Vermisster chinesischer Schauspieler gefunden

Der chinesische Schauspieler Wang Xing wurde am Dienstag in Myanmar aufgefunden und nach Thailand zurückgebracht. Foto: epa-efe/Royal Thai Police
Der chinesische Schauspieler Wang Xing wurde am Dienstag in Myanmar aufgefunden und nach Thailand zurückgebracht. Foto: epa-efe/Royal Thai Police

BANGKOK: Nach dem kürzlichen Verschwinden des chinesischen Schauspielers Wang Xing in Thailand herrscht Besorgnis über die Sicherheit von Touristen, insbesondere im Hinblick auf das bevorstehende chinesische Neujahrsfest. Die Thailändische Tourismusbehörde (TAT) und private Betreiber fordern verstärkte Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität.

Wang Xing wurde letzte Woche im Bezirk Mae Sot nahe der Grenze zu Myanmar als vermisst gemeldet, nachdem er Berichten zufolge zu einem Vorsprechen in Thailand eingeladen worden war. Er wurde am Dienstag (7. Januar 2025) unverletzt aufgefunden und kehrte nach Thailand zurück. Die Polizei vermutet, dass der Schauspieler möglicherweise Opfer von Menschenhandel geworden ist.

Dieses Ereignis löst nun Diskussionen über die Sicherheitsvorkehrungen für das bevorstehende chinesische Neujahrsfest aus, das vom 28. Januar bis 4. Februar 2025 gefeiert wird.

Pattaraanong Na Chiangmai, stellvertretende Gouverneurin der TAT für internationales Marketing in Asien und im Südpazifik, erklärte, dass die Behörde die Lage genau beobachte. „Wir haben unsere Büros in China angewiesen, die Reaktionen auf Social-Media-Plattformen genau zu verfolgen und eng mit der Touristenpolizei zusammenzuarbeiten, um ein sicheres Reiseumfeld zu gewährleisten“, sagte sie.

Die TAT prognostiziert trotz der Vorfälle weiterhin hohe Besucherzahlen aus China während des Festes, unterstützt durch eine umfangreiche Werbekampagne, die die 50-jährige diplomatische Beziehung zwischen den beiden Ländern hervorhebt. Thailand erwartet täglich zwischen 20.000 und 30.000 chinesische Ankünfte.

Surawat Akaraworamat, Vizepräsident des Tourism Council of Thailand, betonte die Notwendigkeit einer gründlichen Untersuchung des Falles. „Es ist ein Glück, dass der Schauspieler schnell gefunden wurde, aber die Berichte über seine Erfahrungen sind besorgniserregend“, so Surawat.

Die thailändische Regierung und die Polizei stehen nun unter Druck, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, falls „graue“ chinesische Unternehmen in den Vorfall verwickelt sind. Der Minister für Tourismus und Sport, Sorawong Thienthong, bat den chinesischen Botschafter um Unterstützung bei der Kommunikation über Sicherheitsmaßnahmen in Thailand.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Ole Bayern 08.01.25 17:20
100 Flüge von BKK nach / von ...
.... China + Hongkong sind leicht drin an einem Tag . Ich habe mal kurz nachgesehen .... alleine morgen 9.1.2025 von 0:00 Uhr bis 5.00 a.m. sind es schon 18 Flüge welche aus China kommen.
Beim DMK Airport kommen nochmals an die 20 Flieger aus China täglich an. Und dies sind nur die Flughäfen in Bangkok. Mithin sind 20.000 Passagiere Tag aus China nicht übertrieben .
Die meisten Mittelstrecken - Flugzeuge B 737 , A320 usw. kommen jedoch auf keine 200 Sitzplätze , aber sei es drum.

VG Ole
Siegfried Naumann 08.01.25 15:20
20.000 - 30.000
Thailand erwartet täglich zwischen 20.000 und 30.000 chinesische Ankünfte. Nur mal angenommen: 1 Flugzeug mit 200 Passagieren.....10 Flugzeuge mit 2000......100 Flugzeuge mit 20.000. Da geht was ab in der Luft und auf den Flughäfen. Und wer hat´s geschrieben? Die TAT...wer sonst.


Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.