Neues aus dem Ausland am Samstag

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Islamisten greifen Städte im Norden Malis an

BAMAKO: Im Norden Malis haben Terroristen der mit Al-Kaida verbündeten Gruppe JNIM ihre Stützpunkte. Nun kommt es von dort erneut zu Angriffen auf Städte des westafrikanischen Landes.

Im Norden Malis haben islamistische Terroristen mehrere Städte angegriffen. Das Militär des westafrikanischen Landes sprach in einer kurzen Mitteilung von Angriffen auf Gao, Aguelhok, Anefis und Séfaré. Es handele sich um eine «fluide Situation», so das Militär. Zudem soll es 60 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt zu bewaffneten Zwischenfällen gekommen sein. Nähere Einzelheiten gab es zunächst nicht.

Erst Ende April war es in Mali zu Angriffen der islamistischen Terrorgruppe JNIM auf mehrere malische Städte gekommen, bei denen auch der Verteidigungsminister der malischen Militärjunta getötet wurde. Es handelte sich erstmals um koordinierte Attacken von JNIM und der Tuaregmiliz FLA, die sich bis dahin eher bekämpft hatten. JNIM ist der Zweig des Terrornetzwerk Al-Kaida im Sahel.


Zuversicht und Beteuerungen der Einigkeit beim AfD-Parteitag

ERFURT: Großer Applaus für Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Siegmund und großer Optimismus mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen prägen den Auftakt des AfD-Parteitags.

Getragen von großen Hoffnungen mit Blick auf die Landtagswahlen im Herbst ist die AfD in ihren Bundesparteitag gestartet. Der Parteivorsitzende Tino Chrupalla sagt in seiner Begrüßungsrede vor den Delegierten in Erfurt: «Vielleicht können wir bald schon alleine regieren.» An die Adresse der Spitzenkandidaten für Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern fügt er hinzu: «Ihr seid unsere Hoffnung dieses Jahr.»

Großen Applaus im Saal gab es vor allem für Ulrich Siegmund, den Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen-Anhalt.

Chrupalla betont Einigkeit an der Parteispitze

Berichte über Rivalitäten an der Parteispitze, insbesondere zwischen ihm und der Co-Vorsitzenden Alice Weidel, wies Chrupalla zurück. Er sagte: «Unsere Partei ist einig wie nie zu vor.» Es sei gut, dass die Parteitagsdelegierten schon vor Beginn der Gegendemonstrationen zur Erfurter Messe gefahren seien. «Der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Randalierer von der Antifa haben ihr eigenes Störmanöver verschlafen», so Chrupalla.

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