BANGKOK: Grab ist bei Einheimischen sowie Touristen gleichermaßen beliebt und selbst Thailands Tourismusbehörde kooperiert mit dem privaten Fahrdienstvermittler in verschiedenen Tourismuskampagnen, obwohl er bis heute in einer gesetzlichen Grauzone agiert.
Das soll sich nun ändern. Am Freitag teilte das Verkehrsministerium mit, dass es Richtlinien erarbeitet habe, um Fahrdienstleistungen von Grab und anderen privaten Fahrdienstvermittlern wie Go-Jek bis März 2020 zu legalisieren. Die Richtlinien setzen voraus, dass die Fahrzeuge zugelassen und mit GPS ausgestattet sind, die Fahrer benötigen zudem eine offizielle Fahrerlaubnis, teilte das Ministerium in einer offiziellen Stellungnahme mit. Zudem müssen die Unternehmen die Identität ihrer Fahrer überprüfen und ein 24-Stunden-Beschwerdezentrum einrichten.
Gemäß dem stellvertretenden Staatssekretär Jirut Wisansitr wolle das Ministerium mit der Entscheidung überprüfen, welche gesetzlichen Möglichkeiten bestehen, um die Bevölkerung selbst entscheiden zu lassen, welchen Service sie bevorzugt und nicht, um den Wettbewerb in der Taxibranche zu verschärfen.
Die Bhumjaithai-Partei löst mit der Legalisierung privater Fahrdienstleistungen ihr Wahlversprechen ein, nachdem ihr in der Regierungsbildung das Transportministerium zugetragen wurde.
Was für ein Komfort, zu wissen, was die Fahrt kosten wird, einen Fahrer vorfahren zu lassen, anstatt in der Hitze zu warten, kein Verständigungsproblem zu haben, schließlich weiß der Fahrer aus maps, wo es hingehen soll, Umwege sind ausgeschlossen. Keine Nachverhandlungen mit Tip oder angeblich nicht rausgeben können, kein lästiges barzahlen, wenn man bequem seine Kreditkarte in der app hinterlegt hat.
Das ist komfortabel und führt zu mehr Wohlgefühl beim Erleben von Thailand. Eine deutliche Qualitätssteigerung. Bleibt zu hoffen, dass es sich auch in den Taximafiahochburgen Phuket und Ko Samui durchsetzt.