BANGKOK: Die thailändische Regierung verlängert ihre Unterstützungsmaßnahmen für Fluggesellschaften, die infolge der Spannungen im Nahen Osten unter steigenden Betriebskosten leiden.
Wie der stellvertretende Verkehrsminister Phattrapong Phattraprasit mitteilte, erhalten inländische Flugverbindungen auch in den Monaten Juli und August einen Nachlass von 30 Prozent auf die Gebühren für Flugsicherungsdienste.
Hilfen für Airlines werden verlängert
Das Verkehrsministerium habe die staatliche Flugsicherungsorganisation Aeronautical Radio of Thailand (Aerothai) angewiesen, die Hilfen für Fluggesellschaften fortzusetzen. Hintergrund seien die höheren Kosten infolge der Schwankungen auf den internationalen Energiemärkten. Ziel der Maßnahmen sei es, die finanzielle Belastung der Airlines zu verringern, ihre Liquidität zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit des thailändischen Luftverkehrs zu erhalten.
Airlines erhalten längere Zahlungsfrist
Der kommissarische Aerothai-Präsident Surachai Nuprom erklärte, dass der Verwaltungsrat die Verlängerung der Unterstützung am 24. Juni beschlossen habe. Neben dem 30-prozentigen Gebührennachlass für Inlandsflüge wird den Fluggesellschaften weiterhin ermöglicht, zunächst nur 50 Prozent der fälligen Flugsicherungsgebühren zum regulären Zahlungstermin zu begleichen. Die verbleibende Hälfte kann um weitere 30 Tage gestundet werden.
Digital Tower soll Flughäfen vernetzen
Darüber hinaus kündigte Aerothai an, das Flugverkehrsmanagement mithilfe des Projekts „Digital Tower“ weiter zu modernisieren. Dabei sollen moderne digitale Technologien eingesetzt werden, um mehrere Flughäfen zentral von einem Standort aus überwachen und steuern zu können.