BANGKOK: Die Behörden in Bangkok wollen während des diesjährigen Songkran-Festes strikt auf alkoholfreie Wasserschlachten achten. Entsprechende Aktivitäten sind im gesamten Stadtgebiet nur bis 22.00 Uhr erlaubt. Das Fest findet vom 11. bis 15. April 2026 statt.
Die stellvertretende Gouverneurin von Bangkok, Tavida Kamolvej, erklärte am Dienstag (7. April 2026), dass Sicherheitsaspekte oberste Priorität hätten. Sämtliche Einsatz- und Überwachungsdaten würden rund um die Uhr über das Kommandozentrum der Bangkok Metropolitan Administration (BMA) abrufbar sein.
88 Orte für alkoholfreie Wasserschlachten
Nach Angaben der Stadt sind mindestens 88 Veranstaltungsorte geplant, an denen ausgewiesene, alkoholfreie Bereiche für Wasserschlachten eingerichtet werden. Zu den wichtigsten Veranstaltungsorten zählen unter anderem das Gelände vor dem Rathaus (Lan Khon Mueang), die Silom Road, die Khao San Road, der Siam Square sowie das Einkaufszentrum CentralWorld.
Die Veranstalter wurden angewiesen, klare Sicherheitsregeln durchzusetzen. Dazu gehören ein Verbot von Hochdruck-Wasserkanonen, unangemessenem Verhalten sowie die Nutzung von Kreide- oder Talkumpulver. Zudem ruft die Stadt zur sparsamen Verwendung von Wasser auf.
Zur besseren Organisation wurde Bangkok in drei Zonen unterteilt:
- Zone 1 umfasst offiziell genehmigte Veranstaltungsflächen mit klar definierten Sicherheits- und Ablaufkonzepten.
- Zone 2 bezeichnet Bereiche mit erhöhtem Besucheraufkommen ohne offizielle Organisation.
- In Zone 3 sind Feierlichkeiten grundsätzlich untersagt. Dazu zählen unter anderem Bereiche vor Krankenhäusern, Feuerwachen, Polizeistationen, auf Brücken, Schnellstraßen sowie an wichtigen Verkehrsknotenpunkten.
Bangkok-Gouverneur Chadchart Sittipunt warnte zudem vor extremer Hitze während des Festivals. Veranstalter seien daher verpflichtet, Notfallmaßnahmen vorzubereiten und ausreichend Trinkwasser für Besucher bereitzustellen.
Polizei rechnet mit mehr Besuchern
Auch die Polizei bereitet sich auf ein erhöhtes Besucheraufkommen vor. Polizeichef Sayam Boonsom erklärte, dass in diesem Jahr mehr Menschen in Bangkok bleiben dürften, da steigende Kraftstoff- und Reisekosten viele von der Heimreise in ihre Herkunftsprovinzen abhalten könnten. Zusätzliche Einsatzkräfte sollen während der Feiertage für Sicherheit sorgen.
Aber jetzt ist da ja fertig lustig, das Orakel hat gesprochen und mehr darüber lesen wir dann in zwei Wochen, wenn wieder die Statistik von hunderten Toten und zigtausend Verletzten brummt; alle natürlich topfnüchtern.