Thailands Nachtleben öffnet am 1. Juli, aber nur bis Mitternacht

Lady-Bar in Pattaya in Vor-Corona-Zeiten. Ab dem ersten Juli dürfen die roten Lichter wieder leuchten. Foto: epa/How Hwee Young
Lady-Bar in Pattaya in Vor-Corona-Zeiten. Ab dem ersten Juli dürfen die roten Lichter wieder leuchten. Foto: epa/How Hwee Young

BANGKOK: Alle noch geschlossenen Geschäfte und Aktivitäten dürfen am 1. Juli wiedereröffnen bzw. aufgenommen werden, einschließlich der Unterhaltungsstätten und der Body Massage-Salons.

Das teilte Taweesilp Visanuyothin, Sprecher des Centre for Covid-19 Situation Administration, am Mittwoch mit. Es seien strenge Regelungen für die fünfte Runde der Lockerungsphase ausgearbeitet worden (DER FARANG berichtete). Denn die Geschäfte und Aktivitäten würden ein hohes Risiko der Krankheitsübertragung bergen.

Am 1. Juli beginnen landesweit die Schulen, und die Beschränkungen der Öffnungszeiten in Einkaufszentren werden aufgehoben. Kneipen, Bars, Pubs und Karaoke-Läden dürfen wieder öffnen, müssen aber um Mitternacht schließen. Für Besuchergruppen wird eine Obergrenze von fünf Personen festgelegt. Andere Gruppen können sich nicht anschließen, und Verkaufsförderungsaktivitäten werden verboten. Videospielsalons können wieder öffnen, dürfen aber keine Lebensmittel oder Getränke verkaufen. Massage Parlours mit Body Massage können unter der Bedingung wiedereröffnen, dass Kunden und Personal Gesichtsmasken tragen und auf soziale Distanzierung achten – „außer während der Badezeit", sagte Dr. Taweesilp. Die Kunden müssen die Plattform „Thai Chana“ nutzen, wenn sie einchecken, oder ihren Besuch manuell in ein Buch eintragen. Das Personal wird regelmäßig auf Covid-19 und andere Krankheiten getestet.

In all diesen Einrichtungen wird die Regierung weiterhin ein Screening der Körpertemperatur, die Verwendung von Gesichtsmasken, soziale Distanzierung, regelmäßige Reinigung, Aufnahmen von Überwachungskameras zur Erleichterung von Untersuchungen und die Verwendung von „Thai Chana“ beim Ein- und Auschecken verlangen.

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Frank Kleiber 26.06.20 23:23
@Bernd Schuster
Lieber Herr Schuster, Sie mögen uns ja vor vielen Jahren mit genialen Mittelfeldpässen über 50 Meter in ganz Deutschland verzückt haben, aber Ihre Ansichten über Pattaya sind ja wohl höchstwahrscheinlich unter dem Einfluß von irgendwelchen Mitteln gekommen....
Das ist genau so, als wenn sich einer ein Haus neben dem Kinderspielplatz kauft, und schon am 2. Tag sich über das Kindergeschrei aufregt. Ich kriege ne Krise, wenn ich sowas lese. Pattaya ist durch das Nightlife erst zu der Metropole geworden, die sie ist, und wenn Sie Nachtruhe brauchen, dann würde ich gerne mal Ihre Argumentation kennen, die Sie bewogen hat, nach Pattaya zu ziehen. Kleiner Tip: Im ländlichen Thailand ist es auch sehr schön und vor allem RUHIG
Michael Meier 26.06.20 08:07
@ Schuster
Die Bars von Pattaya sind 800km entfernt und davon abgesehen , ich Trinke NUR Bier und Bier ist ein gesundes Volksnahrungsmittel ( Bayrisches Biergesetz ) . Sie können mich gern als Alkoholiker bezeichnen , ich kann damit leben , hauptsache gesund :-))
Klaus Brylka 25.06.20 20:34
Ein Nachtleben
wird es eh erst wieder geben wenn Ausländische Touristen wieder einreisen dürfen. Wer öffnet denn schon seine Bar unter diesen Auflagen und den wenigen zu erwartenden Gäste? Wer sich diese Auflagen ausgedacht hat, lebt anscheinend in einer anderen Welt. Seit über 28 Tagen gibt es keine neuen Fälle innerhalb des Landes, woher sollte also das Virus kommen? Mir tun die Barbesitzer leid denen nun
vorgegaukelt wird wieder Geld verdienen zu können. Die wenigen Gäste die kommen, werden die Unkosten nicht hereinspielen.
Markus Boos 25.06.20 20:34
@Michael Meier
Du triffst den Nagel wie immer auf den Kopf. Ei ist nicht immer alles bierernst nehmen. Halt die Ohren steif
Pascal Lüthi 25.06.20 20:32
Jedem das seine!!!
An Herrn Schuster. Da das BIP bis zu 12 - 15%
aus dem Nightlifesektor kommt, finde ich es ein bisschen frech solche Äusserungen von sich zu geben.