Toyota präsentiert neuen Hilux Travo

Pick-up feiert Weltpremiere in Bangkok mit Diesel- und Elektroversion

Weltpremiere in Bangkok: Toyota präsentiert den neuen Hilux Travo mit überarbeitetem Design und vollelektrischer Variante. Foto: Nation Tv
Weltpremiere in Bangkok: Toyota präsentiert den neuen Hilux Travo mit überarbeitetem Design und vollelektrischer Variante. Foto: Nation Tv

BANGKOK: Toyota hat in Thailand den völlig neu entwickelten Hilux Travo vorgestellt – als neunte Generation des beliebten Pick-ups. Das Modell wurde von thailändischen Ingenieuren entworfen und weltweit erstmals in Bangkok präsentiert. Neben der Dieselvariante feierte auch der vollelektrische Hilux Travo-e Premiere. Das Konzept steht unter dem Motto „Greater Together – gemeinsam zu Großem“.

Der japanische Autobauer Toyota präsentierte den Hilux Travo im BITEC Exhibition Centre in Bangkok erstmals der Öffentlichkeit. Laut NationTV und Bangkok Post markiert die Weltpremiere einen Meilenstein für Thailands Automobilindustrie, da der Pick-up vollständig im Land entwickelt wurde. Minister Thanakorn Wangboonkongchana betonte, das Projekt beweise die hohe Forschungskompetenz thailändischer Ingenieure und unterstreiche Toyotas Vertrauen in Thailand als Produktionsstandort.

Neue Generation mit Tradition

Seit 1968 steht der Hilux für Robustheit und Zuverlässigkeit. Die neue Generation wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren aus Thailand, Japan und Australien entwickelt. Das Design folgt dem Konzept „Tough & Agile“ – eine Kombination aus Stärke und Beweglichkeit. Der markante Kühlergrill im Stil „Cyber Sumo“ symbolisiert Stabilität und Kraft. Innen sorgt die Philosophie „Robust Simplicity“ für klare Linien, moderne Technik und praktische Funktionalität.

Der Hilux Travo wird zunächst mit einem überarbeiteten 2,8-Liter-Diesel mit 7,5 Prozent besserer Effizienz angeboten. Parallel bringt Toyota den Hilux Travo-e als erste vollelektrische Version eines Body-on-Frame-Pick-ups auf den Markt. Die Batterien sind mit einem „Diamond Guard“-Schutzsystem ausgestattet. Laut Toyota erfüllt das Modell höchste Ansprüche an Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit (QDR) und ist sowohl für Arbeitseinsätze als auch Offroad-Fahrten konzipiert.

Seit Einführung des „IMV“-Projekts 2004 ist Thailand globales Zentrum für Toyota-Pick-ups. Mehr als 4,6 Millionen Fahrzeuge wurden bisher aus Thailand exportiert – in 133 Länder. Das Modell schafft landesweit über 275.000 Arbeitsplätze und steht für rund drei Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts.

Mehr Komfort und Sicherheit

Zur Ausstattung gehören das neueste Toyota Safety Sense 3, Panorama-Kameras (PVM) und Multi-Terrain-Monitoring (MTM). Ein elektrisches Lenksystem (EPS) und optimierte Federung sorgen für mehr Präzision und Fahrkomfort. Gleichzeitig ermöglicht das „Dynamic Cloud“-Fahrwerk eine ausgewogene Balance zwischen Stabilität und Agilität.

Die Elektroversion Hilux Travo-e soll besonders Flottenkunden und Unternehmen ansprechen, die auf CO₂-Reduktion setzen. Sie bietet geringe Wartungskosten, umfassenden Versicherungsschutz und bis zu acht Jahre Batteriegwährleistung. Toyota unterstützt damit das Regierungsziel „Carbon Neutrality 2050“.

Der Hilux Travo kann ab 21. November in allen Toyota-Showrooms Thailands besichtigt und getestet werden. Auf der Motor Expo in Muang Thong Thani wird er der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Testfahrten finden zudem auf dem neuen Toyota Alive-Gelände in Bang Na statt.

Mit dem Hilux Travo bekräftigt Toyota sein Versprechen, Fahrzeuge „für alle“ zu schaffen – langlebig, vielseitig und bereit für die Zukunft.

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Plante HDV 16.11.25 22:46
Jörg Obermeier 16.11.25 11:41
Langstrecke im Kleinwagen (Polo) ist für Sie ein Problem? Ich denke es ist ein individuelles Problem. Ich fahre in D. einen Polo. Das ist in einer Großstadt wie Ffm durchaus sinnvoll. In Th. fahre ich einen Toyota Fortuner. Mit anderen Worten: Ich kann es mir, altersbedingt, noch erlauben mich der jeweiligen Situation anzupassen. Noch ein Hinweis. Wer zu Hause seinen Stromer tanken kann ist im Vorteil. In D. hat nur eine Minderheit, erst recht in Großstädten, diese Möglichkeit.
Jörg Obermeier 16.11.25 11:41
@ Plante HDV
Ich denke, da liegt ein Missverständnis vor. Wie ich schon schrieb, bin ich aus dem Alter raus, als ich Langstrecken noch durchgefahren bin. Wer sich das noch dazu in einem Kleinwagen antut und dann Komfort über nicht notwendige Tankstopps definiert, hat mich ehrlich gesagt etwas grinsen lassen. Aber so ist eben jeder etwas anders gestrickt. Dazu kommt, dass ich als Rentner in Thailand lebe und nicht zwischen Frankfurt und Ostfriesland pendeln muss/will. Ich habe beispielsweise das Glück hin und wieder nur runde 200 km nach Kanchanaburi oder 320 km nach Pattaya zu fahren. Zum BKK sind es auch nur gute 220 km. Und das war’s dann in aller Regel auch schon. Dafür hatte ich bis vor kurzem noch einen Hybrid. Auf den habe ich in 2 Jahren gerade mal 9.000 km gefahren. Im fast gleichem Zeitraum mit meinem kleinen EV in der Stadt lockere 23.000 km. Aber als deutscher Rentner hat man bekanntlich keine Kohle mehr und muss sparen. Dazu noch, dass ich nicht mehr gerne lange Strecken ohne Pausen fahre und schon komme -ich für mich- zu einem elektrischen Kompakt-SUV. Einen den ich zu 99% Zuhause mittels Solaranlage auf dem Hausdach kostengünstigst laden kann, wenn er wie meistens unbenutzt rumsteht. Dass der auch nur rund die Hälfte dieses neuen Toyota Pickup kostet entlockt mir dann noch ein zusätzliches Lächeln.
Ole Bayern 16.11.25 11:40
Herr Obermeier .....
..natürlich reicht ein Kompakt SUV , sei es nun elektrisch oder mit Benzin / Diesel überall hin, insbesondere in Thailand für uns alte Leute ( wie ich auch einer bin ) . Ich bin auch kein Gegner von E - Autos wie so mancher meint . Wo der Wagen hin passt ist es einwandfrei . Mein Nachbar seine Tochter arbeitet in der Staatskanzlei , sie hat einen vollelektrischen und fährt jeden Tag die 25 km, kann dort in der Garage parken und noch kostenlos Strom tanken . Da gibt es freilich nichts Besseres . Mein Vater hat mit seinem Big - BMW heuer fast 2 Unfälle gebaut - Er hatte 2 x großes Glück , bzw. die Anderen hatten großes Glück . Er ist mit auf die 90 zugehend eben nicht mehr so recht in der Lage , so ein gewaltiges Auto sicher zu führen . Er hats dann eingesehen , bevor sie ihm den FS wegnehmen aufgrund Unfall / Alter, sich vom BMW zu trennen . Ich habe ihm heuer dann einen kleinen SUV CITROËN C3 AIRCROSS gekauft . Da sitzt er höher , hat einen besseren Überblick , und für seine 2000 - 3000 p.a. reicht der Karren allemal . Und ich habe gleich noch eine 2 , Fliege geschlagen, da ich vom franz. Autohaus , welcher mir schon jahrelang immer kleine Aufträge zuschanzte , nun auch mal ein Auto gekauft habe . Vater sagt nun ... richtige Entscheidung . Ich selbst habe mir heuer auch " nur " einen kleinen Kompact SUV gekauft, reicht mir auch zu :- )))
allerdings mit 380 PS aus Zuffenhausen , von meinem Geschäftsfreund , bzw . seiner Witwe , der leider viel zu früh verstorben ist .

VG Ole
Plante HDV 15.11.25 00:30
Jörg Obermeier 14.11.25 02:16
Ich wäre ja auch für einen elektrischen Antrieb. Solange dieser aber in Sachen Reichweite und Tankmöglichkeiten meinem Diesel ,1600 ccm, Verbrauch 3,8 l für 100 km/h bei max. 120 km/h Autobahn, nicht erreicht wird, kaufe ich auch keinen Elektrischen. Immerhin fährt mein Polo von Ffm bis Leer und zurück, etwas mehr als 1000 km/h, mit einer Tankfüllung, also ohne Tankstop. Ich kenne keinen Elektrischen der mir diesen Komfort bieten kann.
Jörg Obermeier 15.11.25 00:29
So ganz falsch...
..ist das nicht @ Ole Bayern. In mehr als einem halben Jahrhundert meiner Autofahrerkarriere war so ziemlich alles dabei. Vom 500er Fiat bis hin zum 500 SEL Mercedes. Mein letztes richtige Auto war ein Ford Everest mit 3,2 l, 6 Zylinder Diesel. Alles Geschichte! Heute bin ich ein alter Mann, der nach spätestens 300 km lieber eine ausführliche Pause macht. Aber ich kann verstehen, wer insbesondere regelmäßig Langstrecken fahren muss, der braucht "noch" ein richtiges Auto. Ob ein Pickup dafür die beste Wahl wäre, würde ich bezweifeln. Es sei denn er braucht das Ladevolumen. Mir reicht heute ein EV mit einer Reichweite von 400+ km. Zumindest in dem Bereich, in dem ich mich damit bewege ist die Ladeinfrastruktur gut genug ausgebaut, sodass ich auch stressfrei zu meinen Pausen komme. Und ungebremst über die Highways zu brettern ist hierzulande ja sowieso nicht wirklich möglich. Auch dafür reicht ein Kompakt-SUV zum halben Preis eines solchen Toyota ganz locker. Bequemer sowieso.
Ole Bayern 14.11.25 12:37
Hie ein paar Stichworte zum Thema .....
1. Hubraum ist durch nix zu ersetzen , außer durch mehr Hubraum !
1 .Wer Hubraum sät, wird Leistung ernten.
2. Lieber Leben riskier'n,als Drehzahl verlier'n!

..... aber natürlich nicht ganz ernstgemein , ist ja klar . :-}}}} ..... wobei ich schon den " geerbten " ( noch lebenden Vaters ) 12 Zylinder Karren mit 6,6 l Hubraum meines Vaters sehr schätze. Wenn ich die Motorhaube öffne .... Alle äußern nur WOW und staunen über diese vergangene Technik deutscher Hersteller.

Ole
Roman Knöpfel 14.11.25 02:21
Toyota
ist in Thailand seit jeher im obersten Preissegment unterwegs. Ich habe für meinen Revo vor 10 Jahren auch über 1.2 Mil. THB bezahlt. Aber einen BEV würde ich nie von Toyota kaufen, da würde ich einem Chinesen den Vorzug geben.
Jörg Obermeier 14.11.25 02:16
Obwohl ich ein überzeugter Elektriker bin, verstehe ich den Sinn eines Pickup mit nominell 240 km Reichweite nicht wirklich. Zudem man diese kaum jemals in der Praxis erreichen kann und wenn das Teil dann auch noch teurer sein soll als ein Diesel, dann geht mir die Phantasie was das soll völlig ab.
Paul Müller 14.11.25 02:10
Völlig unsinnig...
Autos, nein, Panzer dieser Grössenordnung sind in Thailand zurzeit ausgesprochen gefragt. Sie sind schwer, breit, teuer im Verbrauch und eines der grössten Verschuldungsrisiken überhaupt. Hat der Nachbar sich einen Panzer angeschafft (auf Pump natürlich), so muss ebenfalls einer her. Die Banken freuts, denn 99% dieser Karren sind geleast. Ich kenne Leute (Einzelpersonen) mit einem Hilux-Pickup, sie bezahlen bis zu 70% (!!!) ihres Lohns an die Bank. Vorrechnen nützt meistens nichts, denn die Mehrzahl der Leute sind schlicht nicht fähig, eine Zinsbelastung realistisch und mathematisch einzuschätzen...
Manfred Guempel 13.11.25 19:10
Toyota präsentiert
@ Herr Jomtien Franky / Herr Herzog
Jeder muss doch selbst wissen,welches Auto er fährt. Außerdem stossen schon lange neue Autos keine schwarzen Wolken mehr aus.
Ich fahre seit Jahren nur noch solche Fahrzeuge in Deutschland und hier,aus ganz einfachen Grund ,ich bin inzwischen älter, komme in einen niedrigen wohl rein aber nicht raus! Ferner kommt hinzu, dass ich den Platz manchmal benötige. Nur noch nebenbei. Habe meine Toiletten angehoben, ebenso Betten.Mal ausprobieren geht auch bei jüngeren viel leichter!
Für Pattaya ist 1 großer Wagen natürlich nicht gut bei dem fürchterlichen Verkehr.
Jomtien Franky 13.11.25 16:10
@Herzog
Glauben Sie mir, ich kenne hier genug Leute, die ohne Business sind, und unnützerweise diese Riesenkarren fahren. Die auch keine Großfamilien haben....
Da würde ein normaler PKW auch genügen, aber da gibt es ja noch die berühmte Schwanzverlängerung....
Manfred Guempel 13.11.25 14:30
Toyota Holiday Travo Overland
Also der Preis für den Overland startet bei 1,366.- million.+++++Die Aufpreisliste ist ganz schoen lang.Pearl White 9000.,Heckklappe Lift, Liner Wanne, getoente Scheiben , Versicherung + Steuer ca.30.000.-
Alles zusammen ca. 141,000.-
Dafür muss aber etwas geboten werden!
Was mich hier stoert , bei diesem Clima keine climatisierten Sitze, auch nicht als Opton! Haube wird nur mit Stange gehalten beim aufmachen , sparen?
Wird dies reichen fire 1 neues Auto?
Ein Pickup ist wesentlich leichter zum ein-aussteigen als ein Pkw.
Ulrich Herzog 13.11.25 13:30
Pickups
Wieso sollen Picksups in Thailand mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun haben, die werden überwiegend gewerblich genutzt und haben zum Teil 400000 Kilometer und mehr auf der Uhr. Zweitens fahren viele Isanfamilien die Pickups damit die ganze Familie in und auf ein Auto passen. Also alles im grünen Bereich. Ferner belegt ein Pickup deutlich mehr Passagiere als ein Sedan.
Jomtien Franky 13.11.25 11:30
Diese Riesenkarren...
...braucht kein Mensch! In den meisten Fällen sind sie nur eine Schwanzverlängerung, und verpesten die Umwelt wie kaum ein anderes Vehikel. Ich als Motorradfahrer muss immer Luft anhaltend hinter diesen Karren herfahren, und schnell überholen, um der schwarzen Wolke zu entfliehen. Dinge, die die Welt nicht braucht....
Und Norbert: Völlig korrekt, da fehlt der Hinweis auf die Reichweite, welches eine elementare Kenngrösse für Elektromobile ist, ein Bericht ohne diese Zahl ist nur die Hälfte wert. Wenn das aber stimmt, was Du sagst, und die fahren nur 200 km (also in echt 180), dann kauft die Dinger kein Schwein, schon gar nicht zu einem höheren Preis. Und die machen ja nicht so herrlich schwarzen Rauch wie die Dieselmodelle, also eher: no future! Heutzutage muss ein Elektroauto mindestens 400 km weit fahren, ansonsten ist das nicht interessant wegen der langen Ladezeiten und der teilweise Überbelegung der wenigen Ladestationen. Weite Strecken sind dann ein Albtraum....
Ich fahre hier in Pattaya mit meinem kleinen Elektroflitzer rum, der hat 380 km oder 300 echte, das ist sehr angenehm, 1 x pro Woche zuhause laden und ich mache keinem Moppifahrer ein schwarzes Gesicht....
Norbert Schettler 13.11.25 09:50
Da bin ich mal gespannt
Grade mal im web informiert, was das neue Auto so mit sich bringt. Hört sich nicht so toll an, zumindest bei der EV Version. Nur ca. 240km Reichweite, Preise um fast 70% über der Diesel Variante. Ob sich das rentiert? Da hört sich das mit dem 2,8 l Diesel doch schon vielversprechender an. Nicht unbedingt für die Klimakonferenz in Belem, aber für mich.

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