Touristen entkommen Flammen auf Boot vor griechischer Insel
KORFU: Großes Glück für Urlauber: Minuten, bevor Flammen ein Ausflugsschiff auf Paxos verschlingen, verlassen sie das Boot. Was steckt hinter dem Alarm im Hafen?
Im Hafen der beliebten griechischen Kleininsel Paxos ist ein Feuer auf einem Tagesausflugsschiff ausgebrochen. Die Flammen griffen rasch auf ein zweites, im Hafen liegendes Boot über, wie lokale Medien berichteten.
Die Passagiere, mehrheitlich Touristen, waren kurz vor Ausbruch des Brandes von Bord gegangen. Der Brand habe sich schnell ausgebreitet, was einen größeren Einsatz von Behörden und Feuerwehr auslöste, berichteten Nachrichtenportale der benachbarten Insel Korfu.
Angaben zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor, teilte die Küstenwache mit. Die Ursache des Feuers blieb zunächst unklar. Die Hafenbehörden nahmen Ermittlungen auf.
Britischer Verteidigungsminister tritt im Etatstreit zurück
LONDON: Weil Premier Keir Starmer nicht genug Geld für das Militär einplant, kehrt ihm einer seiner bislang loyalsten Mitstreiter den Rücken. Für den britischen Regierungschef wird die Luft dünner.
Der britische Verteidigungsminister John Healey ist im Streit um den Verteidigungsetat zurückgetreten. Das teilte der Labour-Politiker in einem Brief an Premierminister Keir Starmer mit, den er auf X postete.
Für den ohnehin bereits angezählten Starmer ist der unerwartete Schritt des bislang loyalen Ministers ein schwerer Schlag. Mit der Bewerbung um einen Parlamentssitz läuft sich der Labour-Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, warm, um den Partei- und Regierungschef herauszufordern. Er könnte bereits am kommenden Donnerstag bei einer Nachwahl im Bezirk Makerfield den Sprung ins Unterhaus schaffen. Beobachtern zufolge dürften die Chancen Starmers, im Amt zu bleiben, nun weiter schrumpfen.
Healey, der als besonnener Politiker gilt, begründete seinen Rücktritt mit den Plänen Starmers für den Verteidigungsetat. Diese seien «weit unter dem, was für die Verteidigung und das Land in dieser gefährlichen Zeit notwendig ist», schrieb Healey. Das Ziel, die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, würde damit deutlich verfehlt.
Ohne Etat, der den Herausforderungen gerecht werde, «bin ich gezwungen, Entscheidungen zu treffen, die die Bereitschaft unserer Streitkräfte verringern würden und das Risiko für Menschen im Einsatz erhöhen würden und das Land weniger sicher machen», so Healey weiter.