BANGKOK: Einige Mitarbeiter von Thai Airways International (THAI) wurden nach Angaben eines vom Verkehrsministerium eingesetzten Ermittlungsteams in den Jahren 2003 und 2004 bei dem Kauf von Flugzeugen ungewöhnlich reich.
Laut dem stellvertretenden Verkehrsminister Thaworn Senneam hat die THAI zwischen 2003 und 2004 zehn Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A340 gekauft. Die Ermittlungen ergaben, dass einige THAI-Mitarbeiter Gewinne aus der Verwaltung von Beschaffungsprojekten, einschließlich des A340-Geschäfts, in die Tasche gesteckt haben sollen. „Korruption ist definitiv vorgekommen", sagte Polizei-Generalleutnant Charnthep Sesaves, der die Ermittlungen leitete.
Die Flugzeuge sollten auf Direktflügen zwischen Bangkok, New York und Los Angeles eingesetzt werden. Zwei Jahre nach Aufnahme der Bangkok-US-Dienste verzeichnete die Fluggesellschaft Verluste in Höhe von 12 Milliarden Baht. Die Verluste weiteten sich auf 39 Milliarden Baht aus, nachdem die gleichen Flugzeuge auf anderen Strecken eingesetzt wurden. Die Direktflüge in die USA wurden fortgesetzt, obwohl das Büro des Nationalen Rates für wirtschaftliche und soziale Entwicklung Einwände gegen die Anschaffung dieses Flugzeugtyps durch die THAI erhoben hatte. Die Behörde stellte einen rentablen Betrieb der treibstofffressenden Flugzeuge in Frage.
Die Ergebnisse des Charnthep-Teams werden an die Nationale Antikorruptionskommission weitergeleitet. Im Laufe dieses Monats sollen weitere Einzelheiten der Untersuchung bekannt gegeben werden.
Warum sollte es in Thailand anders sein?
Da gibt's noch vieles andere was bisher unbemerkt blieb.
Bei jedem neuen Gesetz was erlassen wird, da werden Gelder abgezeigt und verschwinden in dunklen Kanälen.