Neues aus dem Ausland am Dienstag

Foto: Pixabay/Walkerssk
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14 Kinder kommen bei Dacheinsturz in Pakistan ums Leben

ISLAMABAD: Beim Einsturz eines Dachs in Lahore sind 14 Kinder ums Leben gekommen. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte.

In Pakistan sind bei einem Unglück in der Kulturmetropole Lahore 14 Kinder ums Leben gekommen. Wie ein Polizeibeamter der Deutschen Presse-Agentur erklärte, wurden die Kinder getötet, als das Dach eines privaten Nachhilfeinstituts einstürzte. Die Kinder waren laut Polizei im Alter von vier bis 16 Jahren. Mindestens sieben weitere Schülerinnen und Schüler wurden verletzt, wie ein Sprecher der pakistanischen Rettungsdienste sagte.

Die Hilfsarbeiten dauerten demnach an. Die Sorge war groß, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte. Unter den Trümmern wurden noch weitere Kinder vermutet.

Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Nach Informationen der pakistanischen Zeitung «Dawn» befand sich ein Teil des Gebäudes noch im Bau. Zum Zeitpunkt des Dacheinsturzes seien an der Baustelle Arbeiten ausgeführt worden. Der Bauunternehmer sei jüngst festgenommen worden, hieß es weiter.


Prozess um Kontrollen an Grenze zu Österreich

MÜNCHEN: Ein Münchner fährt regelmäßig mit dem Zug zur Arbeit nach Innsbruck. Einmal wird er dabei von der Bundespolizei kontrolliert - und dagegen klagt er nun.

Sind Personenkontrollen an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich rechtswidrig? Mit dieser Frage befasst sich das Verwaltungsgericht in München. Dort klagt ein Münchner, der in Innsbruck arbeitet, gegen eine Personenkontrolle im Zug. Im Juni vergangenen Jahres war der Mann, der oft mehrfach pro Woche mit dem Zug nach Innsbruck fährt, nach Gerichtsangaben auf einer dieser Fahrten von der Bundespolizei einer Personenkontrolle unterzogen worden.

Nachdem er sich geweigert habe, sich auszuweisen, sei seine Tasche durchsucht worden. Der Kläger hält dies für rechtswidrig und fordert eine entsprechende Bestätigung des Gerichts. Aus seiner Sicht sind die polizeilichen Maßnahmen europarechtswidrig, weil die systematischen Binnengrenzkontrollen gegen die Vorgaben des Schengener Grenzkodex verstoßen.


Papst beruft weitere Frau an Spitze von Vatikanbehörde

ROM: Frauen in Spitzenpositionen bleiben im Vatikan selten: Mit der Italienerin Smerilli stehen aber nun erstmal 3 von 16 Dikasterien unter weiblicher Führung. Der Papst setzt damit einen Kurs fort.

Papst Leo XIV. setzt seinen Kurs fort, Frauen in Führungspositionen des Vatikans zu berufen: Das Oberhaupt der katholischen Kirche ernannte die Ordensfrau Alessandra Smerilli zur Chefin einer großen vatikanischen Behörde. Die 51-Jährige ist damit die dritte Frau an der Spitze eines sogenannten Dikasteriums - vergleichbar mit einem Ministerium einer normalen Regierung.

Ab dem 1. September steht Smerilli als Präfektin dem Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen vor, das oft auch nur als die vatikanische Entwicklungsbehörde bezeichnet wird und sich mit den Themen Migration, soziale Gerechtigkeit, Entwicklung und Umwelt befasst.

Frauen an der Spitze von Dikasterien sind noch immer eine Ausnahme. Mit Smerilli werden nun drei der 16 Dikasterien von Frauen geleitet, in Vatikan-Spitzenpositionen bleiben sie insgesamt weiter deutlich unterrepräsentiert.

Leos Vorgänger Franziskus ernannte Anfang 2025 wenige Monate vor seinem Tod erstmals eine Frau zur Leiterin einer großen Vatikanbehörde. Er berief die italienische Ordensschwester Simona Brambilla zur Chefin einer Behörde. Leo setzt diesen Kurs fort. Anfang Juni ernannte er die in Mexiko geborene Journalistin Maria Montserrat Alvarado zur Leiterin des Dikasteriums für Kommunikation.

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