TAT plant Zertifikate für die Tourismusindustrie

TAT stellt
TAT stellt "Amazing Thailand Safety and Health Administration" vor: SHA"-Zertifizierung ein. Foto Koh Kradan: The Thaiger.

BANGKOK: Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) will in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor SHA-Zertifikate („Amazing Thailand Safety and Health Administration: SHA“) einführen, um die Standards der Tourismusbranche zu verbessern und das Vertrauen internationaler und einheimischer Touristen in das Reiseziel Thailand zu stärken.

Das Projekt ist Teil der Bemühungen der TAT, die Auswirkungen der Coronavirus-Krise zu mildern und die Erholung im Reise- und Tourismussektor zu beschleunigen. Zudem soll die SHA-Zertifizierung thailändische Tourismusunternehmen auf die Rückkehr ausländischer Urlauber vorbereiten. Zu den Arbeiten an der Zertifizierung gehören die Festlegung der SHA-Kriterien, die Bildung eines Ausschusses, die Vorbereitung des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens sowie die Planung von Marketing und Werbung für die SHA-zertifizierten Tourismuseinrichtungen und -dienstleistungen.

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Peter Fässler 23.04.20 22:25
Welche Überheblichkeit
Eine Staatsstelle der absoluten Ineffizienz händigt Zertifikate aus? Das Einzige, was dieser Zirkus regelmässig mit fulminantem Resultat zustande brachte bis jetzt - sind absolut irrsinnige Statistiken, in welchen Besucheranzahl vorgelogen wurden. Trotz der TM6 Karte, der ATTA, TAT und anderen Clubs sind keine besseren Daten - scheinbar - erhältlich. Das Produkt Thailand erfuhr einen Raketenstart 1987 mit "Amazing Thailand" - ist aber notabene auch schon 33 Jahre her. Damals war Thailand NICHT zu schlagen als Monodestination mit Kultur, Natur, Gastronomie und Hotellerie erster Klasse; dank sauberen Stränden zu erschwinglichen Preisen kamen 42% mehr als einmal nach Thailand. 2020 gibts am Strand kein Bier von 2 bis 5, am Mittwoch = Stand geschlossen- Rauchen = THB 100'000 Busse (in Phuket wurden Touristen wegen Strandliegen mit THB 2'500 bestraft). Eintritte zu Tempel und Sehenswürdigkeiten kosten bis 20 Mal mehr als für Einheimische - ohne Abgabe von Informationsmaterial irgendwelcher Art. Und wer einmal in Ubon Rachathani beim TAT Büro vorbeigeschaut hat, weiss dass dort keine Seele ein Wort Englisch spricht. Die Konkurrenz in Burma/Myanmar, Kambodscha, Vietnam, Bali und den Philippinen hat nicht gepennt; anstelle lustigen Zertifikaten mit Blümchen und Trompetchen besser den thailändischen Leistungsträger "zurück zum Kerngeschäft" verklickern, sonst bleiben Touristen und deren Ferienbudgets in anderen Länder. Aber der Zug ist wahrscheinlich längst abgefahren.
Hammer 23.04.20 14:01
Zertifikat für Was?
Wenn ich mir als Tourist Informationen holen will, zu Hotels, gehe ich zu den bekannten Buchungsseiten, wie Agoda, Booking.com usw und schaue mir die Bewertungen an und sehe die Informationen. Bei Parks oder ähnlichem, mach ich es ähnlich und finde das z.B. bei Tripadvisor. Dies Zertifikat ist doch somit nichts anderes, als das mit Geld irgendwas hingemauschelt wird, oder täusche ich mich da? Somit ein für mich völlig unnützes System, wie so vieles in Thailand
Ingo Kerp 23.04.20 14:00
SHA-Zertifikate. Jawohl, das bringt es und läßt das Herz eines jeden Hoteliers und Urlaubers hoeher schlagen. Klar, so ein Zertifikat erhoeht dann die Standards und vor allen Dingen das Vertrauen. TAT ist, wie immer, für eine Überraschung gut.
Franz Xaver Kuchler 22.04.20 23:39
Nützt es den Individualverkehr Touristen?
Hallo zusammen, Verstehe nicht , welchen Vorteil es für mich als Individualtourist bringt? Für die beteiligten Hotels sehe ich einen erhöhten Aufwand zur Erreichung des zert. Ob sich ausländische Reiseveranstslter daran ausrichten werden. Na schau mer mal.
Thomas Thoenes 22.04.20 17:52
Da reicht ein ganz einfacherer Werbespruch.
"Es ist wieder alles wie vor 20 Jahren" Das muss dann natürlich auch umgesetzt und eingehalten werden.