Thai-Airlines drängen auf staatliche Hilfe

Hohe Kerosinpreise drücken Kapazität und Einnahmen

Steigende Kerosinpreise belasten weltweit den Flugbetrieb und setzen Fluggesellschaften zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Foto: epa/Barbara Walton
Steigende Kerosinpreise belasten weltweit den Flugbetrieb und setzen Fluggesellschaften zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Foto: epa/Barbara Walton

BANGKOK: Angesichts der stark gestiegenen Kerosinpreise haben thailändische Fluggesellschaften kurzfristige Entlastungsmaßnahmen gefordert. Das Verkehrsministerium signalisierte Bereitschaft, entsprechende Vorschläge zu prüfen.

Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn traf sich am Donnerstag (30. April 2026) mit Vertretern mehrerer Airlines, darunter Bangkok Airways, Thai AirAsia, Thai VietJet Air, Nok Air und Thai Lion Air, sowie mit den Luftfahrtbehörden. Im Mittelpunkt standen die steigenden Treibstoffkosten infolge der Spannungen im Nahen Osten.

Flugkapazität sinkt nach Songkran deutlich

Nach Angaben der Airlines Association of Thailand konnten die Fluggesellschaften den Betrieb während der Songkran-Feiertage trotz finanzieller Verluste aufrechterhalten. Inzwischen sei die Kapazität jedoch auf etwas mehr als 60 Prozent des Vorkrisenniveaus gesunken.

Airlines fordern Steuersenkung bei Kerosin

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen zählen eine sechsmonatige Aussetzung von Luftfahrtgebühren, verlängerte Zahlungsfristen für Abgaben im Zeitraum von April bis September sowie eine deutliche Senkung der Verbrauchssteuer auf Jet-A1-Kraftstoff von derzeit 4,726 Baht pro Liter auf 0,20 Baht für zunächst sechs Monate.

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