Neues aus dem Ausland am Montag

Foto: Freepik/Anyaivanova
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EU-Spitzen begrüßen Wahlergebnis in Armenien

BRÜSSEL: Von Brüssel aus wurde wegen der Einflussnahme und Interessen Russlands gespannt auf die Parlamentswahl in Armenien geblickt. Nun wird aufgeatmet.

Spitzenvertreter der EU haben sich erfreut über den Wahlsieg des pro-westlichen Lagers bei der Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Armenien gezeigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte Regierungschef Nikol Paschinjan zu seinem Erfolg und schrieb in sozialen Netzwerken, die EU schätze die Partnerschaft mit einem demokratischen Armenien, das sich Europa immer mehr annähere, sehr.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens in Zypern, es sei eine gute Sache, dass sich die Menschen in Armenien trotz starken russischen Drucks für eine europäische Zukunft entschieden hätten. EU-Ratspräsident António Costa lobte, das armenische Volk habe für eine Zukunft gestimmt, die auf Frieden, Stabilität und engerer Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn und der Welt aufbaue.

Alle drei EU-Vertreter stellten Armenien eine fortgesetzte Zusammenarbeit und Unterstützung bei Reformen in Aussicht.

Bei der Wahl hatte sich zuvor der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan klar durchgesetzt. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission stimmten 49,8 Prozent der Armenier für Paschinjans Partei Zivilvertrag. Stärkste oppositionelle Kraft wurde der prorussische Parteiblock Starkes Armenien des Milliardärs Samwel Karapetjan mit 23,3 Prozent.

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