Reform des Schulsystems

Schülerinnen und Schüler in Thailand sollen im Rahmen der geplanten Bildungsreform künftig stärker in den Fächern Thai-Sprache, Geschichte und staatsbürgerliche Bildung gefördert werden. Bild: pop_thailand/Adobe Stock
Schülerinnen und Schüler in Thailand sollen im Rahmen der geplanten Bildungsreform künftig stärker in den Fächern Thai-Sprache, Geschichte und staatsbürgerliche Bildung gefördert werden. Bild: pop_thailand/Adobe Stock

BANGKOK: Thailand plant eine Reform des Schulsystems. Künftig sollen die Fächer Thai-Sprache, Geschichte und staatsbürgerliche Bildung stärker betont werden. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler ihre kulturellen Wurzeln besser verstehen und gleichzeitig wichtige Fähigkeiten für die Zukunft entwickeln.

Der Minister für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation, Yodchanan Wongsawat, erklärte, dass der Geschichtsunterricht nicht mehr nur auf Auswendiglernen beruhen soll. Stattdessen sollen die Jugendlichen lernen, historische Ereignisse zu analysieren und die Entwicklung ihres Landes besser zu verstehen. Auch die Rolle der Monarchie als Teil der thailändischen Geschichte soll vermittelt werden.

Staatsbürgerkunde wird ausgebaut

Im Bereich der staatsbürgerlichen Bildung sollen kritisches Denken, Teamarbeit, Führungsqualitäten und ehrenamtliches Engagement gefördert werden. Die Regierung ist überzeugt, dass Menschen, die ihre Geschichte kennen, besser zur Entwicklung ihres Landes beitragen können.

Mehr Gewicht für die Thai-Sprache

Der Bildungsminister Prasert Jantararuangtong betonte außerdem die Bedeutung der thailändischen Sprache. Besonders an internationalen Schulen sollen thailändische Schülerinnen und Schüler ihre Muttersprache stärker nutzen können, ohne dass die internationalen Lehrpläne verändert werden.

Die geplanten Änderungen wurden bereits den Schulen mitgeteilt. In den kommenden Tagen sollen weitere Gespräche über die notwendigen Gesetzesänderungen stattfinden.

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Michel Maillet 04.06.26 02:30
Sollte
kritisches Denken gefördert werden, wird ganz Thailand ein Problem haben! Jedoch, @Harms, reicht es ja bereits, statt Fremdsprachen, seine eigene Sprache beherrschen zu können. "Das Schüler" ?
Oliver Harms 04.06.26 01:20
Fremdsprachen?
Das Schüler deren Eltern es sich leisten können auf internationale Schulen gehen um
ein hohes Bildungsniveau insbesondere auch in Fremdsprachen zu erreichen wurde zumindest in diesem Artikel nicht berücksichtigt.
Oliver Harms 04.06.26 01:20
Fremdsprachen?
Das Schüler deren Eltern es sich leisten können auf internationale Schulen gehen um
ein hohes Bildungsniveau insbesondere auch in Fremdsprachen zu erreichen wurde zumindest in diesem Artikel nicht berücksichtigt.
Dieter Goller 03.06.26 12:40
Bemerkenswerte Ansaetze
Bei all diesen geplanten Aenderungen kann man sehr auf deren konkrete Umsetzung gespannt sein, z.B. wie "kritisches Denken" oder 'historische Analyse" gefoerdert werden soll. Auch die angestrebte staerke Nutzung der thailaendischen Sprache an internationalen Schulen koennte interessant werden, sollten z.B. anstatt von zu erlernenden Fremdsprachen nun auch "auslaendische" Schueler vermehrt Thai zu nutzen haben.

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