Mehrere Tote bei Explosion in Pakistan
ISLAMABAD: Mindestens sieben Menschen sterben bei einem Anschlag. Pakistans Regierungschef Sharif verurteilt die Tat und bekräftigt den entschlossenen Kurs seiner Regierung gegen den Terrorismus.
Bei einer schweren Explosion nahe der afghanischen Grenze sind in Pakistan laut Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Drei weitere seien bei dem Angriff mit einer selbstgebauten Bombe auf ein Privatfahrzeug schwer verletzt worden, teilte die örtliche Polizei mit. Die Explosion habe sich am frühen Morgen im Distrikt Bannu in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa ereignet. Bislang bekannte sich keine Gruppe zu dem Anschlag. Die Ermittlungen dauern an.
Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den Angriff und bekräftigte das Engagement seiner Regierung im Kampf gegen den Terrorismus.
Der Distrikt Bannu verzeichnete in den vergangenen Monaten einen Anstieg terroristischer Anschläge. Die Provinz Khyber Pakhtunkhwa liegt an der Grenze zu Afghanistan. In dem Gebiet kommt es immer wieder zu Anschlägen durch die pakistanischen Taliban (TTP). Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist dort aktiv. 2025 wurden dort 3.811 der insgesamt 5.397 Terroranschläge in Pakistan registriert, darunter 16 der 27 Selbstmordanschläge.
Zwei Erdbeben lassen Ferieninsel Kreta wackeln
CHANIA: Um die Mittagszeit folgen kurz aufeinander zwei Erdstöße, der erste wird mit der Stärke 4,6 gemessen, der zweite mit der Stärke 5,3.
Zwei Erdstöße der Stärken 4,6 und 5,3 haben um die Mittagszeit im Abstand von wenigen Minuten die Ferieninsel Kreta erschüttert. Das Zentrum der Beben lag in rund 14 Kilometern Tiefe unter dem Meeresboden nahe der kleinen Insel Gavdos südlich von Kreta. Die Erdbeben seien jedoch auf ganz Kreta deutlich zu spüren gewesen, auch in den Städten Rethymnon und Chania, berichtete das Onlineportal «Cretalive». Die griechische Polizei führte demnach Patrouillen durch, konnte jedoch keine Schäden feststellen.