PATTANI: Der Kommandeur der Vierten Armeeregion und Direktor des Internal Security Operations Command (ISOC) Region 4 Forward, Generalleutnant Norathip Poinok, empfing den Schweizer Botschafter in Thailand, Pedro Zwahlen, während dessen Besuchs in den südlichen Grenzprovinzen Thailands vom 8. bis 11. Juni.
Das Treffen fand im Hauptquartier des ISOC Region 4 in Pattani Province statt. Dabei tauschten sich beide Seiten über die Sicherheitslage in den südlichen Grenzregionen aus und erörterten Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit.
Schweiz wirbt für Sprachvielfalt
Botschafter Zwahlen betonte das Engagement der Schweiz für Bildungssysteme, die sprachliche und kulturelle Vielfalt respektieren. Er hob die Bedeutung mehrsprachiger Bildung hervor, bei der lokale Sprachen neben Thai und internationalen Sprachen gefördert werden. Dies könne jungen Menschen helfen, vielfältige Kompetenzen zu entwickeln und ihre Bildungschancen zu erweitern.
Generalleutnant Norathip dankte für den Besuch und unterstrich das Bestreben der thailändischen Regierung, Kommunikation sowie sprachliche Vielfalt in den multikulturellen Südprovinzen zu fördern. Die Weiterentwicklung des Bildungswesens sei eine zentrale Priorität, um Jugendlichen bessere Perspektiven zu eröffnen und sie auf eine zunehmend vernetzte Welt vorzubereiten.
Bildungspartnerschaft im Gespräch
Beide Seiten diskutierten zudem Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs in den Bereichen Bildung und Jugendentwicklung. Die thailändischen Behörden bekräftigten ihre Bereitschaft, mit internationalen Partnern bei Projekten zur Unterstützung lokaler Gemeinschaften zusammenzuarbeiten, wobei die Souveränität Thailands gewahrt bleiben solle.
Das Treffen unterstrich die Bedeutung von Bildung, kulturellem Verständnis und Jugendförderung als wichtige Faktoren für langfristige Stabilität und nachhaltigen Frieden in den südlichen Grenzregionen Thailands.
So tauscht man halt Nettigkeiten aus, bringt kleine Geschenke mit und schon wieder ist eine Woche verarbeitet. Hand aufs Herz, wem nützen solche Besuche - ausser allenfalls den Beteiligten?