Bangkok plant längere Öffnungszeiten

Tempelbesuch bis Mitternacht

Touristen posieren – gekleidet in traditionellen Kostümen – für ein Foto im Wat Arun am Ufer des Chao-Phraya-Flusses in Bangkok. Foto: epa/Diego Azubel
Touristen posieren – gekleidet in traditionellen Kostümen – für ein Foto im Wat Arun am Ufer des Chao-Phraya-Flusses in Bangkok. Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Einige der Hauptattraktionen Bangkoks könnten bald auch nach Sonnenuntergang geöffnet bleiben und Besucher bis Mitternacht empfangen.

Nach den Plänen des Gouverneurs der thailändischen Hauptstadt, Chadchart Sittipunt, soll damit nicht nur die Wirtschaft angekurbelt, sondern auch Touristen ein Besuch der Sehenswürdigkeiten erleichtert werden. Der Gouverneur hat dabei vor allem Tempel und Museen entlang des Chao Phraya River im Blick, der Lebensader der Megametropole.

Bislang schließen Tempel wie der weltberühmte Wat Arun (Tempel der Morgenröte) oder der Wat Pho (Tempel des liegenden Buddhas) um 18.00 Uhr. Die meisten Museen sind nur bis nachmittags offen.

«Touristenattraktionen bis zum späten Abend zu öffnen, würde viele Vorteile haben, so etwa, dass es nicht so heiß ist wie tagsüber, was die Laune der Besucher zweifellos verbessern würde», zitierte die Zeitung «Bangkok Post» am Montag den Politiker. Zudem sei es nach Sonnenuntergang leichter, die Sehenswürdigkeiten zu erreichen, weil der Verkehr dann deutlich nachlasse.

Zudem denkt Chadchart über eine Kooperation mit Venedig als europäischer Partnerstadt nach. «Bangkok hat viele Wasserwege und ist als Venedig des Ostens bekannt», sagte er. Die Stadtregierung könne viel vom Wassermanagementplan der italienischen Stadt lernen. Auch sei ein kultureller Austausch angedacht.

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Egon 26.09.22 18:40
Gut nachgedacht.
Ich denke, diese Entscheidung wird von den Menschen angenommen.