend machen. Eine Investition in Höhe von 500.000 Baht in einen langfristigen Aktienfonds könne zum Beispiel eine Steuerermäßigung von 15 Prozent bewirken. „Wenn wir die Steuerabzüge für Reiche verringern, sollten wir in der Lage sein, die Steuervergünstigungen für Einkommensschwache zu erhöhen und so die Belastung für die größte Gruppe von Steuerzahlern zu verringern", fügte Ekniti an.

Elf Millionen Bürger reichen jährlich Steuererklärungen ein, davon zahlen aber nur vier Millionen Steuern, berichtet die „Nation“. Der Rest ist von Steuern befreit ist, weil ihr Einkommen unter dem Mindestbetrag von 26.583 Baht pro Monat liegt. Die Finanzverwaltung hat eine Liste mit mehr als 20 abzugsfähigen Posten zusammengestellt, um die Belastung des durchschnittlichen Steuerzahlers zu verringern. Dazu gehören persönliche Ausgaben, Unterhalt für Kinder und Eltern, Lebensversicherungsprämien und Zinsen aus Immobiliendarlehen.

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Ingo Kerp 07.10.19 20:09
Bei einer arbeitsfähigen Bevoelkerung von ca. 40 Mio Thailandern/innen, reichen lediglich 11 Mio eine Steuererklärung ein. Nur 4 Mio Thais sind zu besteuern. Bei 69 Mio Einwohnern sind diese rund 6% Steuerzahler ja ein tolles Ergebnis.

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